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Alt 22-02-2006, 00:47   #51 (permalink)
 
An diese Stelle passt ein alter Beitrag von mir:

Am meisten Spaß macht mir meine "Allerweltssammlung", Münzen aus aller Herren Länder rund um den Globus und in allen Erhaltungsgraden und Nominalen, auch Münzen die lange im Umlauf waren und stark abgenutzt sind. Einen großen Teil hab ich aus dem Ausland selbst mitgebracht, an Stelle von albernen Souvenirs. Nur wenige hab ich gekauft. Alle Freunde und Verwandten kennen meinen Spleen und deshalb bekomm ich immer wieder eine Handvoll Münzen geschenkt. Da ist Leben drin, durch Tausende von Händen sind diese Münzen gegangen, man kann sich mit Geschichte und Kultur dieser Länder beschäftigen, die Köpfe identifizieren, nach Themen, Motiven oder Länder sortieren usw. usw. Nach meiner Definition kommt eine solche Sammlung dem Begriff "SAMMELN" am nächsten. An jeden Auslandsurlaub kann ich mich wegen der Münzen erinnern. Das ganze hab ich unter einer Glasplatte auf meinem Schreibtisch und fast jeden Tag vor Augen. In Euro und Cent hat diese Sammlung gegenüber meinen anderen Sammelgebieten nur einen bescheidenen Wert aber den größten Spaßfaktor.
Ich wollt eigentlich damit nur sagen, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, Münzen zu sammeln. Wichtig ist nur dass es Spaß macht und einen Ausgleich z.B. zum Beruf schafft.
tisso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-02-2006, 15:49   #52 (permalink)
 
Ts ts ts,
du bist aber extrem frühreif

Im zarten Alter von 13 schon einen Sohn haben der 13 ist.

http://www.emuenzen.de/forum/plauder...ferienjob.html

Gruß,
Colum... äh Don
Hehehe, ertappt Dem wachsamen Moderator kann einfach nichts entgehen, auch die "kleinen jugendlichen Sünden" nicht .
Santik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-02-2006, 19:08   #53 (permalink)
 
Wie war das doch damals???

Also angefangen habe ich 2001 (mit 14 Jahren)....

Ich habe Zeitungen ausgetragen und da kam mir ne Bekannte entgegen und als wir uns Unterhalten haben sagte sie, das sie noch 10 DM-Münzen umtauschen wolle.

Ich hatte grade 40 Mark mit und wollte damit eigentlich die reperatur von meinem Fahrrad bezahlen aber dann hab ich ihrn die 4 10er abgekauft.

Dann bin ich zu jeder Bank und wollte unbedingt alle 10 DM Stücke haben die mir noch fehlten.
Dann kam der €uro und ich musste die noch fehlenden Münzen über ebay mir besorgen (meine ersten erafahrungen mit ebay), als ich alle (37 St.) zusammen hatte musste ich sie auch 3 Monate später verkaufen weil mein Vater arbeitslos geworden ist..... böse Sache.

Tja und jetzt habe ich zwar noch immer nicht meine Sammlung wieder arber ich arbeite dran.....
farai87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10-03-2006, 03:22   #54 (permalink)
 
Meine Sammelleidenschaft hat im zarten Alter von 38 () hier in diesem Forum angefangen. Mein Vater hinterließ mir zwei Reichsgoldmünzen und ich fragte zaghaft und respektvoll (meines Erachtens ) nach dem Wert. Schon wieder so einer, dachten sicherlich viele. Das weitere Durchforsten des Forums machte mich neugierig und ich dachte mir, den Goldi der kleinen reichsdeutschen Minimonarchie um seine silbernen, silberlegierten und kupfernen Geschwister zu erweitern wäre eine interessante Sache. Gedacht - getan, vollständig bin ich natürlich bei weitem nicht. Da dieses Sammelgebiet trotzdem einigermaßen überschaubar blieb, schaute ich mich nach möglichen Erweiterungen um.

Mein erster Blick fiel auf México, ein Land das ich bereits bereist hatte, welches mich fasziniert hatte und dessen Münzeditionen des 20. Jhdt. mir vom Design her sehr gut gefielen. Geschaut - getan.

