Nachdem ich (Rolenmops) in einer anderen Rubrik die Idee geäußert habe, daß doch jeder einmal über sein erstes Erlebnis schreiben könnte, wie er (sie) zum Münzensammeln gekommen ist (Kindheit, Erbe, Schlüsselerlebnis, Geschichten ect.) , eröffne ich hiermit ein neues Thema : Wie ist jeder zum Münzen sammeln gekommen ??
Neue Anekdoten ab Beitrag 14
Hier der Vorgängerbeitrag:
Hallo,
ich habe mir gedacht,
hier könnte man Münzen vorstellen,
mit denen man eine besonders lustige,schöne,witzige oder
ungewöhnliche Geschichte verbindet.
Ich möchte hier den Anfang machen :
10 Pfennig Deutsches Reich
In der sechsten Klasse fuhren wir für eine Woche nach Görlitz.
Am letzten Tag machten wir noch einen Stadtrundgang,
an dessen Ende sich zwei Stunden Freizeit in der Stadt anschlossen.
In Görlitz gibt ( für die, die es nicht wissen ) Antiquitäten-Geschäfte
zuhauf, meist privat, düster und von allem Etwas.
Also perfekt um mal zu schnöckern.
Wie gesagt, letzter Tag.
Das Taschengeld war schon ausgegeben, und ich ging mit einem Freund
durch eine Seitenstrasse.
Ich entdeckte wieder einen Antquitätenladen und wir gingen hinein.
Leider waren wir in einen der Oberklasse mit Spiegelwänden
und polierten Fliesen geschlittert ( ).
Kaum waren wir drin, kam aus dem Hinteren Teil ein etwas älterer
Herr mit Weste und Nickelbrille, der uns Beide argwöhnisch
musterte.
Um nicht ganz so deppert auszusehen fragte ich den Herrn ob er den auch Münzen hätte.
Er drehte sich um, ging zu einer Vitrine und holte eine alte Zuckerdose
hinaus.
Zwischendurch schubste mich mein Freund diskret an, ob ich denn überhaupt noch Geld mit hätte.
Das war natürlich nicht der Fall.
Also beguckten wir die Münzen, und lehnten höflich ab.
Als wir gehen wollten fragte der Mann, warum ich mich denn in dem Alter
schon für Münzen interessierte, und ich erzählte einwenig von meinen bisherigen Münzen, was ich so sammelte, woher ich sie hatte, usw.
´
Ab und zu fragte ich der Mann etwas, und zum Schluss, als wir wirklich los mussten, sagte der Mann "Heh, warte mal" und wollte mir einen Hindenburg schenken .
Er lies sich das nicht abschlagen, und ich sagte ihm,
das ich den leider schon hätte.
Er: "Nagut, Ok. Such dir eine andere Münze aus."
Und eben da funkelte mir ein Stempelglänzender Zehner entgegen.
Er erlaubte mir ihn zu nehmen, ich wickelte ihn in ein Tempo ein,
und verliess stolz den Laden
Oh, den Thread finde ich spannend. Und so möchte ich auch etwas erzählen. Es ist ca 30 Jahre her, ich war damals noch ein Kind und lag im Krankenhaus. Wie das so als Kind ist, nachts war auf der Kinderstation so einiges los und man lief barfuß auf dem kalten Boden herum. Das Ergebnis war, daß als mein OP Termin näher kam, ich erkältet war. Da man mit einer Erkältung wohl nicht operiert werden durfte, wurde mir daraufhin jeden Tag eine Portion Blut abgezapft, um den Stand der Dinge zu kontrollieren. Und das bei meiner Angst vor Nadeln, die ich noch heute habe... Jedesmal, wenn der Arzt mit der Nadel kam, habe ich bestimmt die ganze Etage zusammengebrüllt.
Auf dem Zimmer lag noch ein anderer Junge, der hat Münzen gesammelt. Eines Tages sagte er zu mir, wenn ich das nächste Mal still bleibe, bekomme ich ein paar Münzen von ihm. Nun, das nächste Mal als die Schwestern mit der Nadel kamen, habe ich die Lippen zusammengepresst und keinen Ton von mir gegeben - und 2 Besuchstage später hatten seine Eltern ihm ein paar Münzen mitgebracht, die ich dann bekam. Es waren einige spanische Pesetastücke mit Franko drauf und ein 1 Chiao Stück aus Taiwan (Diese Teile aus Alu). Die Spanier sind aufgrund unerfreulicher Ereignisse verschwunden, aber den Taiwanesen besitze ich heute noch. Für mich ist es die Nummer 1, die erste Münze meiner Sammlung, die ich hoch in Ehren halte.
