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Warum über den Teich schauen, wir haben bei uns im Lande genügend gute Sachverständige.
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Es war aus einer bestimmten Erfahrung her für mich interessant, dass sehr
hochpreisige USA-Münzen bei Schweizer Auktionshäusern keine geringeren
Erlöse erzielt haben, als wenn sie geslabbt bei heritage versteigert worden
wären. Die amerikanischen Interessenten haben wohl für solche Fälle
in Europa Spezialisten, die die Münzen vor Ort einschätzen.
Die (ungeslabbten) Stücke sind dann in Bietergefechten in Regionen über die
Schweizer Tische gegangen, die im Schnitt eine Grössenordnung (Faktor 10)
über dem Schätzwert des Schweizer Auktionshauses lagen.
Bei Stücken, wie einem 1907 Double Eagle Saint-Gaudens High Relief in PF-66
kann man sich also das Slabbing und den USA-Verkauf eigentlich sparen.
Ich hatte mal die Gelegenheit, eine (stückzahlmässig recht übersichtliche)
USA-Sammlung, die mit Spitzenstücken durchsetzt war, und einen Wert
von über $500.000 hatte, zu begutachten. Die Sammlung wurde dann ein
paar Wochen später teils bei heritage und teils bei UBS-Numismatik verkauft.
Gruss,
jeggy