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Alt 21-11-2004, 15:41   #1 (permalink)
 
Elektronische Chips demnächst in Euro-Geldscheinen?

http://shortnews.stern.de/shownews_p...47438&u_id=479

Gibts doch schon längst (EC Karte).
Marvek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-11-2004, 17:36   #2 (permalink)
 
http://shortnews.stern.de/shownews_p...47438&u_id=479

Gibts doch schon längst (EC Karte).
Weiter erklärte der Datenschutzbeauftragte: 'Diese Chips ermöglichen es dann, jede Geldtransaktion nachzuvollziehen'

Das finde ich ne Sauerei, dass die dann wirklich jede Transaktion von mir sehen könnten, z.B. wenn ich ein Freudenhaus gehe und dort damit bezahle oder andere eher unangenehme Sachen machen würde, die aber legal sind.
(War jetzt nur ein Beispiel, war noch nie in so einem "Geschäft")
KMS-Sammler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-11-2004, 18:08   #3 (permalink)
 
Andere Zahlungsmittel setzen sich vielleicht durch:
Man bezahle nur noch mit Rollen im Freudenhaus.
Oder die Edelmetalle kommen als Zahlungsmittel auf.
Marvek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-11-2004, 19:58   #4 (permalink)
 
Andere Zahlungsmittel setzen sich vielleicht durch:
Man bezahle nur noch mit Rollen im Freudenhaus.
Oder die Edelmetalle kommen als Zahlungsmittel auf.
Dann bin ich aber schon total geschafft bevor ich mich vergnügen konnte, indem ich die schweren Rollen da erstmal hin tragen muss
KMS-Sammler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-11-2004, 20:06   #5 (permalink)
 
Na ich kenn die Preise nicht genau, aber eine 10 Euro Rolle wäre doch schonmal was, oder ? Eine Kleinrollensammlung sollte man für einen solchen Besuch nicht auflösen
Wie auch immer, vielleicht wird dann in Europa mehr mit US Dollar gezahlt ?

Geändert von Marvek (21-11-2004 um 20:28 Uhr)
Marvek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-11-2004, 01:06   #6 (permalink)
 
Die Idee mit der Verwendung von RFID-Chips in Euro-Banknoten ist älter als das Euro-Bargeld. Ob sie je verwirklicht wird ist mehr als fraglich.
Bisher ist es bei Versuchen geblieben.
Huehnerbla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-11-2004, 01:28   #7 (permalink)
 
Also ich bin ganz klar dagegen, die Herstellungskosten der Banknoten würden sich vervielfachen und das geht mir persönlich ausserdem zusehr in Richtung Überwachungsstaat. Wenn mehr Transparenz, dann bittescön auf ALLEN Ebenen.
Marvek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-11-2004, 01:37   #8 (permalink)
 
Die Preise für die RFID-Chips belaufen sich auf etwa 8 bis 10 Cent pro Stück.
Huehnerbla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-11-2004, 08:12   #9 (permalink)
 
Vielleicht fehlt mir da die Phantasie; helft mir mal auf die Sprünge, bitte:

Angenommen, ich ziehe mir 300 Euro beim Bankautomaten
-ok, der Automat kann die Scheine mir zuordnen

dann gebe ich meiner Mutter 100 Euro zurück, die sie mir geliehen hat; müssen unsere beiden Geldbörsen dann mit einem online-chipkarten-lese-handy ausgerüstet werden, um den Übergang von Geldschein A zu meiner Mutter zu dokumentieren?

Und die Geschäfte? Müssen die dann alle Kunden mit Namen und Adresse speichern ( Ah, dafür gibts die Haushaltskarten )
damit sie dann das Geld einem Kunden zuordnen können?

Was machen dann die Markthändler? Die haben ja noch nicht mal elektronische Kassen

Der Geldschein kann doch durch mehrere Hände privater Art gehen, bevor er wieder "auftaucht" und die Zuordnung erscheint mir doch recht schwierig.

Wenn es jedoch soweit kommt, werde ich eine Geldscheinlotterie gründen;
täglich kann da jeder sein Geld einzahlen, und bekommt nach einem gründlichen Mischvorgang sein eingezahltes Geld wieder raus

Oder man sollte einfach auswandern, dann können sich sämtliche zwanghaft überwachungssüchtigen Arschlöcher den ganzen Tag mit wachsender Begeisterung gegenseitig im Leben rumschnüffeln - aber ohne mich.
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-11-2004, 18:13   #10 (permalink)
 
Hier gibt´s auch ein paar Infos zum Thema.
meikel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-11-2004, 20:14   #11 (permalink)
 
super ist es dann für myeuro.info - da brauch ich die scheine dann nicht mehr eingeben - ich kann die dann einscannen ;-)
bugi1976 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-11-2004, 20:50   #12 (permalink)
 
Ein findiger Zeitgenosse meinte unlängst, dass es mit den RFID-Chips auch Straßenräuber wesentlich besser haben. Kurz mit dem Empfänger am Passanten vorbei laufen...
... und schon weiß der finstere Zeitgenosse, ob es sich lohnt demjenigen was über die Mütze zu ziehen, oder ab der Gute nur Kleinkram dabei hat.
Huehnerbla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-11-2004, 22:47   #13 (permalink)
 