Als wir gehen wollten fragte der Mann, warum ich mich denn in dem Alter
schon für Münzen interessierte, und ich erzählte einwenig von meinen bisherigen Münzen, was ich so sammelte, woher ich sie hatte, usw.
´
Ich fing auch in der 6.Klasse mit den Münzen an (dürch Göde!), bei meinen Klassenkameraden staß ich damit auf unverständnis und wurde dadurch ein bisschen uncool. Also war das bei mir leider nicht so spannend.
In meiner Kindheit (Gott was bin ich alt über 30) wurden rund um unser Haus herum sämtliche Altbauten abgerissen und heute sind wir von Ferienwohnungen umgeben. Aber nichts gegen unsere lieben preußischen Mitbewohner...
Also damals war eine wunderbare Gelegenheit, sich da in der Bruchbude noch auszutoben und die Keller und Speicher auszuräumen. Ich war ungefähr 10, als zum erstenmal die Bagger anrückten um ein Haus plattzumachen, und ich war mit meinen Spezln jeden Tag drin solange es halt ging. Da habe ich eines Tages in einer Schublade eine große, schwere Silbermünze gefunden und kassiert. Vor lauter Stolz über meine Beute habe ich mir beim Nachhauselaufen einen Nagel durch den Fuß getreten , was für jede Menge Action gesorgt hat.
Nach diesem prägenden Erlebnis habe ich aber keine Gelegenheit mehr ausgelassen, in alten Gemäuern nach Münzen und anderen alten Sachen zu suchen und bin auch oft fündig geworden. Dies ist der Grundstock meiner Sammlung geworden und hat mich erst auf dieses schöne Hobby gebracht.
Und jetzt fragt Ihr Euch sicher, was das für eine wertvolle Silbermünze war:
25 JAHRE WIENERWALD in PP mit einem glücklichen Brathuhn drauf, aus 999er Silber, ca. 20 Gramm schwer, in der originalen Kapsel!!!
Habe sie heute noch in meiner Sammlung, und da wird sie auch bleiben.
Toll,
schöne Geschichten.
Kommt, mehr, mehr ......
Für ein günstiges 1 Mark Stück aus dem Kaiserreich ( 5 statt 13 Euro )
Habe ich erst vor Kurzem einen Dauerlauf durch Leipzig veranstaltet.
Auto war unter dem Univorplatz geparkt.
Wir sind schön durch die Stadt gebummelt, als ich in einem Antikladen
das 1 Mark-Stück entdeckt habe.
Es war 15,30 und der Laden machte 16,00 zu.
Mein Michel lag aber aber im Auto.
Also schnell übern Rathausplatz, über Auerbachs Keller, Nikolaikirche und Campus zum Auto gehechtet, Michel geschnappt und zurück.
15,50 war ich wieder am Laden, und hab mir die Mark gekauft.
Angefangen hat das Münzen Sammeln bei mir mit Fundstücken, die meine Eltern und ich im heimischen Garten fanden. Meine Mutter hatte eine Gärtnerei, dementsprechend war, und ist auch heute noch, ein großer Garten mit viel Arbeit vorhanden. Schon als Kind mußte ich nach der Schule oft im Garten helfen. Zuerst machte es so gar kein Spaß, bis die erste Münze ausgebuddelt wurde. Eine total oxidierte 10 Pfennig-Münze aus dem Kaiserreich. Kaum was drauf zu erkennen. Für mich damals aber ein kleiner Schatz. Von diesem Zeitpunkt an machte die Arbeit mehr Spaß, wurde auch immer mal wieder durch einen weiteren Fund belohnt. Das war dann auch der Anfang meiner Sammelleidenschaft. Bis heute haben wir über vierzig Kleinmünzen aus dem Zeitraum Kaisserreich bis drittem Reich im Garten ausgebuddelt. Allesamt im Grunde Schrott, aber ich hab sie alle noch schön im Album. Die werden auch nie hergegeben oder weggeworfen.
