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Alt 16-07-2005, 10:17   #1 (permalink)
 
Vorschlag für eine neue europäische Handelsgoldmarke

Ich habe immer erwartet, daß sich der deutsche Goldeuro zu einer echten (sogenannten Handels-) Goldmünze weiterentwickeln würde. Jetzt befürchte ich eher, daß er zur teuren, auflagenschwachen PP-Sammlermünze verkommen wird (s. "Versandstelle für Sammlermünzen endlich in private Hände...").

Eine zweite Handelsgoldmünze mit Euro-Aufschrift liegt nach meiner Ansicht aber in der Luft. Zwar interessieren sich die meisten Goldkäufer nur dafür, gutes Gold zum ordentlichen Preis zu bekommen, aber es gibt dennoch europaweit eine große Anzahl von Sammlern, die auf die Euro-Aufschrift Wert legen und einen zusätzlichen Umsatz versprechen. An die Sammler kann man gewinnbringendes Zubehör verhökern, Prunkverpackungen zum Beispiel, Versionen in PP, knapp unter dem Bedarf aufgelegte Viertelunzenstücke, dazu vielleicht Sonderausgaben.

Die ÖMünzer bedienen diese Gruppe nicht vollständig. Der Philharmoniker sieht immer gleich langweilig und gediegen aus. Die Deutschen in ihrer neuen Umständlichkeit sind offenbar zu blöd, die Marktchance zu nutzen, die sie mit ihrer großen nationalen Stammkundschaft haben.

Also werden andere auf die Idee kommen und die Nische ausfüllen. Es wird eine europäische Handelsgoldmünze geben, die auch die Zehntausende von Sammlern anspricht. In einem anderen Fred habe ich eben vermutet, daß Polen oder Tschechen das machen werden, aber hinterher fiel mir ein, daß das auch den Ungarn zuzutrauen wäre. Die haben noch bessere Voraussetzungen.

Starten kann man das Projekt nämlich nur, wenn es gut auf dem deutschen Markt einschlägt. Das werden Polen und Tschechen aber vermasseln, weil sie zu nationalistisch und notorische Geschichtsfälscher sind. Die Polen werden der Versuchung nicht widerstehen können, uns mit Kopernikus als angeblichem Polen zu quälen und uns die Kreuzritter vorzuwerfen. Die Tschechen werden uns völlig ignorieren und jeden Bezug auf nachbarliche Gemeinschaft vermeiden.

Den Ungarn aber ist zuzutrauen, daß sie ein europäisches Projekt beginnen und eine Münzserie auflegen, die nacheinander alle europäischen Völker gut aussehen läßt. Jedes Jahr erscheint eine Münze, auf der eine Nation positiv hervorgehoben wird. Ansonsten sind die Münzen so gestaltet, daß man sie unzweifelhaft als Variationen eines Standardtyps erkennt.

Keine sehr originelle Idee, das will ich zugeben.
Aber meint Ihr nicht, daß für so etwas Bedarf bestünde ?
Die Ungarn (Polen, Tschechen) haben traditionell eine ausschweifende Gedenkmünzenproduktion. Die müssen jetzt nach Ersatz suchen. Viel zusätzliches PP-Silber wird sich aber nicht unterbringen lassen.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 11:03   #2 (permalink)
 
Ich habe immer erwartet, daß sich der deutsche Goldeuro zu einer echten (sogenannten Handels-) Goldmünze weiterentwickeln würde. Jetzt befürchte ich eher, daß er zur teuren, auflagenschwachen PP-Sammlermünze verkommen wird (s. "Versandstelle für Sammlermünzen endlich in private Hände...")...
Die Grund-Idee mag interessant sein.

Nun aber zu den deutschen Goldis (100 €):
dass diese (wenig überraschend bei der sonstigen offiziellen Euro-Ausgabepolitik) zu Massenware ohne jede Preis-Phantasie wurden, sollte m. E. jetzt nicht als Stärke verkauft werden, also nicht aus einer Not eine Tugend gemacht werden.
Dass es durchaus auch anders geht zeigt ja die 200 € 2002, welche an sich ja auch keine echte Mini-Auflage hat(te).

Man sollte klassich unterscheiden zwischen Sammlermünzen und Anlage-Münzen in Gold.
Erstere werden limitiert und einmalig ausgegeben, notieren in der Regel mehr oder wenig deutlich über dem Goldpreis und haben (jährlich) wechselnde Motive.

