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Alt 08-06-2004, 18:26   #51 (permalink)
 
Lightbulb

Das mit den Büchern und Katalogen stimmt. Oftmals sind es auch die Geschichten um und hinter den Münzen, die das Hobby sehr interessant machen.

Hobby = Zeitvertreib = Muße = Ablenkung, Entspannung & Freude.

Da muß man nicht unbedingt sein Budget für überziehen.

Das Hobby Münzensammeln ist auch das, was man selbst daraus macht.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-06-2004, 19:45   #52 (permalink)
 
Münzensammeln ist sehr anspruchsvoll.

(Absatz)

Ich habe die die Herausforderungen, die das Münzensammeln an einen stellt,
auch unterschätzt. Ich bin jetzt so weit, dass ich für mich ungefähr weiss,
was für mich gut ist und wo in diesem Bereich meine authentischen
Interessen liegen.

Zum Glück habe ich von Anfang an vermieden, Raffkäufe oder Spekulationen
zu unternehmen. Allerdings war das nur eine Art Intuition. Wenn ich diese
nicht gehabt hätte, wäre mir das sicher auch passiert.

Das ist eine grosse Gefahr, die Faszination ist bei 100%, das Wissen (und es
ist viel davon nötig) beginnt bei 0%, man möchte mitreden können
(und manchmal den "Experten" raushängen) und man ist neidisch auf andere,
die eine tolle Sammlung haben, wobei man noch nicht einmal weiss, was eine
tolle Sammlung eigentlich ist.

Die Verlockungen sind sehr gross, und die Gefahr der Selbstüberschätzung
auch. Selbst wenn man ansonsten in anderen Dingen schon so gereift
erscheint, dass einem das eigentlich nicht passieren sollte.

So habe ich es bis jetzt wenigstens empfunden. Ich sammle noch nicht sehr
lange Münzen, bin allerdings von meiner Jugend her "vorbelastet". Allerdings
hatte ich da kein solch tiefgehendes Interesse an dem Kontext der Münzen
insgesamt betrachtet. Und Kohle um mir welche zu kaufen sowieso nicht.

Ich kann von meiner jetzigen Warte nur empfehlen, sehr gelassen an das
Thema heranzugehen und den inneren Schweinehund in Ketten zu belassen -
bis die Euphorie sich verändert und der gesunde Menschenverstand einem
erzählt, was an Münzen wirklich das Faszinierende ist. Nun, die Faszination
bleibt, jedoch ändert sich deren Qualität.

Den Beitrag mit der Sucht hatte ich aufgrund eines anderen Threads Cuscos
eingestellt (Dort ging es um Goldmünzen). Es freut mich wirklich sehr,
dass Cusco das Problem für sich erkannt hat und hier so offene Beiträge
hinzugefügt hat. Dafür mein 100%iger Respekt.

Er ist ja alles andere als allein mit diesem Thema, wie man es aus vielen
Beiträgen hier im Forum herauslesen kann. Ich bin mir sicher, dass dieser
Thread auch für Andere sehr wertvoll ist. Ich halte ihn für einen der
Wertvollsten dieses Forums.

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-06-2004, 23:28   #53 (permalink)
 
Ja, ich sehe das auch so. Ich habe diesen Thread aufgemacht, weil ich mehrmals las und hörte, daß man wieder was verkaufen muss, weil das Konto überzogen ist oder man kein Geld mehr habe oder mit der Frau Ärger bekomme, oder, oder, oder.

Es ist sicher so, daß jeder selbst für sich entscheiden muss, was richtig oder falsch ist. Aber das ist ohnehin Mentalitätssache. Der eine kann gut damit leben, wenn die Summe auf dem Kontoauszug mit jeder Ausgabe größer wird, für den anderen ist die undenkbar.

Die Geschmäcker sind halt verschieden. Die Katze mag Mäuse, ich mag sie nicht.

