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| Allgemeines Hier können Sie Ihre Fragen rund ums Münzensammeln stellen (die nicht durch untenstehende Kategorien abgedeckt werden !!!) |
27-08-2002, 15:02
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#1 (permalink)
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Neue Bestimmungen beim Postversand von Münzen
Hallo zusammen,
aus der Münzen-Revue (09/2002) Ausschnitte eines für viele von uns interessanten Artikels:
Liebe Sammlerin, Lieber Sammler.
Mit Wirkung vom 1. Juli 2002 hat uns die Deutsche Post AG ein Kuckucksei ins Nest gelegt.
In Form von neuen AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) sowohl für den Briefverkehr als
auch für den Frachtbereich (Pakete).
Sehr hart und kostenintensiv trifft uns alle, daß die Post die Beförderung von Münzen in
Briefen ausgeschlossen hat.
Die Post räumt sich sogar das Recht ein, Briefe, in denen Münzen transportiert werden, nicht
anzunehmen und/oder an den Absender zurückzugeben.
Münzen dürfen nur noch im Postpaket oder im sogenannten Postexpress-Paket transportiert
werden.
Leider ist es so, daß nicht alle Postangestellen zu diesem Problem ausreichend geschult
wurden. So kann man als Postkunde – ich spreche aus leidvoller Erfahrung – die unterschiedlichsten
Antworten hören. Es wird sogar behauptet, Münzen dürften nur im Post-Express-
Value-Pack befördert werden. Auch diese Auskunft ist nicht richtig.
Ich habe mir einen halben Tag frei gemacht und mit der Deutschen Post AG, Niederlassung
Fulda, dort mit Kundenberaterin Frau Herbert, die Bedingungen durchgearbeitet. Herausgekommen
ist folgendes:
• Münzen werden grundsätzlich nicht mehr per Briefpost befördert. Leider ist in den „Service-
Informationen Stand 1. 7. 2002“ kein entsprechender Hinweis auf der Seite 10 Br iefe/Postkarten
enthalten. Lediglich in den AGB ist das vermerkt.
• Münzen dürfen im einfachen Postpaket zur Beförderung an die Deutsche Post AG übergeben
werden.
• Münzen dürfen auch im Postexpress-Paket zur Beförderung an die Deutsche Post AG
übergeben werden. Das Postexpress-Paket ist im Prinzip ein gewöhnliches Paket. Wird aber
schneller befördert und kostet mehr.
• Nicht zulässig ist die Beförderung von Münzen im Value-Pack. Diese (teure) Versandart ist
nur für „Valoren Klasse I“ (Juwelierware) vorgesehen.
Lassen Sie sich nicht irgend etwas vom Postangestellten erzählen. Auf Seite 57 in den
„Service-Informationen Stand 1. 7. 2002“ wird nun das, was auf den Seiten 55 und 56 verboten
war, erlaubt. Unter der Überschrift • „Münzversand National im Detail“ wird aufgezählt:
Gültige/ungültige Münzen.
• Bei gültigen Münzen darf weder der Nennwert noch der Edelmetallwert 500 Euro, noch
der Sammlerwert 25 000 Euro übersteigen. Ungültige Münzen ohne Edelmetallanteil
können generell bis 25 000 Euro verschickt werden, ungültige Münzen mit Edelmetallanteil
dürfen einen Edelmetallwert von bis zu 500 Euro haben.
Was nicht in den Service-Informationen steht, aber in den AGB für die Frachtpost nachzulesen
ist, ist sehr wichtig:
• Pro Empfänger und Kalendertag darf nur eine Sendung auf den Weg gebracht werden.
• Bezogen auf die Versendung unserer 100er und 200er Gold-Euros habe die neuen Versandvorschriften
folgende Wirkung:
1. Die 100er dürfen bis zu drei Stück in einem Paket verschickt werden.
Das sind Edelmetallwert 3 x 1/2 Unze = rund 450 Euro oder 3 x 100 = 300 Euro Nennwert.
2. Von den 200er darf nur 1 Stück in einem Paket verschickt werden. Zwar könnten theoretisch
zwei Münzen = 400 Euro Nennwert eingepackt werden. Doch enthalten zwei Münzen
an Edelmetallwert
2 Unzen = rund 600 Euro. Also 100 Euro zuviel.
3. Je Empfänger darf täglich nur eine Sendung auf den Weg gebracht werden. Im Klartext:
Wer einen Satz 200-Euro-Münzen (A, D, F, G, J) bestellt, muß zwangsläufig 5 x Versandkosten
zahlen und die Lieferung erstreckt sich auf eine ganze Woche.
