Darüber kannst Du Dir doch ganz leicht Auskunft verschaffen. Immer im Bilde ist z.B. der Herr Eichelburg von Goldseite.de: GoldSeiten.de - Goldpreis-Szenarien von Walter K. Eichelburg, auch so einer, der überall die amerikanischen Finsterlinge am Werk sieht.
In dem verlinkten Artikel kann man erfahren, daß es mehrere Möglichkeiten gibt, wie sich der Goldpreis entwickeln könnte (hört! hört!).
Und zwar könnte es sein, daß der Goldpreis auf 200 $/Unze sinkt.
Es kann aber auch sein, daß es bald gar kein Gold mehr gibt, weil es total vergriffen sein wird. Der Goldpreis geht dann auf 50000 $/Unze (!).
Jedenfalls wird das Finanzsystem bald zusammenbrechen und auf seiner Webseite schreibt der Eichelburg auch, woran das liegt. Na ? Richtig, an den imperialistischen Amerikanern und der von ihnen gesteuerten globalen Anti-Gold-Verschwörung.
|
@Bukanier: das Problem sind die ansteigenden Geldmengen und somit die ausufernden Verschuldungen weltweit, denen keine Realwerte als Sicherheiten gegenüberstehen und die nur deswegen möglich sind, weil die meisten Gläubiger ihre Zinsen nicht ausgeben, sondern erneut verleihen.
So kommt es, stark vereinfacht beschrieben zum Geldüberhang:
Weltleitwährung ist der US-Dollar. Gerade in den USA ist die private und auch die öffentliche Verschuldung extrem hoch. Teilweise gab es Jahre mit negativen Sparraten. Was nichts anderes bedeutet, als daß die USA sich Güter und Dienstleistungen ohne konkrete Gegenleistung, d.h. über Kredite (Schuldversprechen) beschaffen. Weswegen die Geldmengen aus dem Ruder laufen.
Funktionieren tut das nur deswegen, weil die ZINSEN künstlich, d.h. über den Diskontsatz und andere Zentralbankzinssätze niedrig gehalten werden, d.h. es wird soviel Geld in das System eingeschleusst, wie zu diesen Dumping-Zinssätzen nachgefragt wird.
Folge: industrielle Überkapazitäten und ruhinöser Preiswettbewerb weltweit, einschließlich Produktionsverlagerungen in Billig- und Schurkenstaaten (Globalisierung), in denen Menschenrecht nichts gilt und die auch nicht rechtsstaatlich sind, z.B. China. Arbeitslosigkeit, Zukunftsangst und Bevölkerungsschwund in Hochlohnländern.