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| Allgemeines Hier können Sie Ihre Fragen rund ums Münzensammeln stellen (die nicht durch untenstehende Kategorien abgedeckt werden !!!) |
31-05-2004, 11:19
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#1 (permalink)
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Münzalbum voll, Konto leer - clever oder dumm ?
Immer wieder liest man aus einzelnen Beiträgen heraus, daß Sammler ihr Konto abgeräumt haben, um Münzen zu kaufen. Manchmal habe ich sogar schon gelesen, daß wegen Münzkauf das Konto ins Minus gefallen ist.
Für mich ist es unverständlich, daß man wegen seiner Sammelleidenschaft so unvernünftig sein kann, sein ganzes Geld zu verpulvern. Für mich gilt, seit ich sanmmle, daß ich nur das Geld für mein Hobby ausgebe, daß ich wirklich übrig habe.
Wie ist das bei Euch ?
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31-05-2004, 11:24
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#2 (permalink)
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Wer für sein Hobby schulden macht, sollte wirklich mal ne Auszeit nehmen und generell über sein Leben nachdenken.
Einzige Ausnahme sind Spekulationen mit Sachen von denen man wirklich etwas versteht. Wenn ich z.b. nen Kredit aufnehme, um 1000 KMS Vatikan abzuholen, ist das betriebswirtschaftlich gerechtfertigt. *g*
Aber darum gehts ja gar nicht. Jeder sollte selber wissen, wie er mit seinem Vermögen haushaltet, und ob er sein Hobby zur persönlichen Vergnügung nicht mit einem Anlageobjekt verwechselt. Denn Anlageobjekte sollte man objektiv unter Einbeziehung einer realistischen Preiskurve bewerten, und das ist etwas, worin echte Sammler naturgemäss sehr sehr schlecht sind
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31-05-2004, 12:04
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#3 (permalink)
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Wer für sein Hobby schulden macht, sollte wirklich mal ne Auszeit nehmen und generell über sein Leben nachdenken.
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Dann müßten sich wohl 50 % der Deutschen mal ne Auszeit nehmen...  Heutzutage kauft man sich doch alles auf Pump.
@hegele
so versuche ich es auch. Manchmal finde ich aber eine schöne Münze bei Ebay, die ich unbedingt haben möchte, dann rutscht mein Konto auch schon mal ins Minus. Aber dann müssen eben ein paar Dubletten dran glauben, und dann paßt das wieder.
Angesichts der Situation in meinem ganz persönlichen Umfeld weiß ich aber nicht, wie lange das noch so funktioniert. Meine Kunden kämpfen fast alle um ihre Existenz, das schlägt natürlich bis zu mir durch.
Ich kann mich nicht erinnern, daß die Wirtschaftslage mal SO schlecht war.
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31-05-2004, 12:10
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#4 (permalink)
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Also ich gebe von meiner 350Euro Frührente 150-200Euro im Monat für Euromünzen aus, was natürlich viel zu viel ist. Aber da ich noch bei meinen Eltern lebe (beide Rentner) können wir uns das leisten. Ich würde aber nie zur Bank laufen und einen Kredit aufnehmen oder das Konto in die misen treiben nur um mein Hoppy zu finazieren. Zumal ich nicht mehr so recht weis was ich mir kaufen soll - Ich habe fast alles was in mein Sammelgebiet passt. Ich brauche "nur" noch 20,50, 1Euro Vatikan 2002 dann habe ich von 1999-2003 die Kursmünzen komplett. Bei 2004 fehlt mir noch der Komplette Vatikansatz aber das sollte nicht das Problem darstellen. Ansonsten habe ich alle Euro-Kursmünzen die so viel ich weis ausgegeben wurden  Da aber noch Gedenkmünzen zu meinen sammelgebiet gehören (habe ca 55Stück) gebe ich im Moment hier mein Geld aus. aber auch da weis ich nicht so recht was ich kaufen soll. Ich stöber einfach in ebay und wenn dann eine Sondermünze <=10Euro Nominalwert entdecke (in PP) kaufe ich die, was auch immer schwieriger wird, eine zu finden die ich noch nicht habe und die mir gefällt. Und Sondermünze die ich suche z.B. fast alle Spanier 2002 kann ich bei ebay kaum oder gar nicht finden  Mein Sammelgebiet bei den Gedenkmünzen umfast alle 10Euro oder Kleinees Nominal vorzugsweise in PP welche aber nicht mehr als 30Euro inc. Porto kosten darf
Um zurück zu kommen: Alle die mehr als 1/3 ihres Einkommens im Monat für ihr hoppy ausgeben sollten sich an den Kopf fassen und sich einschrenken (Ich bin da inbegriffen  ) erst recht die die sogar noch Kredite aufnehmen.