Zweitere werden laufend & nach Bedarf ausgegeben, orientieren sich in der Regel preislich am Wert der Goldunze und haben über die Jahre hinweg das selbe Motiv (mit wechselnder Jahreszahl).

Mein Bedarf nach einem deutschen (oder sonstigen EUROpäischen) "Zwitter" ist jedenfalls sehr endend wollend.

Dass Deutschland auch eine Handelsgoldmünze haben könnte / sollte, finde ich hingegen als eine durchaus reizvolle Idee, aber dann bitte nach den internationalen Spielregeln, wie diese auch die USA, Südafrika, Österreich etc. einhalten.

Daneben wäre dann auch um so mehr Platz für eine echte deutsche Sammler-Goldmünze mit entsprechender Auflage & Preis-Phantasie...

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 11:15   #3 (permalink)
 
Daneben wäre dann auch um so mehr Platz für eine echte deutsche Sammler-Goldmünze mit entsprechender Auflage & Preis-Phantasie...
Davon handelt mein Vorschlag aber nicht. Mein Bedarf an Sammler-Goldmünzen mit Preisphantasie ist vollkommen gedeckt.

Ich rede von Goldmünzen zum Goldpreis, die sich durch einen Eurobezug von den anderen Handelsgoldmünzen abheben und nebenher den Vertrieb von Sammler-Spezialprägungen ermöglichen.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 11:28   #4 (permalink)
 
Die Idee halte ich für politisch schwierig, wenn ein einziges Land oder eine
(weitere) eruopäische Kommission andere Länder darstellen soll. Da fühlt sich das
betroffene Land doch dann immer falsch verstanden oder andere haben etwas
dagegen.

Nein, das Motiv sollte jedes Land selber einreichen, die Standardisierung der
Rahmen-Parameter würde wie beim Euro Europa übernehmen, und die Umsetzung
könnte ja dann von einem einzigen Land übernommen werden.

Wegen dieser Komplexität glaube ich aber nicht, dass so etwas
zustandekommt. Da halte ich Bedeutung und Bedarf dafür zu gering.

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 11:45   #5 (permalink)
 
Davon handelt mein Vorschlag aber nicht. Mein Bedarf an Sammler-Goldmünzen mit Preisphantasie ist vollkommen gedeckt.

Ich rede von Goldmünzen zum Goldpreis, die sich durch einen Eurobezug von den anderen Handelsgoldmünzen abheben und nebenher den Vertrieb von Sammler-Spezialprägungen ermöglichen.
Das ist doch genau der Status-Quo bei den deutschen 100 € Goldmünzen - wenn diese auch nicht offiziell als Handels-Goldmünzen bezeichnet werden (können)...
Abgesehen von Deinem Spezial-Wunsch in Richtung Motiv-Serie...

Deutsche offiz. KMS (2002, 2003,...) gehen zum Preis weg wie sonst lose Sätze, deutsche Silber-Zehner st natürlich zur Nominale (ok das ist bei anderen Ländern oft auch nicht grossartig anders), die Gold-Münzen (100 €) praktisch zum Goldwert...

Ich finde das alles eher ziemlich traurig, gestehe aber gerne zu, dass man dazu auch genau gegenteiliger Ansicht sein kann...

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 13:11   #6 (permalink)
 
Das ist doch genau der Status-Quo bei den deutschen 100 € Goldmünzen - wenn diese auch nicht offiziell als Handels-Goldmünzen bezeichnet werden (können)...
Leider nur fast. Ich beklage, daß sie 30 Euro zu teuer sind, weil man zwangsweise den Schatullen/Zertifikats-Klimbim mitbezahlen muß und die mögliche Motivvielfalt durch die 5 deutschen Prägestätten nicht ausgenutzt wird. Du gehst auch nicht auf das Argument ein, daß sich die 30 Euro Aufschlag nicht aufrechterhalten lassen werden. Die jüngsten Reduzierungen der Goldeuro-Auflage sind nicht erfolgt, um Dich und mich mit einem Spekulationsgewinn glücklich zu machen, sondern weil sich nicht mehr so viele absetzen lassen

Ich finde das alles eher ziemlich traurig, gestehe aber gerne zu, dass man dazu auch genau gegenteiliger Ansicht sein kann...
Dein Wunsch ist doch längst und erschöpfend erfüllt. Gold-Sammlermünzen mit Mini-Auflage und Maxi-Preis gibt es in unüberschaubarer Zahl auf dem Planeten und auch im Euroland. Davon brauchen wir nun wirklich nicht noch mehr.