Das erste Sammelgebiet schrie allerdings auch nach Erweiterungen, sowohl in Hinsicht des Reichssilbers als auch in Hinsicht der kleinen Scheidemünzen des 19. Jhdt. In beiden Gebieten habe ich mir so manches Stück zugelegt, aus heutiger Sicht so manchen Fehlkauf (Lerneffekt) getan aber auch schöne Stücke erworben. Die dazu passende Literatur (Kataloge, Themenbücher) wuchs parallel mit. Und die Beschäftigung mit dem Deutschland des 19. Jhdt. hat dem begrenzten (und in der DDR sehr einseitigen) Schulwissen zur Erweiterung neue Horizonte verholfen (Begriffe wie Zollverein, Wiener Kongress, Norddeutscher Bund, Münzkonvention hatte ich zwar gehört, konnte aber ihre Bedeutung und geschichtliche Wirkung fast gar nicht einordnen). Geschrien - getan. Reichssilber bei ibäh zu ersteigern, davon bin ich zwischenzeitlich geheilt. Zuviel Schrott in den Münzkapseln, von dem ich mich in absehbarer Zeit trennen werde.

Auch die Méxicomania schreit inzwischen nach Erweiterung. Einige Abstecher ins 19. Jhdt. habe ich bereits gewagt, eine Erweiterung in Richtung Süden erscheint aber auch nicht uninteressant. Anstoß war ein Besuch im Numismatischen Museum von Costa Rica. Zwar konnte ich nur einen sehr kleinen Teil der Ausstellung sehen (das Museum in San José wurde 2005 gerade renoviert), war aber trotzdem interesssant. Überschattet allerdings von den sagenhaften präkolumbianischen Goldartefakten im selben Kellergewölbe. Die Frage, wer denn nun die Primitiven waren (Spanische Conquistadores oder Indigeňos) war anschließend zweifelsfrei beantwortet.

So "ganz nebenbei" habe ich mich auch mit den Notmünzen aus meiner Region beschäftigt (siehe Avatar), vielleicht erweitere ich das mal in der Zukunft.

Daß sich runde Metallscheiben aus Edelmetall auch als Kapitalanlage eignen, habe ich so nebenbei hier im Forum mitgekriegt. So lagert inzwischen das eine und andere Ünzchen im Safe. Dies mag den einen oder anderen Münzpuristen zwar entsetzen, wenn es in 30 Jahren aber meinen Lebensabend etwas erträglicher gestaltet, dann war die Investitionsentscheidung okay. Wenn es sich als Wertvernichtung herausstellen sollte, dann ist mir der gerechte Spott gewiss, ob mich dieser Spott im Jahre 2036 in irgendeiner Weise noch berührt, glaube ich eher nicht. Dann habe ich gelebt, was erlebt, was von der Welt gesehen. Was ist dann noch wichtig?
JensiS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-09-2009, 19:10   #55 (permalink)
 
Ich möchte mal den alten Thread nach oben holen.
Hier meine Geschichte.

Ich bin in der UdSSR geboren und hab die größere Hälfte meines Lebens da auch verbracht. Als Kind hab ich angefangen Briefmarken zu Sammeln, wie auch viele Schulkameraden, mit dem Unterschied, daß die irgendwann keinen Bock drauf hatten, das Taschengeld für die Briefmarken auszugeben, und ich sammelte weiter. Meine Sammlung erfasste fast das Gesamtgebiet "Sowjetunion" ab 1922 mit wenigen Kostenspieligen Ausnahmen. (Zur Information-die teuerste Marke kostete damals um die 250 Rubel-einen Zweimonatsgehalt eines Ingeniers). Außerdem sammelte ich alle Briefmarken die ich in die Hände bekam. Meine Leidenschaft hat mir riesig geholfen in Geschichts und Erkunde Unterricht.

Als ich nach Deutschland ausgewandert bin musste ich die Sammlung verkaufen Als Kulturgut der Sowjetunion, war es angeblich verboten, die aus dem Lande zu schaffen...........


Das Münzensammeln began bei mir ganz banal und nichts aufregendes.
Dank der Firma mit den drei Buchstaben.