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31-05-2004, 12:14
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#5 (permalink)
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Also wer so handelt, kann
a) mit Geld nicht umgehen (oder hat immer zuwenig)
b) hat nicht die notwendige Geduld, um seine Sammlung aufzubauen.
Wenn ich lese, dass z.B. diese Olympia-2€ Münzen sofort nach Ausgabe rollenweise für 80 Euro gekauft wird, verstehe ich nichts mehr. Diese Münzen werden doch garantiert billiger. Warum warten die Leute nicht, bis es soweit ist? Steckt da dahinter - ich muss der erste sein der hier ein Bild davon einstellt? Ich weiss es nicht. Ähnlich ist es bei KMS, wenn manche gleich 10 Stück davon bestellen.
Das ist fast so wie bei Aktien. Es kann ganz böse enden, wenn man Schulden macht, um Aktien oder gar Optionsscheine zu kaufen. Da ist das Geld gleich 2x weg. 100 Euro haben oder nicht haben macht 200 Euro ist hier die Regel.
Ich kaufe nur sehr wenige Stücke zum Ausgabezeitpunkt. Dazu gehören Schweizer Probe-Gedenkmünzen, da man diese nachträglich sehr schlecht und meist nur teurer bekommt. Oder Stücke, bei welchen mindestens 3 plausible Wertsteigerungsindikatoren zusammenkommen. Auch GM zum Nominalwert ist ok - die kann man ja jederzeit wieder zur Bank tragen. Und - last but not least - Goldmünzen nah am Materialwert.
Vor einiger Zeit habe ich für meine Sammlung noch massenweise DM-Scheine I-BBk in ebay-kassenfrisch (50% kassenfrisch, Rest I- oder II) gekauft. Aber nur weil zu diesem Zeitpunkt sehr viele Anbieter konkurrierend mit grossem Ausstoss unterwegs waren. Da hat sich inzwischen die Situation geändert und ich lasse wieder die Finger davon.
Aber meinen Kontostand hätte ich damit niemals in Gefahr gebracht.
Gruss,
jeggy
Geändert von jeggy (31-05-2004 um 12:23 Uhr)
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31-05-2004, 12:16
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#6 (permalink)
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100 Euro haben oder nicht haben macht 200 Euro ist hier die Regel.
jeggy
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Verlieren und wieder finden macht schon 400 €
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31-05-2004, 12:16
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#7 (permalink)
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Immer wieder liest man aus einzelnen Beiträgen heraus, daß Sammler ihr Konto abgeräumt haben, um Münzen zu kaufen. Manchmal habe ich sogar schon gelesen, daß wegen Münzkauf das Konto ins Minus gefallen ist.
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Viele viele Sammler sind auf Grund der Europhorie auf den Zug aufgesprungen und sehen das alles immer noch als Spekulation. Jeder will dabei sein, wenn es große Wertsteigerungen gibt. Überall, wo etwas angeboten wird, wird mit geringer Auflage geworben und suggeriert einen riesigen Wertzuwachs. Das ist für viele ein Grund sich zu verschulden.
Und dann gibt es noch die anderen, die ihr Sammelgebiet unvernünftig definiert haben. Viele sammeln zu breit gefächert und haben sich übernommen, oder werden sich übernehmen, wenn die 10 neuen Länder kommen.
