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Alt 25-01-2007, 14:25   #1525 (permalink)
mesodor39
 
mit "sehr langfristig" liegt er auf der sicheren Seite.

Selbst der Notenbankchef der FED rechnet mit einem nicht mehr abwendbaren Zusammenbruch des Dollars so um 2030, falls nicht schnellstens Maßnahmen ergriffen werden, die den Anstieg der Sozialversicherungskosten (=Renten und Krankenversicherung) spührbar eindämmen.

Dennoch schreibt er bulshit:

Sollten sich Schulden und Finanzprobleme in einer heftigen Inflation entladen, dann sagen Kurse wie 5.000 $/Unze nichts aus. Es dürften dann milionen oder miliarden oder bilionen (trilions) Dollar sein, wobei der Dollar dann kaum mehr Kaufkraft besitzt.

Hätte er geschrieben: einen Krügerrand für einen Mittelklassewagen oder 25 Krügers für ein 200-qm-Wohnhaus in guter Lage...

das wäre mal eine Hausnummer mit Aussagecharakter gewesen.

Interessant an der Goldanlage ist zwar primär der ungefähre Kaufkrafterhalt jedoch: eine temporär und heftig stattfindende Deflation von Sachwerten gegen GOLD ist das Salz in der Suppe jedes Goldinvestors.

Interessant zu wissen ist aber, wer mittlerweile alles mit einem massiven Geldwertverfall in Größenordnungen von einer Zehntelung des Geldwertes rechnet. Das ist die eigentliche Botschaft, die jedem Geldwertbesitzer und Geldwertgläubiger unbedingt aufhorchen lassen sollte.

Die unterschwellige Botschaft von Herrn Risse an den Goldinvestor ist klar: Real verdienst Du nichts, nur nominal. Du machst nur Scheingewinne. Dein Gold wird genau dann teuer werden, wenn Geld kaum mehr etwas wert ist.

Und der Geldwertbesitzer, der nicht zwischen den Zeilen lesen kann, der denkt sich, wie dumm doch die Goldinvestoren sind......

....anstelle sich über die Entwicklung der Kaufkraft seiner Geldwertanlagen mal Gedanken zu machen. Aktien, Bonds, Sparguthaben: alles das muss, um einen Nutzen daraus zu ziehen, irgendwann einmal in Güter und Dienstleistungen wandern.....

Erst dann entscheidet sich, was der Geldwertanlagen-Investor bekommt und ob seine Anlage real rentiert hat.

Geldwertanlagen = Sparen in zukünftige Wohlstandsversprechungen und zukünftigen Wertausgleich
Edelmetallanlagen = Sparen in bereits (physisch) vorhandene Wertaufbewahrungsmittel.

Letztgenannte werden um so teurer, je mehr Geld an Wert verliert. Und können Geldwertverluste, auch extreme, zumindest im langjährigen Mittel stets zu einem guten Teil kompensieren.
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