Ich weiß nicht ob Dir die Antwort genau genug ist.
Zaponiert bedeutet, dass auf die Münze Zaponlack aufgetragen wurde. Dies macht man zum Schutz der Münze, denn durch den Zaponlack kann die Münze nicht Umwelteinflüsse angegriffen werden.
Ob man solche Münzen aber in seine Sammlung aufnehmen will oder nicht, liegt ganz daran ob man dies als Beschädigung ansieht oder nicht...
Weitere 6 Beiträge sind per Suchfunktion und Eingabe des Stichworts "zaponiert" zu finden - mit nur einem p wohlgemerkt. Bei Firmen, in deren Auktionskatalogen solche Schreibfehler vorkommen, würde ich lieber nichts bestellen oder ersteigern.
Weitere 6 Beiträge sind per Suchfunktion und Eingabe des Stichworts "zaponiert" zu finden - mit nur einem p wohlgemerkt.
Deshalb ha ich es nicht gefunden.
Auf den Gedanken, dass man das nur mit einem p schreibt, bin ich gar nicht gekommen.
Nachdem ich die Beiträge gelesen habe, ärgere ich mich über meinen ebay-Kauf. Man sollte sich halt doch immer zuerst informieren.
Naja, mal sehen, vielleicht werde ich auch erstmals in meinem Leben eine Münze mit Aceton bearbeiten.
Ich selber benutze Zapon-Lack aber nicht für Münzen !!!
Ich benötige den farblosen Lack zum Überziehen von glänzenden Metall-Oberflächen (wie.z.B. Messingschilder). Der dünne Lackfilm ist unsichtbar und verhindert Korroion und Verfärbungen.
Nach dem Überziehen graviere ich das Metall und bestreiche anschließend die so aufgeritzen oder gefrästen Stellen mit spezieller Säure, welche dann schwarz werden (also anlaufen ) und so die Schrift hervorhebt.
Ich habe Anfang der 90er mit Zaponlack experimentiert. Diese Stücke sind nach nunmehr fast 10 Jahre unnatürlich nachgedunkelt. 2 Pfennig Münzen glänzen unnatürlich und man erkennt, dass etwas nicht stimmt mit der Münze. Bei 2 DM Münzen erkennt man ein weißliches Nachbleichen, dass etwas speckig auf der Münze aussieht. Wohlgemerkt wurden diese Münzen nur dünn mit Lack überzogen.
Ich habe auch Münzen die ich absichtlich nur zur teilweise mit Lack überzogen habe. Diese sind stark oxidiert an den nicht lackierten Stellen.
Fazit: Zaponieren ist Mist!! Man macht mehr kaputt als gut. Eine Kapsel ist da wesentlich eleganter und billiger.
Zaponieren war früher groß in Mode und ist heute mit Recht relativ out. Der Vorgang selber ist, zumindest wenn man ein gutes Resultat erzielen will, sehr schwer und braucht viel Erfahrung.
Die Ergebnisse sind gerade nach einigen Jahren oft nicht besonders gut, da die Münzen unnatürlich anlaufen.
Man sollte nie vergessen, das sich das natürlich Anlaufen der Münzen nicht wertmindernd auswirkt.
Wobei ich meine obige Aussage insoweit relativieren muss (Goldnase stimmt mir sicher zu), dass zaponieren bei extrem unedlen Metallen, wie Alu und - wie hier - Zink, sicher eine der besseren Möglichkeiten ist, Oxidationen zu vermeiden. Die Nachteile, wie oben beschrieben, sind aber unbestritten.
"Man sollte nie vergessen, das sich das natürlich Anlaufen der Münzen nicht wertmindernd auswirkt." sagt Goldnase.
Die 'Patina' an z.B. einer älteren Kupfermünze gefällt mir sehr. Wenn so eine K.-Münze wie ein gut gebräunter Brotlaib schimmert, freutmich das sehr, sowas zu sehen/besitzen. Kann eine Zaonierte Münze noch eine Patina erwerben?