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Die Preise für Reichsgold sind zur Zeit alle außergewöhnlich. Ein Hype ohne Ende. Und wenn jemand eine zur Zeit umfangreiche Reichsgoldsammlung besitzt und eventuell Geld benötigt für ein schmuckes Eigenheim, dann ist das meiner Meinung nach eine sehr gute Gelegenheit Kasse zu machen.
Wenn mans denn emotional verkraftet. Mein Beispiel ein Stück aus der 56. Auktion Grün, J 238, 20 Mark Mecklenburg Strelitz, in fast Stempelglanz. Ausruf 10 000 Euro, Zuschlag 25 000. Herzlichen Glückwunsch.
Sicher in der Erhaltung schwierig aufzutreiben, aber weder ein Unikat noch extrem selten, bei einer Auflage von, ich glaube um die 6000 Stück.
Spekulanten, Anleger, die hoffen irgendjemanden zu finden der bereit ist noch mehr zu zahlen.
Klassischer Fall einer Preisblase?
Ein tolles Sammelgebiet, aber für den eigentlichen Sammler seit einigen Jahren versaut.
Hätte ich entsprechend Geld zur Verfügung würde ich zur Zeit 10 Krügerrand einem Fürst zu Waldeck und Pyrmont vorziehen.
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Die aktuellen Preise sind hoch, aber ich denke nicht, dass Spitzenerhaltungen im Wert drastisch verlieren. Ich denke sogar, dass das Ende noch nicht erreicht ist.
Ich vergleiche es mal mit amerikanischen Münzen. Viele Stücke mit dieser Auflage von ca. 6000 Stück erzielen in Spitzenerhaltung (MS64 aufwärts) aberwitzige Preise bei den Auktionen, z.T. mehrere 10.000 bis 100.000 Euros. Von den meisten dieser Stücke gibt es aber nicht nur einen Jahrgang, sonderen mehrere mit dem gleichen Münzmotiv. Klar hinkt der Vergleich ein wenig, aber trotzdem denke ich kann man es als Vergleich sehen.
Im Vergleich dazu gibt es den J.238 nur 1 x mit dem Motiv. Selbst bei einer Auflage von 6000 Stück gibt es kaum Kabinettstücke. Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass wir das amerikanische Gradingsystem adoptieren und die Preise können weiter explodieren. Ich denke es ist auch hier in Deutschland bzw. Europa bald so der Fall. Mit Sammeln hat das dann wenig zu tun, soetwas kann man dann eigentlich nur noch als Investment sehen. Die geslabte Münze als Wertobjekt / Kunstobjekt.
China ist z.B. auch der gleiche Fall. Nicht auszudenken wie sich die Preise dort noch entwickeln können, wenn der Wohlstand weiter so zunimmt.
mfg