Geändert von hegele (09-06-2004 um 00:23 Uhr)
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09-06-2004, 00:01   #54 (permalink)
 
Smile

Ich habe auch Weltmünzen ca xxx Stück die ich bei Ebay vor ewigkeiten für ca 10-20Euro erstanden hatte glaub 500g oder 1Kg hatte habe mir dann später auch den Weltmünzenkatalog 20Jahrhundert für 40Euro bei Amazon.de geholt und wollte die Münzen Katalogisieren. Nach ca 3 Albumseiten ca 100-150Münzen habe ich es dann aufgegeben. Weil es mir keinen Spass machte diese 10Cent-Münzen zu suchen und zu Katalogsieren. Ein heiden Arbeit für ein paar Münzen die nix Wert sind. Es wahren auch gerade mal 2 Münzen bei die mir gefielen Großbritanien von 1901 und von 1903 allerdings in sehr schlechter Qulität s die beiden Münzen hatten schon kleine Löcher. Und zwei Münzen die mich faszinierten, weiss aber nicht aus welchen Land die stammen, die Münzen hatten ein Loch in der mitte wo ein blauer Diamant bzw. in der andren ein roter Diamant eingelassen war. Warscheinlich Glas.

Aber wie gesagt hatte ich nicht lange Freude daran, weil mir der Münzwert irgendwie fehlt und ich s, ss und vz als nicht so schön, als nicht sammelwürdig emfinde.

Zum Anfang meiner Sammlerzeit ab den 11.05.02 (Hatte den Traum das ich einer Freundin meine Umfangreiche Münzensammlung zeige, die davon so begeistert ist, das sie es mir zeigt Danach habe ich mit Sammeln begonnen ) habe ich alles mögliche gekauft wo ich dachte das könnte mir gefallen, wie DM, Silber-Anlagemünzen, 3 Numisbriefe, Zubehör, Euro usw. Ich habe innerhalb von 2Monaten meine Konto komplett leer geräumt, 900Euro waren weg, das einzigste was davon Übrig geblieben ist war Durcheinander. Ich habe 3 normale alben für DM, Anlage münzen und ???? und zwei DM Eindrückalben 5 und 10Pf gekauft und die mit s und max ss Münzen (Anlagemünzen ausgenommen) etwa gefüllt und den kleinen deutschen Münzkatalog von schön erstanden. Ich frage mich heute noch für was ich die 900Euro ausgegeben habe Das einzigste was ich habe sind ein paar xx 5,xx 10,ca. 10x 50Pf, ca 12 1DM und ein paar zweier und fünfer für die ich im Handel und bei ebay kaufte bzw. ersteigerte. Wenn ich das verkaufen würde würde ich vieleicht max 100Euro dafür bekommen. Die Anlagemünzen 5-6Stück habe ich später mit verlust wieder verkauft und in Euro investiert. Das einzigste was von den 900Euro übrieg geblieben ist sind 6 Alben (eins für die 3 Euro-Numisbriefe), ein paar DM-Münzen und ein paar Euromünzen. Das einzig vernüftige was ich kaufte war die 10Euro Wiener-Philamoniker für 40Euro von M*M (Startmünze der Serie "Die kleinsten Goldmünzenn der Welt") und der Schön-Katalog und evt. noch ein paar Euromünzen von denen ich heute noch was habe.