Mein Vater hat mich kurz nach beginn meiner Sammelleidenschaft mit auf ne Münzbörse genommen. Da durften sich dann die Kleinen für ihre Eintrittskarte ein kleines Münzpäckchen aus ner Kiste rausziehen. Ich hatte in meinem Päckchen unter anderem 3 größere, alte Kupfermünzen, vor 1900. Die Händler/Aussteller waren ja ganz scharf darauf, zu erfahren, was die Kleinen so bekommen haben. Einer bot mir dann ne schöne Silbermünze für zwei dieser Kupfermünzen an. Wow, hab ich gedacht, ne echte Silbermünze für die Kupferdinger. Hab ich natürlich getauscht. Meine erste 2 Mark Hindenburg. Zuhause hab ich dann leider festgestellt, daß die dritte, mir verbliebene Kupfermünze, einen Katalogwert von etwa 60 DM hatte. Ich möchte nicht wissen, was die anderen beiden für einen Wert hatten. Das waren meine ersten Erfahrungen mit Münzhändlern.
Dieses Ereignis fand lange vor der Zeit statt, seit der ich Münzen sammle.
Vor wohl schon 20 Jahren gruben ich, mein Vater und mein Onkel in einem Garten mitten im Ort einen Brunnen. In etwa einem Meter Tiefe sah ich plötzlich einen kleinen, hellen und nahezu runden Gegenstand. Bei näherem Hinsehen erkannte ich eine total mit Grünspan bedeckte Kupfermünze. Die Münze war wohl römischen Ursprungs, da etwa 3 km von der Fundstelle ein altes Römerkastell stand wo eine Römerstraße vorbeiführte. Beides ist heute noch als einen Meter hohe Wälle zu erkennen. Leider war fast kein Detail zu erkennen und nur andeutungsweise eine Büste zu ahnenn. Später habe ich die Münze mal mit in die Firma mitgenommen und sie mit allerlei Wässerchen behandelt. Dabei ist der Grünspan verschwunden und jetzt war, zwar abgegriffen, aber deutlich eine Büste zu erkennen. Leider ist mir die Münze irgendwann abhanden gekommen. Schade drum!
Mein erstes Aha-Erlebnis mit Münzen hatte ich bei einem Kölner Briefmarkenhändler. Mit einem Klassenkameraden hatte ich dort für ein paar Mark Bund-Briefmarken gekauft, die es bei der Post nicht mehr gab, uns aber fehlten. Dieser Händler erwähnte dann nebenbei, daß er uns für ein bestimmtes 50 PF Stück 13 DM zahlen würde....
Ich bis 2002 wirklich jedes 50 PF-Stück in der Hoffnung rumgedreht, mal so eines zu finden. Es ist mir nie gelungen....
Worum es geht ist klar: 50 PF BdL 1950 G
Ich war es nachher leid und habe mein erstes dann für 240 DM auf einem Tauschtag gekauft
Ich sammel zwar erst seit 3 Jahren Euromünzen habe aber trozdem etwas:
Ich hatte schon vor der Wende ein kleines Interesse an Briefmarken und Münzen entdeckt da war ich ca. 13 oder 14 Jahre alt. Und zwar habe ich 5Stück 20Mark aus dem Umlauf zusammen getragen. So gesehen schon eine kleine DDR-Sammlung. Aber mit der Wende kam dann die Geldgier auf DM und so habe ich die Münzen (100Mark) auf Sparbuch gebracht und 1:1 in DM umtauschen lassen. Zum Glück wenn ich die jetzigen ebay-Preise von 5Euro betrachte so hat sich der Wert wenigstens nicht halbiert (20Mark=20DM=10Euro).
Aber auch irgendwie Schade nun Habe ich 5 Andenken an die DDR-Zeit weniger
Wie hat man mit dem Münzensammeln angefangen...Kindheitserinnerungen...
Nachdem ich in einer anderen Rubrik die Idee geäußert habe, daß doch jeder einmal über sein erstes Erlebnis schreiben könnte, wie er (sie) zum Münzensammeln gekommen ist (Kindheit, Erbe, Schlüsselerlebnis, Geschichten ect.) , eröffne ich hiermit ein neues Thema : Wie ist jeder zum Münzen sammeln gekommen ??
Ich habe mit neun Jahren angefangen, die Pfennige nach Mzz und Jahrgang zu sammeln, da ich in einem Münzkatalog gesehen habe, das es "seltene" Jahrgänge und Mzz gibt. Ich durfte dann immer 1x in der Woche an die Geldbörse meiner Mutter und fing somit richtig zu sammeln an. Das waren die einzigen Momente, wo ich im Beisein meiner Mutter an ihren Geldbeutel durfte. Sie hat auch immer darauf geachtet, das Kleingeld nicht auszugeben, bevor ich es angeschaut habe. Mit zehn schließlich fand ich die erste 1 Pfennig Münze von 1948 und war stolz darauf, sie meinen Klassenkameraden zu zeigen und sie aufzuklären, das es nicht nur 1949er "Bank Deutscher Länder" gibt, sondern auch 1948er !!