Ich kann mir als Student nicht viel leisten und komme trotzdem gut mit dem Geld klar, denn ich hab mein Sammelgebiet gut definiert. Ich habe nur eine Kundennummer im Vatikan oder in San Marino, d. h. da kann nicht mal schnell mehrere hundert euro über ein paar Monate einbehalten werden, sowas würde mir sicherlich finanziell das Genick brechen.
Wenn man gut und vernünftig haushält (oder haushaltet ???) sollte das auch mitm Sammeln klappen
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31-05-2004, 14:19
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#9 (permalink)
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Zur Frage "Wenn man gut und vernünftig haushält (oder haushaltet ???)": "haushält" ist richtig. Jedenfalls gemäß Bertelsmann, Die neue Rechtschreibung, 1996, Konjugation gemäß Beispiel Nr. 61.
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???
"Man" ist dritte Person Singular. Das würde heißen, dass der folgende Satz richtig wäre:
Er haushält richtig.
Irgendwie klingt mir das gelinde gesagt nicht besonders schön. Da ich in solchen Dingen mehr vom Duden als von Bertelsmann halte, habe ich da mal rein geguckt. Dort findet sich die "veraltete" Fassung "er haushaltet" und die neue Fassung - jetzt haltet euch fest : "Er hält Haus".
Richtig müsste es also jetzt heißen: Er hält richtig Haus.
Ich glaub, ich schmeiß das Ding jetzt weg
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31-05-2004, 14:50
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#10 (permalink)
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Und dann gibt es noch die anderen, die ihr Sammelgebiet unvernünftig definiert haben. Viele sammeln zu breit gefächert und haben sich übernommen, oder werden sich übernehmen, wenn die 10 neuen Länder kommen.
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Genau, ich glaube, dass ist das Wichtigste.Ohne eine vernünftige und realistische Definition des Sammelgebiets wird es gefährlich. Wobei eine Definition auch sein kann "Alles was mir gefällt und was ich mir leisten kann". Da ich mich finanziell auch nicht zu sehr verausgaben kann, habe ich von Anfang an auf die Euro Gedenkmünzen verzichtet. Außer die deutschen 10er in Stgl. Mit Blick auf die bald bevorstehende Sammelgebietsausweitung (neue Euro Kursmünzen aus den Beitrittsländern) und weil ich in der letzten Zeit auch nicht mehr so zufrieden mit denen war, habe ich mich vor ein paar Wochen von den 10ern getrennt (bis auf einige wenige). Mir waren die 60 Euro / Jahr für etwas, was mir dann doch nicht mehr so gefällt zu viel.
Wenn sich das jeder kritisch überlegt - "was will ich" und "was kann ich mir leisten", dann ist auch mal Luft für eine Münze, die nicht in den Definitionsbereich passt, man aber unbedingt haben möchte.
Euroman23
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31-05-2004, 14:57
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#12 (permalink)
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Man sollte es auch hier nicht übertreiben. Auch ich gebe im Verhältniss sehr viel Geld für meine Münzen aus.
Wenn man das tut, sollte man schon wertorientiert sammeln und einige Grundregel beachten.
 .....außerdem ist das Geld ja nicht weg. Es hat ja nur ein Anderer.
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31-05-2004, 14:59
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#13 (permalink)
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Wie wärs mit "er wirtschaftet gut" 
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Das ist mir einen Tick zu ökonomisch
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31-05-2004, 15:10
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#14 (permalink)
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Wie wärs mit "er wirtschaftet gut" 
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Das ist mir einen Tick zu ökonomisch 
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Willst Du´s ´nen Tick gehässiger haben ?
Er ist KEIN deutscher Politiker .
