@Jeggy: das Buch von Herrn Weege ist übrigens bereits bestellbar, wenn auch noch nicht erhältlich. In der Ausgabe der money-trend, Februar 2002, habe ich gleich mehrere Fälschungen / Manipulationen abgebildet gesehen, die ich Herrn Weege seinerzeit zur Verfügung gestellt habe.
Es bleibt zu hoffen, daß Herr Weege bei der Vermarktung seines Buches erfolgreich ist. Meine Bestellung und meine besten Wünsche hat er.
In Anbetracht des doch ehr zurückhaltenden Interesses nach gleichgelagerten Gratis-Informationen bezüglich der derzeit populären Euro-Prägungen habe ich da allerdings meine Zweifel.
Ein Buch, wie bereits von einigen Sammlern angeregt, werde ich daher bestimmt nicht über diese Thematik schreiben. Von dem in meiner Sammlung und in den Sammlungen vieler mir bekannter (auch ausländischer) Sammler befindlichen Stücken wäre dies KEIN Problem. Verfügbares Material, das wäre in Hülle und Fülle vorhanden.
Ein wenig Erfahrung in Sachen Textverarbeitung dürfte auch noch präsent sein, denn schließlich füllen die weit mehr als 100 Leistungsbeschreibungen mit einem Gesamt-Volumen von weit mehr als 100.000.000 EUR, die ich von 1992 bis 2000 verfasst hatte so einige Regale
Der Ausblick, maximal vielleicht 50 dieser Bücher abzusetzen (wie dies einem anderen Sammlerkollegen mit seinem Buch erging) ist da nicht sonderlich motivierend.
Angenommen, dem wäre anders, so käme nach meinem Dafürhalten beispielsweise ein Bildband in betracht mit sehr vielen, stark vergrößerten Pics von echten, prägefrischen Fehlprägungen, den dazu passenden Beschreibungen und Echtheitsmerkmalen sowie, ganz zum Schluss Beispiele für Fälschungen und Manipulationen. Ich denke da an ein Werk von vielleicht 100 bis 120 Seiten (90 Prozent Bildtafeln) in der Aufmachung und im Format wie etwa das über die grieschichen Münzen von Hirmer in den 60er Jahren.
Etwas anders könnte die Sache liegen, wenn hier massive wirtschaftlich Interessen und dementsprechende Finanzmittel ins Spiel kämen. Beispielsweise soll, wie ich vom Hörensagen erfahren habe, EBAY in Anbetracht der aktuellen Entwicklung (nicht nur bei den Fehlprägungen) sehr daran gelegen sein, unseriöse Angebote zurück zu drängen.
Mittlerweile ist dort ein Bereich eingerichtet, in der man einige Bücher online lesen und sich so informieren kann. Dieser Bereich soll weiter ausgebaut werden. INFORMATION zum SCHUTZ der SAMMLER.
Und um diesen Zweck zu erfüllen, ist es sowohl ausreichend, als auch denkbar, daß ein Buch über Fehlprägungen nur online existent ist.
Das einzige, was man dann noch bräuchte, das wäre jemand, der 1a Pics machen könnte und das ganze sinnvoll zusammenfügt.