Ein findiger Zeitgenosse meinte unlängst, dass es mit den RFID-Chips auch Straßenräuber wesentlich besser haben. Kurz mit dem Empfänger am Passanten vorbei laufen...
... und schon weiß der finstere Zeitgenosse, ob es sich lohnt demjenigen was über die Mütze zu ziehen, oder ab der Gute nur Kleinkram dabei hat.
Das setzt aber voraus, daß ein taschentauglicher Empfänger irgendwann erhältlich sein wird

siehe Tollcollect

mein Tipp: das wird noch dauern
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-11-2004, 16:14   #14 (permalink)
 
Vielleicht fehlt mir da die Phantasie; helft mir mal auf die Sprünge, bitte:
Mit ausgefallener Phantasie kann ich vielleicht weiterhelfen. Jeder einzelne elektronische Kontrollmechanismus kann ja durchaus sinnvoll sein und in der Praxis Vorteile haben, aber in einem denkbaren Orwellschen Überwachungsstaat kann die Summe aller Erkenntnisse zusammengeführt werde und dann kann´s unangenehm werden.

Man stelle sich vor:

1) das Handy ist überall zu orten (Begründung: Rettungskräfte können orten, wo ein Notruf abgesetzt wurde)
2) Im Auto wird ein Chip eingebaut (Begründung: Wenn´s geklaut wird, kann man es auch in Polen wiederfinden)
3) Geldscheine kann man orten (Begründung: Fälschungssicherheit)
4) Preisetiketten im Handel enthalten diesen Chip (Begründung: Diebstahlsichersicherheit - Abrechnung an der Kasse geht automatisch, Warendisposition ist vereinfacht)
5) ein Wunder geschieht und Toll Collect funktioniert demnächst

Sonja, fährt also am Sonntag den soundsovielten um 12.13 Uhr auf der Autobahn zu Ihrer Oma „Kreszenzia“ in Irgendwo, hat ihr Handy in der Tasche, kauft um 12.32 Uhr noch schnell im Supermarkt eine Schachtel Pralinen, zahlt mit einem Hunderter, tankt unterwegs um 13.50 Uhr zahlt mit einem Fuffziger aus dem Wechselgeld vom Supermarkt, ist um 14.12 Uhr in Irgendwo bei der Oma, Auto springt nicht mehr an (Benzin ist alle ) deshalb fährt sie um 18.10 Uhr mit den Zug zurück, wird bei der Ankunft um 20.11 Uhr im Hauptbahnhof von einer Überwachungskamera gefilmt usw. usw.

Ich weiß, ist ein Horrorgemälde wie in George Orwell´s Roman und in diesem hypothetischen Fall interessiert sich wohl niemand für die verschlungenen Wege von Sonja, aber so mancher Palistinenserführer verdankt seine Reise ins Paradies der Tatsache dass sein Handy punktgenau geortet wurde. Denkbar wäre es, in Zukunft ein vollständiges Bewegungs-Profil jeder Person nachzuzeichnen und Gewohnheiten und Vorlieben zu registrieren. Man denke nur an die Übermittlung von Daten bei einem Flug nach USA, da werden sogar Essensgewohnheiten registriert (um u.a. einen Moslem zu erkennen)

Geändert von tisso (23-11-2004 um 17:13 Uhr)
tisso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-11-2004, 16:31   #15 (permalink)
 
Ich denke, das die Chips in der Mikrowelle keine besonders große Überlebenchance haben oder es werden dann Brieftaschen mit Bleieinlage Mode.



MfG
Stefan
Falcon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-11-2004, 21:04   #16 (permalink)
 
Ich denke, das die Chips in der Mikrowelle keine besonders große Überlebenchance haben oder es werden dann Brieftaschen mit Bleieinlage Mode.



MfG
Stefan
Aber ich lege mir doch nicht jeden Schein in die Mikrowelle, und wenn ich Pech habe lasse ich ihn ein bisschen zu lang drinne und haben mehr oder weniger "Staub"
KMS-Sammler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-11-2004, 15:17   #17 (permalink)
 
Ich denke, das die Chips in der Mikrowelle keine besonders große Überlebenchance haben
In der Microwelle leidet allerdings auch der Schein etwas.
Die Bundesbank dürfte den Umtausch wegen mutwilliger Beschädigung verweigern.
Hier mal ein Bild von Dollarnoten mit RFID-Chip nach der Behandlung mit einer Microwelle:

[IMG]http://www.prisonplane*****m/290204notes1.jpg[/IMG]

Quelle: prisonplane*****m
Huehnerbla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-11-2004, 15:31   #18 (permalink)
 
In der Microwelle leidet allerdings auch der Schein etwas.
Die Bundesbank dürfte den Umtausch wegen mutwilliger Beschädigung verweigern.
Hier mal ein Bild von Dollarnoten mit RFID-Chip nach der Behandlung mit einer Microwelle:
Wie wäre es mit starken Elektrostößen? Die dürften dem Chip ja auch nicht so gut tun, aber dem Papier dennoch nicht so sehr schaden wie die Mikrowelle.

Geändert von Lolo! (27-11-2004 um 15:35 Uhr)
Lolo! ist offline   Mit Zitat antworten