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Alt 07-08-2005, 16:59   #1 (permalink)
 
Mini-Quiz XXXV: Warum sollten früher kranke Sammler ihre Goldmünzen nicht anschauen??

Krank im Sinne von Erkältung, Grippe ...

Wer die Antwort kennt, möge bitte auch ein, zwei Zeilen zum Thema schreiben!
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2005, 17:25   #2 (permalink)
 
Gold wurde und wird heute noch als Therapie gegen Rheuma verwendet. Eine Nebenwirkung sind Entzündungen der Schleimhäute, die bei Erkältungen sicherlich gerade unpassend sind.
Ich gehe davon aus, dass dann empfohlen wurde, Gold gar nicht erst anzufassen bzw. anzuschauen (Um den Patienten vom Gold völlig isoliert zu halten) ...
Marvek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2005, 18:09   #3 (permalink)
 
Es geht dabei weniger um die Gesundheit des Kranken.
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2005, 18:45   #4 (permalink)
 
Krank im Sinne von Erkältung, Grippe ...

Wer die Antwort kennt, möge bitte auch ein, zwei Zeilen zum Thema schreiben!
Aberglaube. Das Gold sollte sich nicht in Pech verwandeln.

Andi
andiCT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2005, 19:20   #5 (permalink)
 
Es geht dabei weniger um die Gesundheit des Kranken.
Krank = Fieber, Fieber = Schwitzen, Schwitzen = "Ätzend", Ätzend = Säure, Säure greift Gold an (Legierung) Und bestimmt kommt bei seltenen tropischen Krankheiten "Königswasser" aus den Poren und weg ist das Gold
Muss aber nicht stimmen
Tulitei ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2005, 19:44   #6 (permalink)
 
Kein Aberglaube! Etwas handfestes.

Tulitei liegt etwas näher dran.
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2005, 19:58   #7 (permalink)
 
Vielleicht bietet die Oberfläche von Gold einen besonders guten Nährboden für Krankheitserreger?

Grüße
gluecky
gluecky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2005, 20:25   #8 (permalink)
 
Oberfläche von Gold
Richtig .
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2005, 22:09   #9 (permalink)
 
Richtig .
Was hab ich gewonnen?

Gibt es eine genaue Erklärung? Hab nur geraten.

Grüße
gluecky
gluecky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2005, 22:17   #10 (permalink)
 
Das ist ja seltsam. Ich habe vor vielen Jahren gelernt, dass auf Türklinken aus Messing Keime absterben, auf solchen aus Kunststofff hingegen nicht. Ich hätte nun glatt verallgemeinert, dass auf Gold-Oberflächen (und denen anderer Edelmetalle) erst rechts keine Keime überleben.
Dirk Bake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2005, 22:21   #11 (permalink)
 
Nicht die Goldmünze tut was dem Kranken an, sondern umgekehrt!

Stichworte: Oberfläche von Gold und Fieber
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2005, 22:33   #12 (permalink)
 
Nicht die Goldmünze tut was dem Kranken an, sondern umgekehrt!

Stichworte: Oberfläche von Gold und Fieber
Goldabrieb?
Tulitei ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2005, 18:13   #13 (permalink)
 
Was ich vom Goldfieber kenne, hat es nur in Amerika gegeben. Da sind aber dann alle von befallen worden. Das wird aber mit Eimern, Spaten und Schüsseln geheilt. Dabei muss man aber im Wasser stehen, wie weiland beim Pfarrer Kneipp.
diwidat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2005, 18:20   #14 (permalink)
 
Der Kranke hat Fieber, man stellt fest wie hoch ... (hier ist der Hund begraben )
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2005, 19:27   #15 (permalink)
 
Vielleicht weil gold gut wärme leitet und wenn der kranke gold angefasst hatte, die Fieber mesung ungenau wurde weil die wärme ins gold ruber ist (ist nur geraten )
Was kann dabei passieren? In den letzten Jahren hat sich hierbei etwas geändert!
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2005, 19:33   #16 (permalink)
 
Vielleicht hatte man beobachtet, dass Gold, das Kranke in den Fingern hatten, andere ansteckte, und schob das Problem dem Gold zu (Bakterien, Viren kannte man ja noch nicht) - vielleicht bereits durch reines Betrachten (nicht mal Anfassen) des Goldes durch Kranke.

Gold ist ja ein wichtiges Gut, man wusste immer wo es her kam, z.B. von einem Kranken. Deshalb konnte man die Krankheitsübertragung speziell bei Gold vielleicht besser nachvollziehen als bei Alltagsgegenständen.

Gruss,
jeggy

Geändert von jeggy (08-08-2005 um 19:37 Uhr)
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2005, 19:46   #17 (permalink)
 
Nun gut

Was passiert, wenn man einen Fieberthermometer in der nähe offenliegender Goldmünze zerschlägt? (Ich meine die alten Biester)
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2005, 19:47   #18 (permalink)
 
Nun gut

Was passiert, wenn man einen Fieberthermometer in der nähe offenliegender Goldmünze zerschlägt? (Ich meine die alten Biester)
Man erhält eine schöne neue Zahnfüllung

Andi
andiCT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2005, 19:52   #19 (permalink)
 
Gold bildet bei Berührung mit Quecksilber leicht weißliche Gold-Quecksilber-Legierungen (Goldamalgame)

und bringt eure Goldmünzen in Sicherheit :-)

http://www.br-online.de/wissen-bildu...aser/index.xml
rusty65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2005, 19:55   #20 (permalink)
 
wenn ich Ahnung von Chemie hätte, würde ich sagen das Quecksilber (vom Fieberthermometer) nicht mit Gold in Verbindung gebraucht werden soll. Weil ??? (sorry hier hörts auf)

nachtrag: sowas gemeines, jetzt war doch noch jemand schneller... grrr
harlekin.sh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2005, 20:04   #21 (permalink)
 
Eine direkte Berührung ist da gar nicht notwendig, da schon der Quecksilberdampf ausreicht.
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2005, 22:38   #22 (permalink)
 
Dass der Fieberkranke mit der versilberten Goldmünze in der Hand den Bruch des Thermometers nicht mehr lange überlebt hat, war dann wohl im Sinne der Erben?
diwidat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2005, 22:56   #23 (permalink)
 
Dass der Fieberkranke mit der versilberten Goldmünze in der Hand den Bruch des Thermometers nicht mehr lange überlebt hat, war dann wohl im Sinne der Erben?
Ein schöner Abschluss!
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09-08-2005, 03:26   #24 (permalink)
 
... und bringt eure Goldmünzen in Sicherheit :-)

http://www.br-online.de/wissen-bildu...aser/index.xml
Wozu? Wenn man dem Bericht glauben darf, dann dürfte es doch auch umgekehrt ganz einfach sein, ein paar Protonen beim Quecksilber abzuziehen und schon hat man Gold hergestellt. Und in ein paar Jahren kann das dann wohl jeder zuhause in seinem Zimmer machen.

Ich frage mich nun, ob Gold tatsächlich solch eine dauerhaft gute Anlagemöglichkeit ist.
Lolo! ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09-08-2005, 10:41   #25 (permalink)
 
Ich halte es nicht für unmöglich, dass in einigen Jahrzehnten Edelmetalle mit
einem wesentlich geringeren Material- und Energieaufwand (oder alternativ,
Energie spielt dann nur noch eine sehr geringe Rolle) synthetisch hergestellt
werden können. Damit würden Edelmetalle (leider) ihrer Exklusivität beraubt,
und es gäbe dann nichts mehr, das als mobiles, wertstabiles, haltbares
Tauschmittel noch geeignet wäre.

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
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