Duckundschnellweg
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31-05-2004, 17:07
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#16 (permalink)
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Das ist ein sehr interesantes Thema, was Alfons da angeschnitten hat. Ich würde die "unwirtschaftlichen Münzsammler" wie folgt einteilen:
- geldgierige Spekulanten
- heißblütige Sammler
- leicht- bzw. gutgläubige Käufer
Zum gewissen Teil gehören wir wohl alle auch zum ersten Bereich - wer kauft schon Dinge, die irgendwann für die Hälfte zu haben sind. Die Sammlug soll ja nicht irgendwann wertlos sein. Im Gegenteil eine Sammlung stellt in gewisser Weise auch immer eine Rücklage für schwere Zeiten dar. Beim zweiten Bereich sind die "richtigen Sammler" zu finden, die so schnell wie möglich Ihre Lücken in der Sammlung schließen möchten - koste es was es wolle (Stichwort Sammelfieber). Da haben wir sicher alle schon mal bluten müssen. Beim dritten Bereich sind diejenigen einzuordnen, die einfach alles glauben. Aber es verwundert auch nicht, dass man Dinge auf Teufel komm raus kauft, wenn doch überall von großen Verkäufern mit folgenden Wörtern geworben wird: absolut rar, einmalige Chance, garantierte Wertsteigerung etc.. Nur steht man eben hinterher alleine da, wenn diese Werbeparolen sich als Falsch erweisen.
Das beste ist der Mittelweg aus den drei Bereichen: Vorrausschauend, zum richtigen Zeitpunkt, das Richtige, im Rahmen des gut abgesteckten Budgets einkaufen; dann kann nichts schief gehen. Aber wer weiß das schon...
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31-05-2004, 18:00
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#17 (permalink)
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Beim dritten Bereich sind diejenigen einzuordnen, die einfach alles glauben. Aber es verwundert auch nicht, dass man Dinge auf Teufel komm raus kauft, wenn doch überall von großen Verkäufern mit folgenden Wörtern geworben wird: absolut rar, einmalige Chance, garantierte Wertsteigerung etc.. Nur steht man eben hinterher alleine da, wenn diese Werbeparolen sich als Falsch erweisen.
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Da fällt mir wieder ein, wie ich damals Mc KMS 2001 bei ebay im Sofortkauf zu irgendwas mit 700 verkauft hatte. Der Käufer wohnte in der Nähe, also habe ich den Artikel vorbei gebracht. Die Tür öffnete mir seine junge Frau, in der Küche saß deren kleiner Hosenmatz, ca. 1 Jahr alt, der Käufer war gar nicht zu hause. Sie schwärmte mir vor, wie wertvoll der Monaco KMS doch sein müßte, und was ihr man nicht alles erzählt hat darüber. Sie fragte mich, ob ich auch an eine große Wertsteigerung glaube. Ich guckte auf den kleinen Hosenmatz, während sie das Bargeld zusammenschaufelte und ich hab dann ganz ehrlich gesagt, dass ich jetzt verkaufe, weil ich denke, dass wir auf einem Preishoch angekommen sind. Sie guckte erstaunt, und ich gab ihr zu verstehen, dass sie den nicht kaufen müsse, sie solle das Geld lieber behalten und für sinnvolle Dinge aufheben.
Aber sie meinte, da hätt sie schon mit ihrem Mann drüber gesprochen, und der sei fest davon überzeugt, den KMS besitzen zu müssen.
Naja, ich 700 Tacken reicher, und die Familie sitzt jetzt da mit nem KMS, der nur noch halb soviel wert ist. Irgendwie tat mir das leid, aber der Mann gehörte wohl in Kategorie 1 und 3, da ließ sich nicht dran rütteln.
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31-05-2004, 18:29
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#18 (permalink)
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???
"Richtig müsste es also jetzt heißen: Er hält richtig Haus.
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Noch toller klingt's ja im Perfekt:
"Er hat richtig Haus gehalten"..........oder die alte Form "er hat richtig gehaushaltet"  .....eines schöner als das andere
Gruß
corrado26
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31-05-2004, 20:32
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#19 (permalink)
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In Dialekt klingt's noch besser...