Meine ersten Münzen habe ich mit ca. 11-12Jahren nach DDR-Briefmarken gesammelt, es sind innerhalb von ca. 1 Jahr 5Stück 20Mark Münzen zusammen bekommen, meistens direkt von der Bank über eine Bekannte meiner Mutter, die 20 Mark Münzen waren kaum im Umlauf zu finden. Und deshalb war ich auf jede Münze Stolz die ich bekam, ich bewarte die Münzen einfach so in einer Geldkassette auf, die ich heute immer noch besitze
Die Kassette hatte damals 27Mark gekostet und ich kaufte sie mir von meinen ersten ersparten Geld es waren 110.xxMark mit dem Rest wurde ein Sparbuch eröffnet. Die 20 Mark Münzen behielt ich aber nicht lange ich hatte sie schweren Herzens bei der Wende 1:1 in DM getauscht, aber irgendwie zum Glück den Heute sind die nur die Hälfte zum damnaliegen Nominalwert 5Euro oder so und in DM habe ich 50Euro erhalten, habe also 25Euro gespart. Aber heute währe es mir irgendwie Lieber wenn ich Sie als Andenken an die DDR behalten hätte, auf die ca. 25Euro Verlust huste ich heute... Ich habe aber damals nur wegen den erhoften Wertgewinn gesammelt ... Es sind aber noch ein Paar Münzen Übrig mit fehlt nur das 20Pf und 50PF Stück dann hätte ich einen Kompletten Satz 1Pf-2Mark allerdings unterschiedlicher Jahrgänge und aus dem Umlauf, ist eigentlich ein schönes Andenken an damals aber die Münzen liegen nur achtlos in einen Plastikkästchen vor meiner Kassette, zusammen mit Euro-Münzkapseln Nach dem Umtausch hatte ich dann nix mehr mit Münzen am Hut bis zu Euro Zeit wo ich am ca. 16.05.2002 einen Traum von Reichtum und einer damit verbundenen Freundin hatte, worauf ich mich Entschloss Euromünzen zu sammeln ...
....Nach dem Umtausch hatte ich dann nix mehr mit Münzen am Hut bis zu Euro Zeit wo ich am ca. 16.05.2002 einen Traum von Reichtum und einer damit verbundenen Freundin hatte, worauf ich mich Entschloss Euromünzen zu sammeln ...
Ich habe 1971 mit 7 Jahren angefangen zu sammeln. Damals war Münzensammeln irgendwie "hipp"..... .....irgendwie bin ich dann mit kleineren Unterbrechungen dabei geblieben.
@cusco: ob Sie´s glauben oder nicht:
Nicht-Reichtum ist eine der besten Voraussetzungen dafür, eine echte Freundin (also eine bei der Sie sich darauf verlassen können, daß die mit Ihnen nur um Ihrer selbst willen zusamen ist) zu finden.
Also: Nehmen Sie all Ihren Mut und Grips zusammen und suchen Sie, solange Sie noch arm sind!. Der Mai ist erst fast zur Hälfte rum, der Sommer steht noch bevor. Da könnte doch noch etwas gehen......
Also: raus auf die Piste und (just for fun) baggern, was das Zeug hält. So sammeln Sie zumindest Flirterfahrung, die Ihnen irgendwann einmal zu gute kommt. Genießen Sie den Sommer und lassen Sie Münzen Münzen sein. Und am ersten November berichten Sie uns von ihren Erlebnissen. Verlieren können Sie dabei ohnehin nichts. Nur der der nichts wagt, der hat ganz gewiss verloren. Alle anderen haben gewonnen. Und wenn auch nur an Erfahrung.
Damen, die auf´s Geld aus sind, die gibt´s schon ab 30 EUR. Ob Sie aber von denen das bekommen, wonach Sie suchen, das wage ich stark zu bezweifeln. Und Geld könnten Sie denen in den Rachen werfen, bis sie daran ersticken - deren Freundschaft oder gar deren Achtung zu kaufen, das dürfte Ihnen dennoch nicht gelingen.
