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Alt 26-02-2010, 09:01   #9 (permalink)
varukop
 
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Bei ebay gab es eine Auktion, da hatte jemand ein 5Pf Stück aus 1968 F mit Kupferplattierung (wie 2 Pf) angeboten, für dessen Echtheit "garantiert" und auf Nachfrage noch den Rand näher beschrieben und nochwas von chemischer Prüfung erzählt.
5 Pfg. 1968-F-**FEHLPRÄGUNG** SUPERRARITÄT***
Übersandt wurde dann ein normales 5 Pf-Stück. Ein sog. IHK-Sachverständiger hat dann so etwa 1000 Euro berechnet, um festzustellen, das es sich um ein stinknormales 5 Pf-Stück handelt -und 5Pf 68 mit Kupferplattierung, das gäbe es gar nicht und das habe dann auch keinen Wert. Ende vom Lied: Der betrogene Käufer mußte alle Kosten tragen und darf die Münze gegen Kaufpreis"erstattung" zurückgeben. Das ist wie wenn man Lotto spielt und 6 Richtige hat - und dann seinen Einsatz statt des Gewinns zurückbekommt. Soviel zur deutschen Gerichtsbarkeit.
Hallo "Xylon",

ich gehe davon aus, dass Du meine Ausführungen zu den wichtigen Prüfparametern solcher Fehlprägungen - egal welchen "Tatbestand" sie abdecken sollen - richtig interpretiert hast / interpretierst !

Da Du aber meine allgemeine Aussage "macht man es nicht" in Bezug auf Einholung der grundsätzlich unabdingbaren Informationen zu dieser Art von Fehlprägung - einerseits um sich vor "Überraschungen" zu schützen und andererseits um die Möglichkeit des Vorliegens einer möglichen echten Fehlprägung nicht "verpennt" zu haben- zitierst, möchte ich nur kurz betonen, dass, wer daraus eine Aufforderung ableitet, solche Stücke bei ebay kaufen zu sollen, beim Lesen und Interpretieren m.E. evtl. nicht nur "nicht ganz gegenwärtig"? gewesen sein muss !!!

Diese von Dir genannte Auktion habe ich aufgrund meines großen Interesses an Fehlprägungen aller Art sehr wahrscheinlich ebenfalls verfolgt - bestimmt auch eimal mehr kopfschüttelnd .

Sollte der Teil -und 5Pf 68 mit Kupferplattierung, das gäbe es gar nicht und das habe dann auch keinen Wert. - der Aussage eines IHK-Sachverständigen zutreffen, dann zeigt sich wieder einmal eklatant, welchen Wissensstand diese sogar vereidigten Sachverständigen in Sachen Fehlprägungen haben - nämlich oft einen geringeren als die Sammler / Interessierten selber - oder aber sogar so gut wie keinen.
Gleichzeitig scheint mir häufig hinzu zu kommen, dass einige dieser Sachverständigen aufgrund der "offiziellen" Bescheinigung "irgendeines" Wissens zu Münzen meinen, sie dürften sich nun trotz geringen Wissens in bestimmten Bereichen auch "wider besseren Wissens" zu allen die Münzen betreffenden Sachen äußern.

Beste Grüße
varukop

Geändert von varukop (26-02-2010 um 09:23 Uhr) Grund: Ergänzungen
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