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| Allgemeines Hier können Sie Ihre Fragen rund ums Münzensammeln stellen (die nicht durch untenstehende Kategorien abgedeckt werden !!!) |
26-09-2002, 03:18
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#1 (permalink)
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Zukunft des klassischen Münzhandels
Vor Jahren war relativ klar, wo man Münzen kauft: Beim Händler in der Stadt! Der hat ein Ladengeschäft in meist zentraler Lage, zahlt daher Unsummen an Miete und schlägt das natürlich auf seine Münzpreise drauf. Heute steht ihm ein großes Heer an professionellen erfahrenen Händlern gegenüber, die Versandhandel betreiben und konkurrenzlos günstiger anbieten können. Während ich bei verschiedenen Händlern im Ladengeschäft bestenfalls noch preisgebundene Zubehörartikel erstehe, kauft ihm die meist ältere Generation zu horrenden Preisen seine Münzen ab, z. B. Goldmark für 400,-- oder bestenfalls bankfrische ausländische €uro-Kurssätze für 15,-- und mehr. Anfahrtkosten und Parkgebühren noch gar nicht eingerechnet.
Wie sehr ihr die Zukunft des klassischen Händlers? Ergeht es denen wie eins den Fachhändlern der Elektronikbranche, die gegen Media- und Promarkt, in Gewerbegebieten außerhalb der überteuerten Innenstädte angesiedelt, kaum konkurrieren können oder werden Münzkäufer auch weiterhin konservativ zum teuren Händler gehen, Beratungsgespräche führen und vielleicht hierbei auch das eine oder andere Pläuschchen halten und dafür gerne etwas tiefer in die Tasche greifen? Manche Kunden kaufen ja seit Jahrzehnten regelmäßig dort aktuelle deutsche Kursmünzensätze und 10,-- Münzen ohne von der BSV auch nur zu ahnen, ähnlich wie Philatelisten aktuelle Sondermarken nicht etwa bei der Versandstelle für PWZ abonniert haben, sondern teuer dem Briefmarkenhändler abnehmen.
Ich meine, der klassische Handel muß sich auf Spezialgebiete spezialisieren, sonst hat er keine Chancen mehr.
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26-09-2002, 09:21
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#3 (permalink)
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Wir müssen uns zwar nicht den Kopf vom "Chef" zerbrechen, aber ich glaube, dieses Jahr wird ein richtig fettes, das nächste wahrscheinlich auch noch.
Dennoch sollte der Münzhändler als solcher sich darauf einstellen, dass die Zukunft wieder weniger arbeitsintensiv sein wird.
Mithin dürfte der Münzhandel dieses Jahr eine der wenigen Branchen sein, die dunkelschwarze Zahlen schreibt.
Geändert von hh1969 (26-09-2002 um 09:45 Uhr)
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26-09-2002, 09:36
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#5 (permalink)
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So, jetzt habe ich doch was nachdenkliches in der neuesten Münzen-Revue entdeckt. Die Bezieher werden es vielleicht gelesen haben.
Ich zitiere mal einen Leserbrief eines Händlers, der mich schon etwas nachdenklich macht:
"Genug von der 'Euro-Krankheit'
"Nun zum Grunde, warum ich nach 35 Jahren Berufsnumismatik vom Geschäft zurückziehe. Ich finde das Niveau erheblich gesunken - nur noch wenige Personen lesen Ihre und anderweitig publizierende Artikel oder kaufen Fachliteratur. Seit einem Jahr scheint das einzige Thema 'die Euromünzen' zu sein. Was sich da preislich abspielt, ist haarsträubend und widerlich für jeden echten Numismatiker, und so habe ich entschieden Platz zu machen und aus der Reihe zu treten. Bis heute (Ende August) gibt es leider nur eine Numismatische Zeitschrift 'Monete Antiche', die den Mut hatte, im redaktionellen Teil ein mahnendes Wort bezüglich der 'Euro-Krankheit' auszusprechen. Viele Zeitschriften sind still und einige haben mit redaktionellen Artikeln den Markt hochgetrieben ... Auch denk ich, dass viele Zeitschriften (auch die MünzenRevue) in ihren Bewertungen der modernen Münzen unwahr sind. Es wäre an der Zeit, endlich die Wahrheit auszusprechen, z. B. Schweiz steht 5 Fr. 1979 Albert Einstein (Formel und Porträt) in PP mit Fr. 125 bzw. 100,- bewertet. Diese Angabe ist unwahr. Ich habe jeweils zwei Exemplare in PP seit 15 Jahren am Lager und konnte in all den Jahren nicht einmal zu 40,- Fr. verkauen. Kein Interesse da!!! Ich könnte Ihnen hunderte Beispiele nennen ... Roland Becker, Avellino"
Ich lass das mal so unkommentiert, aber wenn der Handel schon so denkt. Hoffe, Herr Becker ist mit der Veröffentlichung einverstanden, wenn nicht, dann ziehe ich den Beitrag zurück.
