25-05-2004, 21:38
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#5 (permalink)
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Ich bin ja kein Finanz Experte, aber machen die den "Gewinn" nicht durch die Differenz des Verkaufs Preises und des "Buchungs" Preises für das Gold ?
Wenn ich das richtig im Kopf habe, ist das Bundes-Gold noch mit recht alten oder besser gesagt niedrigem Gold Wert "verbucht". Verkaufe die dieses alte/billige Gold nun zu aktuellen/hohen Preisen, dann entsteht da automatisch ein Gewinn.
Oder hab ich da was falsch verstanden ?
Olaf
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Nein, Du denkst betriebswirtschaftlich vollkommen korrekt.
Der Finanzminister denkt aber nicht so kompliziert.
Er sieht jedes Jahr für sich, nur Einnahmen und Ausgaben. ( Diese simple Betrachtungsweise dürfen sich in der freien Wirtschaft nur Kleinstbetriebe erlauben!)
Wenn er dieses Jahr Gold für 60 Millionen verkauft, hat er ein PLUS im Haushalt von 60 Millionen. Nur das zählt. Vermögen wird nicht bewertet, der Vermögensabfluß dementsprechend auch nicht. ( Den man in einem Unternehmen wieder gewinnmindernd buchen müßte, bei so einem Vorgang, um dann den GEWINN dieses Deals zu ermitteln)
Der Einkauf des Goldes war vorher, irgendwann vorher, in einem anderen Haushaltsjahr. Vollkommen uninteressant
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