Nach einen halben Jahr habe ich dann den Euro zu meinen Hauptsammelbiet erklärt und nach einen weitern 1/2 Jahr habe ich mich entschieden nur noch Euro zu sammeln. Ich bin seit dem auch kaum vom Euro abgewichen, wenn man von dem 7 Römischen münzen für 30Euro bei ebay mal (Mich fastzinierte daran Münzen zu besitzen die Über 2000Jahre als waren) absieht, 3x 1/4 Krügeränder die ich leider wieder zu gunsten des Euros verkaufte (ca 20Euro verlust) Und meiner idee 30Euro für 30Stück ungereinigte Römische münzen auszugeben, die zu reinigen und für so dachte ich, 2Euro das Stück wieder zu verkaufen. Naja das ende vom Lied war das ich dachte das ich eine Goldmünze gefunden hätte, die ich für 30Euro 3g bei ebay verkaufen konnte,
als ich dann erfuhr das die Münze höchstwarscheinlich aus Messing (oder so) ist war ich gar nicht mehr so begeistert von den Fund. Ich dachte die sei aus Gold und bot die mit der Beschreibung "Beim Krazen erscheint ein Gelbes Metall warscheinlich Gold" an. Naja der Käufer dachte wohl auch es sei Gold und gab mir eine positive Bewertung Naja, heute bin ich mir fast sicher das das kein Gold war Von den 30 Münzen waren gerade mal 4 dabei wo ein Motiv zu erkennen war und das auch nur sehr schwach. Ich war sehr entäuscht nach 3 Wochen Arbeit mit dem reinigen. Ich dachte ich hätte die Idee wie ich mein Geld ein wenig ausfstocken könnte. 22 der scheiben habe ich dann noch für 4Euro bei ebay verkaufen können. Also statt Geld gewinn hätte ich einen heiden Verlust gehabt wenn der damals unwissendliche Betrug bei Ebay nicht gewesen währe.

Naja ich habe dann doch noch Geld verdient durch den Verkauf der Medallie vom Germanischen Museum ich habe 16 Medallien verkauft von Februar bis heute (Einkauf 5Euro/Stück verkauft für 8-25Euro). Und ca 110Euro damit verdient nach abzug der Einkauf und Ebaykosten. Meine 17te und letzte Medallie ist gerade bei Ebay im Angebot (Siehe links den Ebaylink) Ich werde damit aufhören weil es sich nicht mehr loht.

So ich glaub ich habe jetzt erstmal genug geschrieben, ich werde gleichh ins Bett gehen
Cusco ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09-06-2004, 00:05   #55 (permalink)
 
Das mit den Büchern und Katalogen stimmt. Oftmals sind es auch die Geschichten um und hinter den Münzen, die das Hobby sehr interessant machen.
Richtig.
Hobby = Zeitvertreib = Muße = Ablenkung, Entspannung & Freude.
Richtig.
Da muß man nicht unbedingt sein Budget für überziehen.
Richtig.
Das Hobby Münzensammeln ist auch das, was man selbst daraus macht.
Wie jedes Hobby. Man hat entweder Einfälle und macht etwas draus oder eben nicht. Geld hilft dabei nur wenig.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10-06-2004, 13:03   #56 (permalink)
 
Lightbulb

@cusco: da haben Sie münzenmäßig ja schon viele Negativ-Erfahrungen gemacht.

Als ich noch Student war, konnte ich mir auch keine teuren Stücke leisten, wohl aber sehr schöne Stücke. Mehr als ein Top-Stück alle drei bis 6 Monate war nicht drinn. Dann aber durfte es auch einmal ein 10-Kopeken-Stück von 1776 aus Sibirien, natürlich mit einer schönen, alten Patina und in vz sein, oder auch mal eine prägefrische 2-Kopeken-Münze von 1800 für 150 DM der ein solches Kabinettstück von 1840, das auf sehr breitem Rohling geprägt war. Viel mehr gab der für mich damals regional auf Aachen, Krefeld und Düsseldorf beschränkte Markt auch kaum her, denn echte, alte und unmanipulierte Spitzenstücke sind schwer zu bekommen und zudem oftmals kaum bezahlbar.

So hatte ich auch automatisch meine "Auszeiten" zwischen den Käufen und auch keinen Stress mit meinen Neuerwerbungen. Auf die Idee, eine Frau mit meinen Münzen beeindrucken zu wollen, wäre ich niemals gekommen, weiß doch jeder: "Diamonds are the girls best friends....."

Ich glaube kaum, daß Frauen, die auf Geld oder Klunker abfahren Ihnen langfristig Freude bereiten würden.

Das einzige, was derlei Personen Ihnen zeigen könnten, das ist, wie die Ihr Geld schnell ausgeben - genau darin aber sind Sie bereits viel zu gut.

Sehen Sie das mal positiv und seien Sie glücklich darüber, daß Sie für solche Frauen als Partner ohnehin kaum in Betracht kommen dürften.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
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