Ich habe 1971 mit 7 Jahren angefangen zu sammeln. Damals war Münzensammeln irgendwie "hipp"..... .....irgendwie bin ich dann mit kleineren Unterbrechungen dabei geblieben.
@cusco: ob Sie´s glauben oder nicht:
Nicht-Reichtum ist eine der besten Voraussetzungen dafür, eine echte Freundin (also eine bei der Sie sich darauf verlassen können, daß die mit Ihnen nur um Ihrer selbst willen zusamen ist) zu finden.
Also: Nehmen Sie all Ihren Mut und Grips zusammen und suchen Sie, solange Sie noch arm sind!. Der Mai ist erst fast zur Hälfte rum, der Sommer steht noch bevor. Da könnte doch noch etwas gehen......
Also: raus auf die Piste und (just for fun) baggern, was das Zeug hält. So sammeln Sie zumindest Flirterfahrung, die Ihnen irgendwann einmal zu gute kommt. Genießen Sie den Sommer und lassen Sie Münzen Münzen sein. Und am ersten November berichten Sie uns von ihren Erlebnissen. Verlieren können Sie dabei ohnehin nichts. Nur der der nichts wagt, der hat ganz gewiss verloren. Alle anderen haben gewonnen. Und wenn auch nur an Erfahrung.
Damen, die auf´s Geld aus sind, die gibt´s schon ab 30 EUR. Ob Sie aber von denen das bekommen, wonach Sie suchen, das wage ich stark zu bezweifeln. Und Geld könnten Sie denen in den Rachen werfen, bis sie daran ersticken - deren Freundschaft oder gar deren Achtung zu kaufen, das dürfte Ihnen dennoch nicht gelingen.
Ja das ist mir schon Klar und der Traum ging eher dahin, das wir über die Sammlung ins gespräch gekommen sind, nicht das sie nach einen Reichen Mann Ausschau hielt... Ich muss gestehen ich hatte noch nie eine Freunndin bis jetzt, nur 3 auf Freundschaftlicher Basis und das von meinen 18-22 Lebensjahr ausser einer gleichaltrigen (Ehmalige Schulkameradin) waren alle 15-25 Jahre älter als ich, also nicht unbedingt für eine Beziehung Tauglich...
Die Schulkamerdin wollte mal mehr von mir damals, Sie hat einen ganzen Abend lang ganz schön Gebult, aber ich hatte nicht verstanden was Sie eigentlich wollte, erst als ich zu Hause war, viel es mir wie ein Brett vom Kopf, am nächsten Tag Tat sie dann so als wenn Sie mich nicht kennen würde, sie war wohl sehr beleidigt und dann habe ich Sie nie wieder gesehen ... Vor ca. einen Jahr habe ich erfahren das sie jetzt in Hamburg wohnt und einen Freund hat, als ich nach ihr fragte, also xxx Kilometer Entfehrt. Aber seit 6 Jahren (nicht wegen ihr) bin ich nun Krank und habe nur zu Arzt besuchen Tagestätte und Reha-Klinik das Haus verlassen, wo es unmöglich ist eine Beziehung zu finden, denn nach den Hausordnungen sind nur Freundschaften erlaubt, bei Beziehungen muss einer gleich die jeweilige Stätte verlassen, ausserdem war noch keine Richtige dabei, da man halt keine Auswahl hat, ich habe gerade mal 3 Mögliche kennen gelernt die meinen Alter genügten aber die hatten schon ne Beziehung und kein Interesse ... Dazu kommt noch das ich ein Spätentwickler bin ich habe erst mit 20 begonnen mich wirklich für Frauen zu Interessieren, habe den zu folge auxch keine oder kaum erfahrung mit ihnen und das mit 28 ... Ich geh auch nicht auf Frauen zu, ich lasse den Frauen den vortritt, für was anderes bin ich zu feige
Als mein Vater 1943 auf einen Heimaturlaub nach Hause kam, brachte er eine handvoll Münzen mit, die er in einem zerschossenen französichen Haus aufgelesen hatte.
Als Kinder benutzten wie das Geld beim Karten spielen, es wurde aber immer zusammen gehalten. Während der Lehre ab 1951 hatte ich auch ab und zu ein Germanisches Museum in der Hand - aber für uns waren das gerade 5 Mark und noch nicht sammelwürdig.
Später fing ich an mein "Spielgeld" nach Ländern zu sortieren und mir einen kleinen Münzenkasten selbst zu bauen. 1956 waren es schon fast 500 Stück.