Es gab eine gemeinsame Aktion von Karstadt und MDM. Bei Karstadt hat man 10 Euro Gedenkmünze gegen 10 Euro getauscht. Da bekam ich meine erste Münze. So begann die Sammlung. Ich hab mich im Internet durchforstet und erfuhr, daß es auch andere 10 Euro münzen gegeben hat, und außerdem (oh, Schreck) es gab auch 10 Mark Münzen.
Dann kamen meine Urlaubsmitbringsel ans Licht, dann wurden die ersten Kilolots gekauft. Und dann hab ich mir einen Katalog besorgt.

Ich glaube, daß war der längste Beitrag, den ich hier im Forum je geschrieben hab. Ich hoffe ich hab nicht zu viele Rechtsschreibfehler gemacht
Taigawirbel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-09-2009, 01:23   #56 (permalink)
 
Schön, dass du das alte Thema mal ausgekramt hast Taigawirbel. Es war interessant die alten Geschichten zu lesen.
Nun zu mir. Ich bin eine absolute Spätstarterin in Sachen Münzen sammeln. Als Kind habe ich lediglich Briefmarken gesammelt, wenn auch nicht besonders konsequent. Jedoch hatte ich schon immer einen Hang dazu Sachen zu archivieren. Als Kind habe ich meine sämtlichen Bücher alphabetisch aufgelistet mit Autor, Verlag, Inhaltsangabe u.s.w. Später waren es dann die Videokassetten.
Voriges Jahr hatte ich mir überlegt, dass ich ein neues Hobby bräuchte (mein Sohn zog aus, der Hund ist alt und mit meinem Mann bin ich schon fast 25 Jahre verheiratet ).
Der Anstoss kam durch eine Kollegin, die mich auf die 2 Euro Sondermünzen aufmerksam machte und durch meinen Sohn, der mir eine Eisbär-Knut Medaille geschenkt hatte, weil ich den so niedlich fand. (Ich kannte damals den Unterschied zwischen Münzen und Medaillen allerdings noch nicht).
Da ich die Euro-Münzen der verschiedenen Länder aus dem Umlauf bis dahin schon in einem Einsteckalbum gesammelt hatte, viel mir ein, dass noch ein Glas mit Vor-Euro-Münzen bei uns rumstand. Das wurde auch erst mal durchforstet. Dann fand ich raus, dass es relativ einfach ist bei ebay Münzlots aus der ganzen Welt zu ersteigern. Der Grundstock war gelegt. Dann wurde eine Website gebastelt (wegen der Archivierungswut) und ein Schön-Katalog gekauft. Inzwischen habe ich schon ca. 500 Münzen zusammen und eine Menge gelernt, z.B. was für eine beindruckende Person Admiral Grau aus Peru war oder wie Strauße ihre Kinder aufziehen, denn ich will auch wissen was hinter den Abbildungen auf den Münzen steckt. Mal sehen wohin mich das noch führt. Jedenfalls macht es Spaß.

Gruß Internetti 16

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Internetti16 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15-02-2010, 17:12   #57 (permalink)
 
Als kleiner Junge gab mir mein Vater ein paar alte Pfennige (Bank deutscher Länder und die ersten der Bundesrepublik Deutschland), daraus entstand dann meine Sammelleidenschaft und ich versuchte aus jedem Jahr und mit jedem Prägebuchstaben ein Exemplar aus dem Umlauf zu bekommen, schnell kamen dann auch die 2, 5, 10 und 50 Pfennige dazu.

Alles fein geordnet in einem passenden Album mit 4 Spalten für die 4 Prägestätten, als dann nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten Berlin mit dem "A" dazukam passte das leider nicht mehr so gut ins Album und ich vernachlässigte meine Sammlung. Dann aber kam der Euro und mein Sammelfieber war wieder mehr als geweckt:

Abschliessend bin ich froh, das alle anderen Gedenkmünzennominale nur im Ausgabeland gültiges Zahlungsmittel sind, so entsprechen sie meiner Definition nicht wirklich dem Sinn des Euros und so erspare ich mir dieses Sammelgebiet und erfreue mich an einer einigermassen nicht so kostenintensiven Sammlung.

Gruss, Eurofrank
Eurofrank ist offline   Mit Zitat antworten