• Es gibt gegenwärtig keine Versicherung, die bereit ist, unter Verstoß gegen die geltenden
Postvorschriften Sendungen zu versichern.
• Verträge mit sogenannten Werttransportfirmen sind zu kostenintensiv. Abgesehen von den
Vertragskosten schlägt eine Sendung, egal ob Brief oder Paket, mit mindestens 15 Euro zu
Buche. Werden die Vertragskosten auf die einzelnen Sendungen umgelegt, dann kommen bis
zu 20 Euro je Sendung zusammen.
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27-08-2002, 17:58
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#3 (permalink)
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Original geschrieben von steklo
gut daß das briefmonopol bald fällt!!! die abzocker können mich auf deutsch gesagt mal am ..... lecken!
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Ich glaube nicht, das andere Anbieter nicht über kurz oder lang die gleichen Probleme haben werden wie die DP. Einzige Lösung wäre, die Mitarbeiter besser zu entlohnen (dadurch sinkt Diebstahlrate nachweislich), aber das kommt ja nicht wieder rein, wer will schon noch mehr Porto bezahlen als jetzt.
Dann gibt es Münzen ab sofort halt nur noch als Paket.
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04-09-2002, 19:18
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#9 (permalink)
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Original geschrieben von Raphael
Hallo davidKE
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wenn du das ding über über für 700,- euro verkauft hast:
auktionsbelege ausdrucken, dann gibt es das geld.
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Wie kann es funktionieren, wenn das Paket nur bis maximal 500 € versichert ist?
Oder übersehe ich etwas?
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ein Packet kannste im Prinzip bis zu 25.000 Euro versichern lassen - kostet nur was extra (6 Euro ??).
Mich interessiert nun die Frage wie man jetzt die 5 Unze Gold Münze aus Frankreich innen Deutschland verschicken will...
Und was ist mit dem Versand ins Ausland - diesselbe Regeln... "500 Euro Nominal bzw. Materialwert, 25.000 Euro Sammlerwert" ???
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05-09-2002, 01:12
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#11 (permalink)
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Original geschrieben von grisu68
Kann man den Versand im Paket per Nachnahme empfehlen? Laut der Homepage der Post werden bei Verlust einer Nachnahmesendung nur €25,56 erstattet?!?!?
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Bei Nachnahme-Sendungen gelten die gleichen Regeln bezüglich der Versicherung wie bei "normalen" Paketen/Briefen. Es ist einfach nur eine zusätzliche Leistung, die du in Anspruch nimmst.
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06-09-2002, 14:49
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#15 (permalink)
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Original geschrieben von grisu68
Und wie verschicke ich jetzt möglichst sicher einen Vatikan- oder Monaco-KMS? Wie verschickt ihr die Sätze?
Als Paket?
- mit/ ohne Nachnahme
- mit/ ohne Zusatzversicherung (ab wann nötig Grenze = ?500)?
- mit/ ohne Einschreiben?
Und was bekomme ich von der Postversicherung zurück, wenn die Post pennt und mein Paket "vom LKW fällt"?
Marcus
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Wenn ich das richtig verstanden hab, liegt bei Vatikan oder Monaco der Nennwert bei 3,88€ also unter den 500€. Und der Sammlerwert mit 700€ liegt unterhalb der 25000€.
Das müßte doch heißen, ein ganz normals Paket reicht.
Oder?
Und wenn es vom LKW fällt, kannst du doch bestimmt die email asudrucken, in der der Verkauf und Versand vereinbart wurde, evtl. sogar die offizielle Ebay email. Da steht dann der Preis und die Adresse des Empfängers drin, zusammen mit dem Paketeinlieferungsschein sollte das doch reichen, um den vollen verkaufs Preis ersetzt zu bekommen.
Geändert von Supersoenk (06-09-2002 um 14:51 Uhr)
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10-09-2002, 23:21
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#16 (permalink)
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Original geschrieben von hammerhai
Im Prinzip hat man auch bereits jetzt Múnzen im Brief auf eigenes Risiko versendet. Es ist also egal, ob die Post neue Bestimmungen hat.
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Zustimmung.
Meines Erachtens hat sich auch der Schreiber des Artikels in der Zeitschrift nicht besonders gut mit den alten Bestimmungen der Post ausgekannt. Versand von gültigem Geld und Edelmetallen in Einschreiben war doch schon immer "verboten". Im Brief war's immer auf eigenes Risiko, und Paket war schon immer zu genau diesen Bedingungen versichert. Was hat sich denn wirklich geändert?
Konrad
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