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Alt 23-12-2003, 15:48   #1 (permalink)
 
Münzen verkaufen

Hallo Leute!

Wißt Ihr, wo man Münzen verkaufen kann, ohne wie bei Ebay horrende Provisionen zu bezahlen?

Bei Ebay kostet Dich der Verkauf einer 350-Euro-Münze (die ich zwar nicht habe, aber ...) ca. 17 Euro PLUS Versandkosten!!

Da kann ich ja gleich zur Bank gehen. Ich wollte eventuell einige Münzen als Wertanlage kaufen, nur jetzt bin ich etwas verunsichert.

Gibt es eine Münzauktion im Internet ohne so hohe Provisionen?


Bis bald, Sebi
Sebi21 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-12-2003, 15:50   #2 (permalink)
 
Bei Ebay kostet Dich der Verkauf einer 350-Euro-Münze (die ich zwar nicht habe, aber ...) ca. 17 Euro PLUS Versandkosten!!
1. Die Versandkosten übernimmt normalerweise der Käufer
2. Die anderen Kosten hängen auch vom Startpreis ab.

Gruß
Karl
kwierichs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-12-2003, 17:17   #3 (permalink)
 
1. kommt es anders ...

2. ... als man denkt.


Warum?

1. Die Provision richtet sich in Prozent nach dem Verkaufspreis und nicht nach dem Startpreis. Vom Startpreis hängt nur die Einstellgebühr ab, die zirka zwischen 0,25 und 0,85 Euro liegt.

Die Provision beträgt 5% bei einem Verkaufspreis von 50 Euro.
Ab 50,01 Euro VERKAUFSPREIS mußt Du 4% plus 2,50 Euro berappen, was bei 350 Euro 16,50 € sind.
Und, wie gesagt, unabhängig vom Anfangswert oder der Einstellgebühr.


2. Daß die Versandkosten beim Verkauf von Edelmetallen zu Lasten des Käufers gehen, glaubst auch nur Du.

Wenn ich z.B. 5 € Versandkosten angebe, bietet niemand mehr als 345 Euro für das schöne Stück, denn sonst wäre es ja teurer als bei der Bank.
So dumm ist leider kein Käufer.


Von den 350 Euro bleiben also nur noch max. 345€-16,30€ = 328,70 Euro übrig. Ach ja, minus 25 Cent Einstellgebühren......


Ich frag mich, wann die von Ebay sich ihre Hintern vergolden lassen, bei dem, was die abkassieren.
Sebi21 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-12-2003, 17:31   #4 (permalink)
 
. Daß die Versandkosten beim Verkauf von Edelmetallen zu Lasten des Käufers gehen, glaubst auch nur Du.
Ich mache es seit 3 Jahren bei ebay nicht anders und habe auch noch keinen ebay-Verkäufer oder Händler kennengelernt, der die Versandkosten übernimmt.

Gruß
Karl
kwierichs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-12-2003, 17:34   #5 (permalink)
 
Edelmetalle lassen sich am besten bei einer Goldscheideanstalt verkaufen.

z.B.

www.allgemeine-********
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-12-2003, 17:44   #6 (permalink)
 
Original geschrieben von Sebi21
12. Daß die Versandkosten beim Verkauf von Edelmetallen zu Lasten des Käufers gehen, glaubst auch nur Du.
Ich hab das bisher noch nie anders gemacht. Versandkosten hat bisher immer der Käufer bezahlt. Du musst es nur in die Auktion klar und deutlich rein schreiben
hegele ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 23-12-2003, 20:33   #7 (permalink)
 
Original geschrieben von hegele
Ich hab das bisher noch nie anders gemacht. Versandkosten hat bisher immer der Käufer bezahlt. Du musst es nur in die Auktion klar und deutlich rein schreiben

Ach Du meine Gute....!

Ich meine doch nicht, daß Du als Verkäufer die Versandkosten zahlst!!!
Sondern, daß der Verkäufer entsprechend weniger zahlt. Ich verdeutliche das nochmals anhand eines Beispiels:

a) Goldwert: 350€, Versandkosten: 1€ --> Der Käufer zahlt maximal 349€, da er nicht mehr zahlen will als er bei der Bank hinlegen würde

b) Goldwert: 350€, Versandkosten: 7€ --> Der Käufer zahlt maximal 343€, da er insgesamt nicht mehr zahlen will als er bei der Bank hinlegen würde

==> Was Du bekommst, ist maximal der Goldwert-Versandkosten.

Fazit: Da bei Edelmetallen der Wert allgemein bekannt ist und man sie bei jeder Bank beziehen kann, würde niemand freiwillig mehr als diesen Wert zahlen.
Woraus folgt, daß man als Verkäufer maximal den Wert minus die Versandkosten bekommt.

Prinzip verstanden?

Und deswegen habe ich gesagt, daß bei 5 € Versandkosten niemand so dumm sei, mehr als 345€ für eine 350€-Münze zu bieten, da die Summe dieser beiden Zahlen den Wert sonst übersteigen würde.


Ich denke, jetzt kann es jeder nachvollziehen.
Sebi21 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-12-2003, 21:26   #8 (permalink)
 
Hallo

Alle Banken haben einen Ankaufspreis für Münzen (Gold), und einen Verkaufspreis.
Gehst du zur Bank und bringst denen einen 100 Euro Philharmoniker bekommst du z.B. 328 Euro.
Dann kommt ein anderer in die Bank und kauft sich deinen ehemaligen Philharmoniker. Da verlanngt die Bank aber z.B. 347 Euro.
Ein dritte kauft bei Ebay einen 100 Euro Philharmoniker um 338 Euro + 7 Euro Porto. So bezahlt er 345 Euro. Bei der Bank hätte er 2 euro mehr bezahlt. Der Ebay Verkäufer hat 324 Euro erhalten - (14 Euro Gebühren).
Da macht einer oder beide einen Verlust.
Gewinner ist da Ebay
Kommt wohl auf die Höhe der Porto-Kosten an. Sonst ist's ja besser beide kaufen/verkaufen bei der Bank in ihrer nähe.

AK/VK Preise stammen aus der Zeitung vom 23.12.2002 Es gibt aber viele Banken die eigene Preise machen. Da sollte man immer vergleichen.
Charlie-Brown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-12-2003, 23:34   #9 (permalink)
 
Ja, das ist das Problem: Bei Ebay ist der Verlust ähnlich hoch wie bei der Bank.
Und ich finde einen Verlust ca. 25 Euro bei der Bank viel zu hoch und hatte daher gehofft, bei Ebay weniger Verlust zu machen.

Denn auf den ersten Blick ist ja alles sehr verlockend, wenn man nur den Verlust in Höhe der Versandkosten sieht.

Ich habe aber schon eine Abhilfe gefunden: www.hood.de ist eine Auktion, die ähnlich wie Ebay aufgebaut ist und - laut Werbung - kostenlos sein soll.
Dort werden auch viele Münzen feilgeboten.

Falls die dort wirklich keine Provision verlangen sollten, könnte man pro verkaufter Münze ca. 15 Euro sparen.... .
Sebi21 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24-12-2003, 10:16   #10 (permalink)
 
Original geschrieben von Charlie-Brown
Hallo

Welche Münzen hast du denn vor zu verkaufen?
denkt ihr bitte an die nutzungsbedingungen hier und klärt das bilateral per PN, eín weihnachtliches dankeschön
tom40 ist gerade online   Mit Zitat antworten
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