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Ich dachte zunächst auch an eine stark zirkulierte Münze.
Genauer betrachtet fehlen aber etliche Details vom Brandenburger Tor (Zierelemente). Das G ist extrem schwach ausgeprägt. Das echte Stück ist auch schon etwas länger gelaufen, hat aber nicht annähernd so verwaschene Details im Tor und auch sonst schärfere Konturen wie das vermutlich falsche.
Ebenso seltsam finde ich den Grat am Randstab auf der Bildseite zwischen 0 und 2 Uhr. So einen Grat würde ich bei einer so stark zirkulierten Münze nicht erwarten. Leicht dezentriert erscheint mir die Seite auch.
Die Landkarte und die Sterne der Wertseite sind auch etwas unschärfer ausgeprägt. Das sieht man live wesentlich besser.
Ich werde das Stück auf die Numismata in München mitnehmen. Evtl. kann man sich ja kurz treffen.
Nebenbei:
Ich habe nicht nur Getränkeautomaten mit dem Ding füttern wollen, sondern hab es einem Kollegen aus der Zustellkasse gezeigt. Auch der konnte sich nicht vorstellen, dass das Ding gefälscht ist und hat es mal durch die Münz-Zähl-Maschine gejagt. Es ist nicht zu den anderen 50erln sortiert worden sondern durchgefallen - wieder und wieder.
Sollte es tatsächlich doch ein echtes Stück sein, dann kommt evtl. noch eine Manipulation mit Chemikalien in Frage. Der relativ geringe Gewichtsunterschied und die geringfügig weniger scharfen Konturen ließen sich zumindest auch damit erklären. Irgendwo hier im Forum gab es doch schon mal eine Diskussion über so etwas. Mich wundert dann aber noch immer der Grat am Randstab.
Gruß
Lars
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