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Etwas weitergedacht: Wäre z.B ein 100 Euro-Stück aus einer entsprechnden härten Goldlegierung ( um Abnutzung gering zu halten) mit dem tasächlichem Metallwert von 100 Euro nicht viel günstiger in der Herstellung als Banknoten, da (behaupte ich mal) fälschungssicherer wie Scheine?
Man kann ja schnell nachwiegen, sehen oder anderweitig feststellen, ob eine z.b 20mm große Münze nun auss Gold ist, oder aus Messing oder nur vergoldet.
Es würde heutzutage, wo jeder weiß, wie Gold aussieht und was es wiegt, doch wohl kaum Fälscher geben, die versuchen würden , diese nachzumachen, weil es sofort auffiele.
OK.Ich kann natürlich nicht ausschließen, daß eine Fälscher nun eine Münze mit Ursprungsfeingehalt von 900 mit 875 Gold nachmacht.Aber dadurch hätte er kaum einen Nutzen. Er müßte schon zig tazusende Stücke "umtauschen".
Oder sehe ich das falsch?
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@rethorn: ich sehe das völlig anders
Die meisten Menschen wissen eben nicht, wie Goldmünzen aussehen. Und Goldmünzen sind nun einmal mit einem viel geringeren, technischen Aufwand zu fälschen wie Banknoten. Wo kämen wir hin, wenn jede Zahlung mit einer 100-EUR-Münze durch Nachwiegen kontrolliert würde?. Ich stelle mir gerade die Schlangen im Supermarkt vor.....
Bei einer 100-EUR-Münze im Gewicht von vielleicht 5 g bis 10 g kann man eben nicht sofort merken, ob ein Stück verdächtig leicht oder verdächtig dick ist.... oder ob es durch und durch aus Gold ist.
Selbst die Klangprobe ist für den Bezahlprozess zu zeitaufwendig.
Eine gut gemachte Prägefälschung, Ronde aus Uran- oder Wolframkern, Messingplattiert (Tomback), mit 0,2 g bis 0,5 g Gold 24-Karat-Hartvergoldet und dann geprägt.... das käme farb-, klang- und Gewichtsmäßig sicherlich auch sehr gut
Dabei ist es egal, wenn solch ein Stück vielleicht 5 EUR in der Herstellung kostet. Für Kriminelle, die keine Noten fälschen können, ist das das kleinere Übel.