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26-09-2002, 10:23
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#7 (permalink)
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Es wird eine Konsolidierung
im Münzmarkt geben, sprich es dürften auf Dauer nur die innovativsten Händler überleben. Wenn ich sehe, dass ein lokaler Münzhändler hier im EK mehr bezahlt als ich als Kunde bei entsprechenden Quellen, ist doch die Frage, wie lange das gutgeht!
Gruß Olaf
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26-09-2002, 13:02
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#8 (permalink)
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Herr Tobias Honscha ist das Beispiel schlechthin für die Zukunft des Münzhandels. Online-/Versandhandel aber dennoch persönliche Beratung, so lob ich es mir. Habe vor kurzem das Finnland-Triple-Set 99/00/01 bei ihm gekauft und er hatte sogar angeboten, es vorbeizubringen (wohne nicht weit weg), da kann sich so mancher alteingesessene Ladengeschäftshändler eine Scheibe von abschneiden. Manche Geschäfte sind zu reinen Rentnertreffs geworden, ohne auch nur annähernd an "neue Märkte" und futuristische Verkaufsmethoden über Internet, zumindest aber Versandhandel zu denken.
Als Schüler hatte ich mich schon für Münzen interessiert, bin aber bei keinem Händler heimisch geworden, weil denen wohl das natürlich geringe Budget eines Teenagers nicht geschäftsträchtig genug ist. So nahm ich mir die Zeit, von einer Bank und Sparkasse zur anderen zu laufen, um möglichst viele ältere 10,-- Münzen zum Ausgabepreis zu bekommen, für die der Händler mindestens 15,-- haben wollte. Und wenn man dann nicht die teuren Münzalben der Markenhersteller kaufte, sondern nicht viel schlechtere Artikel der Konkurrenz, wurde man mitleidig belächelt und noch weniger ernst genommen. Aber auch Schüler werden mal groß und überlegen dann, wem sie ihr Geld überlassen. Nach 10jähriger Münzabstinenz bin ich nun im Zuge der Euphorie um Goldmark und Euro wieder "im Geschäft"...
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26-09-2002, 14:39
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#10 (permalink)
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Original geschrieben von Tom 064
So, jetzt habe ich doch was nachdenkliches in der neuesten Münzen-Revue entdeckt. Die Bezieher werden es vielleicht gelesen haben.