Dann gab es den ersten Jäger Katalog von 1957 und meine Erkenntnis, dass man Münzen auch kaufen kann. Vorher hatte ich das noch nicht als Handelsware angesehen und nur von Freunden (ein-) gesammelt.
Von da an gings bergab. 1962 erster Münzverein - ab 1970 -> 10 Jahre Auslandsaufenthalte - erste numismatische Vorträge - 3 Ausstellungen zur Geldgeschicht - Vizepräsident im Verein, jetzt -> Rückbau der Sammlung.
Übrigens, die 10 die mein Schicksal wurde, war ein amerikanisches DIME Stück von 1913, das ich erst 10 Jahre nach Erhalt zuordnen konnte.
Heute interessieren mich nur noch kuriose, abstrakte oder völlig unbekannte Münzen aus alten Zeiten, die man fast in keinem Katalog findet -
Euch wünsche ich - happy hunting - diwidat
..... Heute interessieren mich nur noch kuriose, abstrakte oder völlig unbekannte Münzen aus alten Zeiten, die man fast in keinem Katalog findet .......... diwidat
Ja, diese Sichtweise der Dinge hat sehr viel für sich. Die letzten, endgültigen und geheimen Wahrheiten der Numismatik und die dahinter liegenden Schicksale und Abgründe sind es, die neben ihrer Patina gerade solchen Münzen eine magische Anziehungskraft verleihen. Das Leben im numismatischen Terra Inkognita ist einfach viel weniger stressig .
Man kommt mangels Möglichkeit erst garnicht in die Versuchung, jeden Katalog zu kaufen, um nachzuschlagen, was die Dinger wert sind und der allergrößte GAU, Komplettheit des Sammelgebietes, der kann und wird nach menschlichem Ermessen auch nicht eintreten - und falls doch, so würde man es nicht merken
@ mesodor
es ist in diesem Forum überraschend für mich, dass man Münzen auch philosophisch betrachten kann.
Münzenländer komplett zu sammeln ist auch heute noch überhaupt kein Problem.
Ein Beispiel ist - Katanga - es gibt nur 2 Münzen. Die dritte im Katalog ist eine Pseudomünze die für ernsthafte Sammler nur Lückenfüller ist.
Ein anderes Beispiel ist die Insel Lundi, da gibt es von der wirklichen Währung auch nur 2 Münzen (Puffin von 1929).
Ein anderer, geheimnisvoller Bereich für mich, sind die Münzen des 30jährigen Krieges.
Hier ein Beispiel aus Spanien, das den Euro -unbefleckt- Sammlern die Tränen in die Augen treiben würde.
Für mich ein Hort der Entspannung - fast nichts Wert, aber geschichtlich unheimlich spannend.
siehe http://www.emuenzen.de/forum/muenzen-and-geschichte/32335-wertverfall-spanischen-geldes.html
ja, die spanischen Kupfer-Maravedis haben es auch in sich
zumal die gelegentlich mit höheren Werten überprägt wurden.
Das einzige neben (älterer) indischer, islamischer und asiatischer Numismatik, was mir dazu noch einfällt sind einige Kreuzfahrermünzen und natürlich die russischen Tropfkopeken.
Dabei sollte man diese Stücke keineswegs verachten: Einige Inder des Mittelalters weisen Fein(silber)gehalte auf, die zu dieser Zeit in Europa nicht erreicht werden konnten. An dem (für nicht informierte Sammler oftmals primitiv und technisch minderwertig anmutenden) Äußeren der Münzen (flauere Prägung wegen Bronzestempel und vor allem immer viel zu kleine Schrötlinge (= Schutz gegen Gußfälschungen, jedes Stück sah so zwangsläufig etwas anders aus und zeigte andere Teile der Stempel) darf man sich daran nicht stoßen. Ebenso nicht an sog. Geldwechslerpunzen bei den schwergewichtigen Silberstücken (Tankas, Silber-Rupien), die zum Teil auf den dünnen Rändern der oftmals weniger als 12 g schweren und 30 mm im Durchmesser messenden Silberstücke des Mittelalters.
ja, die spanischen Kupfer-Maravedis haben es auch in sich
zumal die gelegentlich mit höheren Werten überprägt wurden.
Das einzige neben (älterer) indischer, islamischer und asiatischer Numismatik, was mir dazu noch einfällt sind einige Kreuzfahrermünzen und natürlich die russischen Tropfkopeken.