Geändert von Bukanier (16-07-2005 um 13:17 Uhr)
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 13:49   #7 (permalink)
 
Leider nur fast. Ich beklage, daß sie 30 Euro zu teuer sind, weil man zwangsweise den Schatullen/Zertifikats-Klimbim mitbezahlen muß und die mögliche Motivvielfalt durch die 5 deutschen Prägestätten nicht ausgenutzt wird. Du gehst auch nicht auf das Argument ein, daß sich die 30 Euro Aufschlag nicht aufrechterhalten lassen werden. Die jüngsten Reduzierungen der Goldeuro-Auflage sind nicht erfolgt, um Dich und mich mit einem Spekulationsgewinn glücklich zu machen, sondern weil sich nicht mehr so viele absetzen lassen
Das Spiel von Angebot & Nachfrage erzeugt über kurz oder lang den Marktpreis, unabhängig vom Ausgabepreis.
Es muss ja nicht immer der Direktbezug sein...
Wie die 100 € Deutschland aktuell bei Ebay gehandelt entspricht in etwa dem derzeitigen Banken-Verkaufspreis für 1/2 Unze Anlage-Münzen, zumindest wenn man eine günstige Auktion erwischt.
Und dass dann auch eine schmucke Schatulle und eine Original-Münzkapsel dabei ist, sollte ja kein Fehler sein - bei dem Preis...

Dein Wunsch ist doch längst und erschöpfend erfüllt. Gold-Sammlermünzen mit Mini-Auflage und Maxi-Preis gibt es in unüberschaubarer Zahl auf dem Planeten und auch im Euroland. Davon brauchen wir nun wirklich nicht noch mehr.
Aber nicht von Deutschland ab dem Kaiserreich...

Meinetwegen soll es weiter diese diese deutsche "Volks-Goldmünze" 1 x pro Jahr geben, aber zumindest alle 2-3 Jahre sollte sich auch der diesbezügliche "Jagd-Instinkt" ein bisschen ausleben können und ein bisschen (mehr) "Exklusivität" möglich sein - mittels einer Goldmünze mit "wirklicher" Sammler-Auflage (sagen wir max. 50.000 Stück insgesamt);
das wäre halt so meine Wunsch-Vorstellung...

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 13:57   #8 (permalink)
 
Ich fürchte, wir reden aneinander vorbei.
Wir verstehen einfach nicht dasselbe unter "Goldmünzen".
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 14:37   #9 (permalink)
 
30 Euro billiger wird in keinem Fall gehen, mit oder ohne Klimbim.
Ich finde die Ausgabepreise der deutschen Goldmünzen völlig in Ordnung,
durch Preisdrückerei sollte man die Sache nicht gefährden wollen. Wenn
sich rausstellen würde, dass das ganze nur als Subventionsgeschäft
funktioniert, wird es vermutlich schnell komplett aufgegeben. Es ging ja früher
jahrzehntelang auch ohne Goldmünzen.

Und die meisten wollen eben ein Zertifikat und eine Verpackung (typisch
deutsch halt), da bist du (und auch ich) die Ausnahme.

Eine Parallelstrategie, also gleichzeitig rollenweise ausgeben, würde den
Gewinn insgesamt kaputtmachen, da hierbei quasi kein nennenswerter
Aufschlag mehr gerechtfertigt sein würde, da würde sich die Geiz-ist-Geil-
Philosophie durchsetzen und niemand würde mehr die Münzen im Etui kaufen,
bei welchen definitiv Gewinn möglich ist.

Die einzige Alternative wäre, eine reine Anlagemünze zu bescheren, das
würde aber nur unter folgenden Voraussetzungen funktionieren:

- keine wechselnden Motive, da zu teuer
- teurer als die Österreicher, aber dennoch erfolgreich
- niedrigere Qualität (Deutsche schaffen die österreichische Qualität nicht zu gleichen Kosten)

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 17:03   #10 (permalink)
 
Ich brauche keine deutsche Handelsgoldmünze.
Das ist nur etwas für Goldanlage-Käufer, die auch sonst alle Goldenen, die nahe am Goldpreis liegen, kaufen. Und ob die nun eine deutsche oder eine andere preisgünstige Goldmünze kaufen, dürfte denen egal sein.