Ich zitiere mal einen Leserbrief eines Händlers, der mich schon etwas nachdenklich macht:
"Genug von der 'Euro-Krankheit'
"Nun zum Grunde, warum ich nach 35 Jahren Berufsnumismatik vom Geschäft zurückziehe. Ich finde das Niveau erheblich gesunken - nur noch wenige Personen lesen Ihre und anderweitig publizierende Artikel oder kaufen Fachliteratur. Seit einem Jahr scheint das einzige Thema 'die Euromünzen' zu sein. Was sich da preislich abspielt, ist haarsträubend und widerlich für jeden echten Numismatiker, und so habe ich entschieden Platz zu machen und aus der Reihe zu treten. Bis heute (Ende August) gibt es leider nur eine Numismatische Zeitschrift 'Monete Antiche', die den Mut hatte, im redaktionellen Teil ein mahnendes Wort bezüglich der 'Euro-Krankheit' auszusprechen. Viele Zeitschriften sind still und einige haben mit redaktionellen Artikeln den Markt hochgetrieben ... Auch denk ich, dass viele Zeitschriften (auch die MünzenRevue) in ihren Bewertungen der modernen Münzen unwahr sind. Es wäre an der Zeit, endlich die Wahrheit auszusprechen, z. B. Schweiz steht 5 Fr. 1979 Albert Einstein (Formel und Porträt) in PP mit Fr. 125 bzw. 100,- bewertet. Diese Angabe ist unwahr. Ich habe jeweils zwei Exemplare in PP seit 15 Jahren am Lager und konnte in all den Jahren nicht einmal zu 40,- Fr. verkauen. Kein Interesse da!!! Ich könnte Ihnen hunderte Beispiele nennen ... Roland Becker, Avellino"
Ich lass das mal so unkommentiert, aber wenn der Handel schon so denkt. Hoffe, Herr Becker ist mit der Veröffentlichung einverstanden, wenn nicht, dann ziehe ich den Beitrag zurück.
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Ich habe den Beitrag auch gestern gelesen und mich tierisch darüber aufgeregt. Ich werde auch sicher einen Komentar an die Zeitschrift senden.
Ich kann es einfach nicht verstehen wie man als Händler solche Aussagen machen kann. Es sind schließlich die Händler die sich am Euroboom eine goldene Nase verdient. Der Euroboom hat Ihnen eine Vielzahl neuer Kunden beschert, die zusätzlich zu den "Altsammlern" für Nachfrage sorgen. DAs Problem diese Herrn ist warscheinlich, dass er sich nicht auf die neue Situation einstellen kann und warscheinlich keine einzige Euromünze im Angebot hatte. Als blieb die Kundschaft aus, da jeder Sammler meist mit aktuellen Münzen beginnt und nicht gleich teueren Stücke der Vergangenheit kauft.
Ich denke im Münzenhandel ist es wie in anderen Branchen auch. Neue Situationen verlangen nach neuen Angeboten und Konzepten. Das Internet hat auch im Bereich e-buisness einen Riesenboom erlebt. Daher wird es auch nötig sich der neuen Situation anpassen müssen. Das gilt auch wenn die Kunden neue Produkte (Euromünzen) wünschen. Wer es da nicht schafft sich anzupassen und mit der Zeit zugehen bleibt früher oder später auf der Strecke.
Dieser Herr hier konnte warscheinlich mit der neuen Situation nicht klar kommen und ist total überfordert. Also sieht er den letzten Ausweg darin alles hinzuwerfen.
Leider sucht er die Schuld hier nur bei anderen ( Fachzeitschriften, Sammler bzw. Kunden) und stellt sich nicht die Frage was er hätte anders machen können.
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26-09-2002, 19:11
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#13 (permalink)
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Original geschrieben von Raphael
Eines ist aber absolut korrekt, gewisse Zeitschriften propagieren sehr viel heiße Luft!
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aber auch manch gute Info.
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26-09-2002, 19:32
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#15 (permalink)
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Original geschrieben von Raphael
Hallo hegele
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aber auch manch gute Info.
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Das will ich auch nicht bestreiten, aber sollte "Optimismus Papier erhitzen können" so würde manche Zeitung beim blättern zur Asche zerfallen!
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Naja, Raphael, Optimismus beweisen doch in erster Linie die vielen Forumssammler hier. Warum sonst kaufen sie auf Teufel komm raus, wenn sie nicht auf Preissteigerung und noch bessere Märkte hoffen.
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31-12-2004, 17:21
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#19 (permalink)
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Ich hatte mal vor kurzem mit einem Münzhändler aus Kiel gesprochen, der u.a. auch auf der Numismata war. Die Person lehnt jegliche Form von Online-Shop bzw. selbst von Newslettern oder Preislisten ab, da er meinte, die Weltmünzen die er immer bekommt, gehen spätestens 1 Woche später wieder raus zum Kunden, daher würde sich das nicht lohnen.