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Noch toller klingt's ja im Perfekt:
"Er hat richtig Haus gehalten"..........oder die alte Form "er hat richtig gehaushaltet"  .....eines schöner als das andere
Gruß
corrado26
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Im Südschwarzwald: "g'hushalded"
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31-05-2004, 20:58
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#22 (permalink)
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Immer wieder liest man aus einzelnen Beiträgen heraus, daß Sammler ihr Konto abgeräumt haben, um Münzen zu kaufen. Manchmal habe ich sogar schon gelesen, daß wegen Münzkauf das Konto ins Minus gefallen ist.
Für mich ist es unverständlich, daß man wegen seiner Sammelleidenschaft so unvernünftig sein kann, sein ganzes Geld zu verpulvern. Für mich gilt, seit ich sanmmle, daß ich nur das Geld für mein Hobby ausgebe, daß ich wirklich übrig habe.
Wie ist das bei Euch ?
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Es kommt darauf an, wann man anfängt zu sammeln. Als Kind war mein Konto regelmäßig auf 0 deswegen  Irgendwie hats mir gereicht und hab aufgehört den Münzhändlern das Geld in den Rachen zu werfen - mit dem einen oder anderen Schlüsselerlebnis sieht man dann auch ein, dass man Münzen nicht mit ins Grab nehmen und mal alles ganz schnell verloren sein kann.
Schulden würde ich für Münzen niemals machen - egal in welcher Situation.
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31-05-2004, 21:17
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#23 (permalink)
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Schüler
Ich bin Schüler und das Größte für mich ist das Münzensammeln. Allerdings sind durch mein junges Alter die finanziellen Mittel nicht sehr hoch. Aber Schulden machen, nur damit ich mir Münzen kaufen kann, dass kommt bei mir nicht in Frage. Wenn ich Beispielsweise irgendwo eine schöne Münze sehe, die in meine Sammlung passt, dann mache ich einen Ferienjob und finanziere mir somit meine "wunderschöne" Münzensammlung. Denn für mich sind Münzen das Beste Mittel um nach der Schule zu entspannen.
PS: Goethe sammelte auch Münzen (allerdings römische Münzen)
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31-05-2004, 21:20
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#24 (permalink)
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PS: Goethe sammelte auch Münzen (allerdings römische Münzen)
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Das wußte ich bisher auch noch nicht.
Wieder etwas gelernt.
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31-05-2004, 21:54
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#25 (permalink)
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Das wußte ich bisher auch noch nicht.
Wieder etwas gelernt.
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Münzen und Medaillen
Münzen und Medaillen in Goethes Kunstsammlung Zeigte sich ihm in den Gemmen die »Nachahmung großer würdiger älterer Werke«, die teilweise verloren waren, so begriff Goethe die Münzen und Medaillen bald gleichfalls als Widerschein der plastischen Kleinkunst der jeweiligen Epochen. Besonders auf diesem numismatischen Gebiet erwarb er auf Auktionen, tätigte er über Freunde, Mittelsmänner und direkte Tauschpartner zielgerichtete Neuerwerbungen, um Systematik und kunstgeschichtliche Folgerichtigkeit in seine Sammlung zu bringen. Auch hier schienen ihm Original und Abdruck gleich wertvoll, ließ sich die Kunst der Alten oder der Medailleure der Renaissance auch an Schwefelpasten oder Bleiabgüssen studieren, wenngleich sich gerade bei diesen Objekten Besitzerstolz und kunsthistorische Fachkompetenz mindestens die Waage hielten. Seit 1832 umfassen die Sammlungen 2059 Münzen und 1926 Medaillen.
Literatur Jochen Klauß, Goethe als Medaillensammler. Weimar [u.a.] Boehlau, 1994 Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst und Goethe-Nationalmuseum der Stiftung Weimarer Klassik, Die Medaillensammlung Goethes Bearb. von Jochen Klauß, Zwei Bände, Berlin: Deutsche Geselllschaft für Medaillenkunst, 2000
aus: http://www.weimar-klassik.de/de/gnm/...s_muenzen.html
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