Dabei sollte man diese Stücke keineswegs verachten: Einige Inder des Mittelalters weisen Fein(silber)gehalte auf, die zu dieser Zeit in Europa nicht erreicht werden konnten. An dem (für nicht informierte Sammler oftmals primitiv und technisch minderwertig anmutenden) Äußeren der Münzen (flauere Prägung wegen Bronzestempel und vor allem immer viel zu kleine Schrötlinge (= Schutz gegen Gußfälschungen, jedes Stück sah so zwangsläufig etwas anders aus und zeigte andere Teile der Stempel) darf man sich daran nicht stoßen. Ebenso nicht an sog. Geldwechslerpunzen bei den schwergewichtigen Silberstücken (Tankas, Silber-Rupien), die zum Teil auf den dünnen Rändern der oftmals weniger als 12 g schweren und 30 mm im Durchmesser messenden Silberstücke des Mittelalters.
Na super!!! Da will ich einen netten persönlichen Thread aufmachen und schon ist das Thema futsch !! Persönliche Erinnerungen von der Kindheit und erste Erfahrungen mit Münzen die originell, witzig und eben einschneidend für den Schreiber waren und nicht irgendwelche Fachsimpeleien über Münzen und "ich hab das und ich hab das" geschreibe. Bitte nur Erinnerungen, Annekdoten und Geschichten schreiben !!!!
Na super!!! Da will ich einen netten persönlichen Thread aufmachen und schon ist das Thema futsch !! Persönliche Erinnerungen von der Kindheit und erste Erfahrungen mit Münzen die originell, witzig und eben einschneidend für den Schreiber waren und nicht irgendwelche Fachsimpeleien über Münzen und "ich hab das und ich hab das" geschreibe. Bitte nur Erinnerungen, Annekdoten und Geschichten schreiben !!!!
Das geht hier immer ganz schnell. Viele sind zu faul, ihre Gedanken zu ordnen und einen eigenen Fred zu dem ganz anderen Thema aufzumachen, über das sie reden wollen. Also plappern sie ihr Zeug in irgendein Thema hinein, auf das sie zufällig geklickt haben.
Ich unterstütze Dich mal und komme auf das Anekdotische zurück:
Mein Erweckungserlebnis war der Start des Euro. Eigentlich war ich schon vorher ein verhinderter Münzsammler, will sagen, es reizte mich schon länger, damit zu beginnen. Weil ich aber so weit zurücklag und einige Jahrzehnte verpaßt hatte, schien es mir immer zu spät, damit zu beginnen.
Genau am 31. Dezember 2001 wurde mir plötzlich bewußt, daß am nächsten Tag eine neue Währung erscheinen sollte. Gegen 15 Uhr beschloß ich, diesen Moment zu nutzen, bei dem alle bei Null beginnen würden und Münzsammler zu werden. Kurz nach Mitternacht hatte ich mit meinem alten Freund Pitter10 das Nötigste ergoogelt. Wir fanden die Webseite von Marino und machten unsere erste Bestellung. Am nächsten Tag waren wir beim Vatikan, und später sahen wir, daß auch Belgien, Deutschland, Österreich und noch ein paar andere diese Euros hatten.
Das beschäftigte mich ungefähr ein Jahr und wurde dann etwas langweilig. Am Ende fand ich heraus, daß auch andere Länder Münzen kennen und der Euro nur eine Währung unter vielen ist. Durch den Euro - und dieses Forum -bin ich aber zum Münzensammeln gekommen.
Bei mir war der unbewußte Auslöser eine Kiste mit 5 und 10 Pfg. Stücken Deutsches Reich. Die hatte meine Großmutter so um 1916 oder 1917 von der Putzfrau des örtlichen Pfarrers zum Spielen geschenkt bekommen. (Nach dem ungültigwerden der Münzen landeten die alten Teile im Klingelbeutel, konnten aber nicht mehr eingetauscht werden).
Mit dieser Kiste habe ich dann auch als Kind gespielt. Natürlich habe ich festgestellt, daß seltene Jahrgänge mit seltenen Münzzeichen in Kaugummiautomaten passen, besonders vzgl. bis stgl. haben wunderbar funktioniert...
So um 1968 herum bekam ich meinen erstem Katalog, dann fing ich an zu verstehen, daß man Kaugummi besser mit DM kauft...
