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Alt 30-09-2010, 22:59   #26 (permalink)
 
Von der Jaeger Nr. 178 3 Mark 1916 Württemberg Wilhelm II "Zum 25jährigen Regierungs-Jubiläum" wurden nach verschiedenen Quellen nur noch ca. 350 ausgegeben. Viele der heutigen Stücke stammen aus dem Brandschutt der Stuttgarter Münzstätte.
Die offizielle Prägezahl ist 1.000 Stück.
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-09-2010, 23:18   #27 (permalink)
 
Von dieser Version einer Probe ohne Datum hat mir seit einigen Jahren noch niemand ein zweites Stück präsentieren können...
http://www.emuenzen.de/forum/305053-14-post.html
Aber nun, Proben sind eh eine Sache für sich...

Geändert von jeggy (30-09-2010 um 23:21 Uhr)
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-04-2012, 13:29   #28 (permalink)
 
seltene Muenzen

also da waeren

5 Heller Tschechien 1924 mit Fotoattest, Auflage ca. 20 Stueck
5 Dukanten Gold Tschechien 1930 1935 Auflage zwischen 500 und 800
1 Jubilaeumsdukat 1923 Tschechien Auflage 1000.
5 Kronen Tschechien ALU 1951 wenige
Gruss Zapf46

Geändert von zapf46 (17-04-2012 um 13:34 Uhr)
zapf46 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-04-2012, 13:46   #29 (permalink)
 
Ich habe seltene offizielle Kurssätze:

Litauen 2008 PP: 200 Stk.
Djibouti 1997: 350 Stk.
Slowenien 1996-99 PP: 500 Stk.
Slowenien 2004 PP: 500 Stk.
Seltengast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-04-2012, 22:13   #30 (permalink)
 
Ich habe einen ollen Taler:

Friedberg, Taler 1690.

Die genaue Auflage habe ich nicht gefunden, dürfte aber unter 300 Stück gelegen haben. Heutzutage ist es eins von 9 bekannten Exemplaren. Zwar mit Broschiernadel, aber das nächstbessere Stück, was zur selben Zeit auf dem Markt war, war mir mit 17.500 Euro doch ein wenig zu teuer

Dann hätte ich noch einen römischen Denar des Pescennius Niger, von dem mir nur ein weiteres Stück bekannt ist.

Und zu guter Letzt: ein mittelalterlicher Pfennig, der bisher allen "Großen" der deutschen Mittelalter-Numismatik unbekannt ist, da er noch nie aufgetaucht ist.
Numis-Student ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-04-2012, 10:59   #31 (permalink)
 
Ich habe zwei Frankfurter zu bieten:

AKS 7, Jäger 40, 1 Vereinstaler von 1857, in beiden Büchern steht dazu "geringe Anzahl"

und AKS 1, Jäger 53, 1 Dukat von 1856, geprägte Auflage 665
reining ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 18-04-2012, 12:20   #32 (permalink)
 
Ich vermute daß unser Mitglied numis nr.1 eine gaanz lange Liste zu bieten hätte
rufuszufall ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-04-2012, 16:04   #33 (permalink)
 
Da die modernen europäischen Münzen der letzten 600 Jahre sehr gut erfasst und katalogisiert sind, findet man hierbei nicht so häufig wertvolle Raritäten. Oftmals wird der Handelspreis hierbei von geschätzten Katalogangaben beinflusst.Die Leute sammeln also nur, was sie im Katalog nachschlagen können.
Betrachtet man aber mal das bisher nicht abschließbare Sammelgebiet der Antike und Mittelalter, besonders im Raum Zentralasien, kann man täglich auf sehr seltene Stücke stoßen.
Einziges Problem: Sie sind noch unbekannt. Und daher wurden sie nie katalogisiert. Oftmals landen sie dann sogar für ein paar Cent in Mischlots.

Sehr oft entdecken Archäologen bisher unbekannte Fürstentümer oder sogar ganze Königreiche. Dazu beispielsweise ein Hort Münzen, die nie zuvor im Handel waren( wenn, dann unbewußt, denn es gibt ja die Raubgräber, die gemischte Lots unbestimmt überall seit Jahren billigst anbieten, ohne sich über die Herkunft Gedanken zu machen).

Diese Münzen sind eventuell ( wie kürzlich in einem Fall bei mir) nur 3-7 Tage nach Prägung im Umlauf gewesen. Danach wurde die Stadt von Eroberer für hunderte von Jahren aus der Geschichte ausgelöscht.
Es können auch einfach nur ein paar unscheinbare kleine Gegenstempel sein, die plötzlich aus einem 1 Euro-Byzanzfollis eine Münze mit 200 Euro Höchstgebot machen ( Stichwort: Münzen aus dem Mardin Hoard).Hierbei wurden bestimmt hunderte von Münzen als Schrott billig entsorgt, weil man sich nur nach den Katalogen gerichtet und die verkrusteten" Beulen" in der Münze als zukorrodierte Löcher vorschnell beurteilte. Auf diese Weise kam ich an 70 sehr wertvolle Stücke aus dem original Mardin Schatz mit mehr als 10 verschiedenen Stempeln für gerade mal 80 Euro.- Gekauft als "low quality coins"
Bei solchen Münzen kann dann in einer Auktion von 1 Euro aufwärts wirklich alles passieren. Und derjenige, der solche wertvollen Münzen erkennt, macht auch bei 1000 Euro Höchstgebot wohl noch ein Schnäppchen.

Soetwas nenne ich heutzutage absolute Raritäten ;-)
rethorn ist offline   Mit Zitat antworten