Billig muss sie sein.
Und das müssen die detschen nicht unbedingt sein.
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 22:11   #11 (permalink)
 
- keine wechselnden Motive, da zu teuer
Tja, das weiß ich eben nicht. Ist das wirklich so teuer ?
- teurer als die Österreicher, aber dennoch erfolgreich
Warum teurer ?
- niedrigere Qualität (Deutsche schaffen die österreichische Qualität nicht zu gleichen Kosten)
Da traue ich der deutschen metallverarbeitenden Industrie aber mehr zu. Wer die besten Autos baut, wird wohl auch ein paar poplige Münzen stanzen können. Die Qualität der österreichischen Münzen ist gut, aber keineswegs einzigartig in Europa.

Daß die deutschen Gedenkeuros durchgehend von begrenzter Schönheit und einfacher Prägequalität sind, will ich einräumen. Dafür sind sie ja auch billig, bis auf den zwittrig verkappten Handelsgoldeuro, der aber nur wegen der gepanzerten Schachtel eine Spur zu teuer ist.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 22:19   #12 (permalink)
 
Ich brauche keine deutsche Handelsgoldmünze.
Das ist nur etwas für Goldanlage-Käufer, die auch sonst alle Goldenen, die nahe am Goldpreis liegen, kaufen.
Selbstverständlich werden Handelsgoldmünzen hauptsächlich von Nicht-Sammlern gekauft. Alle echten Münzen dienen vordringlich anderen als Sammelzwecken.
Ich verstehe nicht, wieso das einen Sammler abschrecken soll. Ich sammle ausschließlich Gebrauchsmünzen.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 22:32   #13 (permalink)
 
Handelsmünzen
Münzen, die im Herstellungsland selbst zwar meist kein gesetzliches Zahlungsmittel sind, aber sich im überregionalen Handel zu beliebten Zahlungsmitteln entwickelt haben oder speziell dafür geprägt wurden. Schon in der Antike wurden Prägungen griechischer Staaten in den Nachbarstaaten als Zahlungsmittel benutzt. Beispielsweise waren die Eulen von Athen in anderen griechischen Staaten und im gesamten Mittelmeerraum als Zahlungsmittel verbreitet. Zur Zeit des Römischen Kaiserreichs wurden auch außerhalb der Reichsgrenzen, z.B. in Germanien, römische Prägungen benutzt. In den Reichen der Völkerwanderungszeit entwickelten sich byzantinische Gepräge, vor allem der goldene Tremissis, zu den gängigen Handelsmünzen. Im Mittelalter waren u.a. die englischen Sterlinge und der goldene Nobel im Ostseehandel beliebt, die erzbischöflichen Friesacher Pfennige entwickelten sich auf dem Balkan zu Handelsmünzen. Mit der Verbreitung der Goldmünzenprägung im Mittelalter wurden der Floren (Goldgulden) und der Dukat, die vielleicht langlebigste Goldmünze, zu Handelsmünzen in weiten Teilen Europas.
In der Neuzeit wurden die niederländischen Albertustaler und die deutschen Taler im Ostseehandel zu Handelsmünzen. Der niederländische Löwentaler, später in seiner Funktion vom Maria-Theresien-Taler abgelöst, floss in den Levantehandel und von dort nach Afrika. Die spanischen Piaster und Trade-Dollars bereiteten schließlich den Weg für die Aufschwung des Welthandels.

Quelle: www.anumis.de

Ich brauch keine deutschen Goldies als Handelsgoldmünzen
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 22:53   #14 (permalink)
 
Ich brauch keine deutschen Goldies als Handelsgoldmünzen
Dann muß eben eine Münze weniger geprägt werden.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 22:58   #15 (permalink)
 
Dann muß eben eine Münze weniger geprägt werden.
Aber dann wird der Rest wieder teurer und wird weit über dem Goldpreis verkauft.

hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 23:19   #16 (permalink)
 
Selbstverständlich werden Handelsgoldmünzen hauptsächlich von Nicht-Sammlern gekauft. Alle echten Münzen dienen vordringlich anderen als Sammelzwecken.
Ich verstehe nicht, wieso das einen Sammler abschrecken soll. Ich sammle ausschließlich Gebrauchsmünzen.
Ich verstehe das sehr gut, mir würden solche rein zweckorientierten
Goldmünzen aus Deutschland auch sehr gut gefallen. Auch moderne
Schweizer Barrenmünzen, die einfach nur Gold in handlicher Form zur
Verfügung stellen, würde mir gefallen. Obwohl mir meine Vrenelis dafür
auch reichen.