Den Münzhändler den ich zur Zeit nutze, der beseitzt auch nicht wirklich einen Online-Shop, der hat max. 10 aktuelle Angebote drauf...
Aber immerhin bekomme ich regelmäßig von ihm Briefe wo aktuelle Preislisten drinne sind, und zwar unaufgefordert, das macht er wohl bei jedem seiner Stammkunden denke ich mal...
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31-12-2004, 17:34
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#21 (permalink)
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Also langfristig kommt man nicht um Onlineshop in Verbindung mit ordentlichem Ebayangebot nicht drumherum.
Wer im Ladengeschäft (be)stehen bleiben möchte, muss sich etwas an den Preisen orientieren, die den Sammlern aus dem Internet bekannt sind.
Der Trend betrifft vor allem Euromünzen und wird mit der frotschreitenden Aufarbeitung früherer Sammelgebiete in bestimmter Zeit auch stärker BRD Münzen usw. betreffen.
Internet ganz ignorieren wird langfristig nicht zum Erfolg führen.
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Bei den Euros kommt es nicht darauf an, ob sie gefälscht sind oder nicht. deshalb kann man diese getrost und ohne Bedenken bei ebay kaufen.
Dort, wo es auf Vertrauen und Ehrlichkeit ankommt, wird der presönliche Kontakt zum Händler immer noch im Vordergrund stehen.
Wer schon mal mit einer teueren Münze reingefallen ist, weiss den persönlich bekannten Händler wieder zu schätzen.
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31-12-2004, 17:52
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#22 (permalink)
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Bei den Euros kommt es nicht darauf an, ob sie gefälscht sind oder nicht. deshalb kann man diese getrost und ohne Bedenken bei ebay kaufen.
Dort, wo es auf Vertrauen und Ehrlichkeit ankommt, wird der presönliche Kontakt zum Händler immer noch im Vordergrund stehen.
Wer schon mal mit einer teueren Münze reingefallen ist, weiss den persönlich bekannten Händler wieder zu schätzen.
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Ich weiss Deine Ironie zu schätzen. Sicherlich hast Du dabei übersehen, dass unzählige Händler bei Ebay einen ordentlichen Auftritt haben. Auf den ersten Blick kann man dabei sehen, ob das ein Händler ist oder nicht (komplettes Impressum, Steuernummer, mindestens roter Ebaystern, Powerseller, geprüftes Mitglied). Und letztendlich die meinte ich: Händler ran an die Ebayfront, das ist der Trend.
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Dort, wo es auf Vertrauen und Ehrlichkeit ankommt, wird der presönliche Kontakt zum Händler immer noch im Vordergrund stehen. Wer schon mal mit einer teueren Münze reingefallen ist, weiss den persönlich bekannten Händler wieder zu schätzen.
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Ich persönlich bin schon von einem Händler belogen und derart manipuliert worden, dass das schon an Betrug grenzte - und zwar im Ladengeschäft - leider war ich damals 10 Jahre jünger und das alles wäre vielleicht ganz anders gekommen, wenn ich sowas wie das Internet gehabt hätte (zum Preisvergleich und Meinungsaustausch).
Also ob der Händler im Internet ordentlich und nachvollziehbar (überprüfbar anhand von Steuernummern, Adressen oder Telefonnummern) vertreten ist, oder mir persönlich gegenübersteht spielt dabei meiner Ansicht nach keine grosse Rolle mehr.
Für die Kunden, die das Internet meiden bleibt natürlich das Ladengeschäft Ansprechpartner Nummer 1 und der Flohmarkt Austauschforum Nummer 2. Aber langfristig gesehen werden diese (Kunden sowie Händler) immer weniger werden.
Der Euro hat diesen Effekt allerdings sehr stark beschleunigt.
Ladengeschäfte werden sich nur dann halten, wenn die Betreiber auch gucken was im Internet los ist.
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