Ernsthaft sammelwütig wurde ich mit dem Einzug des Max-Planck-2-DM-Stücks 1971/1972, ich habe wochenlang mit meiner Liste alle mit dem Fahrrad erreichbaren Kassierer der Banken heimgesucht und getauscht.
Die gleiche Aktion 1974 als der Silberadler verschwand.
Heute habe ich DM, Mk, komplett, fürchterlich viele Euros und weiß noch nicht, ob die wirklich so spannend sind. Das ist zu einfach in der Beschaffung, zu nichtssagend im Design, sprich etwas langweilig.
Spaß habe ich zur Zeit mit Frankfurter Münzen vor 1871. Das allerdings geht schnell richtig ins Geld, wenn man feine Stücke haben will. Ergänzend habe ich mir mittlerweile ca. 20 Bücher (teils recht alte) über die Geschichte der Stadt Frankfurt besorgt. Das dadurch erworbene Wissen, verbunden mit den Münzen der jeweiligen Jahre, führt regelmäßig zu wunderbaren Spaziergängen mit meiner Frau durch die Stadt. Ich lebe hier zwar schon seit Ewigkeiten, die kleinen, aber feinen Details lerne ich jetzt erst kennen.
Den größten Spaß allerdings habe ich beim Durchblättern (auch von alten) Auktionskatalogen. Wahrscheinlich muß man sich einfach davon trennen, einzelne Gebiete mit dem Wunsch der Komplettheit zu sammeln. Spannender ist wohl ein "Sammelsurium" von feinen Münzen vergangener Zeiten, es gibt spektakulär schöne Teile. So empfehle ich jedem Euro-Sammler mal zu forschen, was so in seiner Heimatregion in den letzten 500 Jahren alles geprägt wurde und welche Kuhkäffer alle das Münzrecht hatten. Unglaublich spannend.
Der halb zum Talermartin mutierte Euromartin grüßt.
Ich habe schon als Kind ein wenig Münzen gesammelt, die erste bewusste Erinnerung hängt mit der Einführung des "neuen" Fünfmarkstückes zusammen, da war ich 5 Jahre alt. Natürlich waren 5 Mark für mich damals unheimlich viel Geld, so dass an Sammeln nicht zu denken war. Ich war halt damit beschäftigt, seltenere kleinere Stücke auf die Seite zu legen (Pfennig 1948 etc.) Richtig ernsthaft wurde aber da keine Sammelleidenschaft daraus.
Nach dem Tod meines Vaters (ich war 20 Jahre alt) bekam ich neben einem Umschlag mit Inflations-Geldscheinen ein kleines Kässchen aus Drahtgitter mit allen möglichen Münzen drin. Die stammten hauptsächlich aus der Zeit meines Grossvaters, der a) viel in der Welt rumgekommen ist und b) das Kaiserreich und den ersten Weltkrieg noch erlebt hat. Aber auch das davon ausgehende Interesse war nach einiger Zeit wieder eingeschlafen.
Erst Mitte 2003 bin ich wieder auf das Thema Münze zurückgekommen. Der Euro hat mich aber nie interessiert, das war bereits vorbei, als ich Silvester 2001 das erste Starterpack aufgerissen habe und furchtbar enttäuscht von den billigen Dingern war.
So wandte ich mich zunächst den schönen alten BBk-I-Geldscheinen (Serien 1960-1980) und den alten Schweizer Bundesmünzen zu. Später kamen dann die deutschen Reichs- und Kolonialmünzen hinzu, das Interesse für die Geschichte rund um die Münzen und die "Freakness", Spitzenerhaltungen haben zu wollen.
So ist derzeit mein grösstes Interesse, eine Neu-Guinea-Sammlung mit Prachtexemplaren komplett zu bekommen, zumindest vom Pfennig bis 5 Mark. Das ist schwieriger als man denkt. Meist hört die Erhaltung der verfügbaren Ware nach oben bei "prägefrisch" auf. Und an den wenigen verfügbaren st-Exemplaren gibt es meist etwas zu meckern.
Aber auch die Geschichte rund um die Münzen, ist für mich sehr wichtig. Speziell die Kolonien oder die Deutsche und Schweizer Geschichte ab RDR faszinieren mich. Derzeit bin ich aber auf die Schweizer Geschichte fokussiert. Wenn man ein Volk (und dessen Mentalität) möglichst gut kennenlernen will, dessen Land man sich zur Heimat gemacht hat, ist es gut, dessen Geschichte genau zu kennen.