Diejenigen, welche sich wirklich für so etwas interessieren sind eine
Minderheit, sogar unter den Sammlern. Und den Anlegern ist es eh wurscht.

Vielleicht wäre die Nachfrage sogar geringer als die für die heutigen
deutschen Goldeuros - die meisten, die diese kaufen, wollen eine
echte Sammlermünze - in Schatulle verpackt mit Zertifikat, zum
Sammeln und Verschenken.

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 23:31   #17 (permalink)
 
Vermutlich brauchen die meisten Komplettsammler (ich meine die, die alle Buchstaben sammlen) keine Schatulle, weil sie eine andere bessere oder schönere Aufbewahrung bevorzugen.
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-07-2005, 23:39   #18 (permalink)
 
Diejenigen, welche sich wirklich für so etwas interessieren sind eine
Minderheit, sogar unter den Sammlern. Und den Anlegern ist es eh wurscht.

Vielleicht wäre die Nachfrage sogar geringer als die für die heutigen
deutschen Goldeuros - die meisten, die diese kaufen, wollen eine
echte Sammlermünze - in Schatulle verpackt mit Zertifikat, zum
Sammeln und Verschenken.
Tja, das erstaunt mich, aber das wird dann wohl so sein. Begeisterte Zustimmung zu der europäischen Handelsgoldmünze, die auch Sammler anspricht, sehe ich jedenfalls hier nicht.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-07-2005, 00:51   #19 (permalink)
 
Vermutlich brauchen die meisten Komplettsammler (ich meine die, die alle Buchstaben sammlen) keine Schatulle, weil sie eine andere bessere oder schönere Aufbewahrung bevorzugen.
Für das eingesparte Geld könnte man richtig edle Verpackungen verwenden.
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-07-2005, 01:15   #20 (permalink)
 
Für mich stellt sich da die Frage, was Deutschland daran für ein Interesse haben sollte, eine Handelsgoldmünze herauszugeben? Für den Staat ist doch nur "Gutes Geld", welches im Umlauf ist. Geld welches von den Bürgern in Gold gebunkert wird, ist doch für den Staat völlig Mehrwertlos.
Pault ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-07-2005, 11:17   #21 (permalink)
 
Wenn die Bürger anfangen dem staatlich aufgezwungenen Geld nicht mehr zu vertrauen geht das ganze auf Schulden und Inflation aufgebaute Finanzsystem den Bach runter. Genau deswegen sind die Politiker der Wohlfahrtsstaaten Gegner des Goldes.

Genau deswegen haben sie kein Interesse an einer Handelsgoldmünze, also an ehrlichem Geld welches nicht beliebig vermehrt werden kann.
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-07-2005, 02:28   #22 (permalink)
 
Genau deswegen haben sie kein Interesse an einer Handelsgoldmünze, also an ehrlichem Geld welches nicht beliebig vermehrt werden kann.
Noch schlimmer: Der Staat verliert den Zugriff auf das einmal ausgegebene Geld. Die Goldmünzen in der Matratze des Bürgers lassen sich nicht kontrollieren, nicht schleichend entwerten und nicht mehr wegversteuern. Wie anders aber will man die Schulden wegbekommen ?
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21-07-2005, 08:31   #23 (permalink)
 
Natürlich lässt sich Gold schleichend entwerten. Das ist doch im letzten
Jahrhundert passiert. Ein Arbeiter verdiente um die vorletzte Jahrhundertwende
etwa 8g Gold die Woche (netto). Heute verdient er in einer Woche mindestens
50g netto. Oder liegt das etwas am "gestiegenen Wohlstand"?

Aber gerade deshalb ist ja Gold heute so interessant - weil es so
billig ist...

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23-07-2005, 12:51   #24 (permalink)
 
Deine Rechnung ist soweit richtig.

1900 verdiente ein Arbeiter 8g Gold
2004 verdiente ein Arbeiter 50g Gold.


Wenn man jetzt herausfinden will ob Gold weniger Wert ist wie früher, darf man aber nicht die Verdienste vergleichen. Man muß die Kaufkraft vergleichen.
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten