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| Allgemeines Hier können Sie Ihre Fragen rund ums Münzensammeln stellen (die nicht durch untenstehende Kategorien abgedeckt werden !!!) |
11-09-2005, 11:23
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#1 (permalink)
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Was ist ein Münzendistributor?
Hallo,
ich stelle mir die Frage, was ein Münzendistributor ist. Es existieren ja Münzprägestätten, wie z.B. die Finnische Münze, die nicht direkt an Private und Gewerbliche verkaufen; wohl aber an Distributoren. Darf dann ein Distributor sehr hohe Preise verlangen?
Beispiel finnische Münzrollen 1 Cent 2001.
Gruß Goldeuro
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11-09-2005, 12:04
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#5 (permalink)
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Was meinst Du mit dem Ausdruck angebiedert ?
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Und was glaubst Du, wie man Distributor wird ?
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11-09-2005, 12:09
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#6 (permalink)
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Und was glaubst Du, wie man Distributor wird ?
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Indem man miteinander spricht, gegenseitig die Vorstellungen austauscht und klar legt, ein Angebot macht, zusammen eine Strategie vereinbart und dann einen Vertrag ausarbeitet und unterzeichnet.
Junge, das ist ein ganz normales Geschäftsgebahren, von dem Du, wie Deine vielen Postings zeigen, keine Ahnung hast, aber von dem Du in vielen Bereichen ganz erklecklich profitierst.
Lass doch einfach, wenn Du keine Ahnung hast, Deine blöden Sticheleien gegen alles, was Geschäft und Geld verdienen heißt.
Du lebst auch davon. Wenn jetzt noch nicht, dann auf jeden Fall später.
Oder glaubst Du, das Geld, von dem Menschen leben, regnet es vom Himmel ?
Geändert von hegele (11-09-2005 um 12:14 Uhr)
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11-09-2005, 12:25
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#7 (permalink)
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Indem man miteinander spricht, gegenseitig die Vorstellungen austauscht und klar legt, ein Angebot macht, zusammen eine Strategie vereinbart und dann einen Vertrag ausarbeitet und unterzeichnet.
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Genau das meinte ich. Wenn man finanziell überzeugen kann ist das kein Problem. Der Eindruck, dass ein Distributor irgendwas anderes oder gar offizielleres als ein Münz(gross)handel ist, ist nicht richtig.
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Junge, das ist ein ganz normales Geschäftsgebahren, von dem Du, wie Deine vielen Postings zeigen, keine Ahnung hast, aber von dem Du in vielen Bereichen ganz erklecklich profitierst.
Lass doch einfach, wenn Du keine Ahnung hast, Deine blöden Sticheleien gegen alles, was Geschäft und Geld verdienen heißt.
Du lebst auch davon. Wenn jetzt noch nicht, dann auf jeden Fall später.
Oder glaubst Du, das Geld, von dem Menschen leben, regnet es vom Himmel ?
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Auch wenn Du jetzt unsachlich wirst und wir Off-Topic geraten - zwei Dinge hierzu:
1.) Das Spiel nicht mitspielen zu wollen heisst nicht keine Ahnung vom Spiel zu haben.
2.) Ich habe nichts gegen Geldverdienen, Gründe hast Du ja benannt. Die Frage ist nur, wo man die Grenzen zieht und ob man mutig genug ist dafür einzustehen.
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11-09-2005, 12:30
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#8 (permalink)
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Genau das meinte ich. Wenn man finanziell überzeugen kann ist das kein Problem. Der Eindruck, dass ein Distributor irgendwas anderes oder gar offizielleres als ein Münz(gross)handel ist, ist nicht richtig.
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Dann sag mir doch bitte, was das mit anbiedern zu tun hat.
Wenn Du Dich um eine Arbeit bewirbst, sagst Du dann auch, Du biederst Dich an ?
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11-09-2005, 12:48
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#9 (permalink)
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Dann sag mir doch bitte, was das mit anbiedern zu tun hat.
Wenn Du Dich um eine Arbeit bewirbst, sagst Du dann auch, Du biederst Dich an ?
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Wenn ich mit "Kreditkarte Platin Plus" anrücke, dann ja. Oder glaubst Du, dass es in hohen Geschäftskreisen keine schwarzen Koffer gibt ?
Man mag mir Idealismus vorwerfen können, ich kann aber auch zu radikalem Realismus neigen. Man kann das als Stichelei bezeichnen, muss aber - wenn man das tut - gleichzeitig an seine eigenen Signaturen denken.
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11-09-2005, 13:00
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#10 (permalink)
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Wenn ich mit "Kreditkarte Platin Plus" anrücke, dann ja. Oder glaubst Du, dass es in hohen Geschäftskreisen keine schwarzen Koffer gibt ?
Man mag mir Idealismus vorwerfen können, ich kann aber auch zu radikalem Realismus neigen. Man kann das als Stichelei bezeichnen, muss aber - wenn man das tut - gleichzeitig an seine eigenen Signaturen denken.
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Nein, Idealismus ist das ganz gewiss nicht. Es ist etwas anderes.
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11-09-2005, 13:05
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#11 (permalink)
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Nein, Idealismus ist das ganz gewiss nicht. Es ist etwas anderes.
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Für ausformulierte Kritik und Diskussionen darüber bin ich immer zu haben - hier vorzugsweise per PN bevor wir völlig am Thema vorbei sind.
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11-09-2005, 13:19
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#12 (permalink)
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... Münzendistributionsverträge
werden zwischen Münzgroßhandlungen und Münzprägestätten geschlossen.
Diese beinhalten in der Regel:
- Vereinbarungen über Mindestabnahmemengen
- Vereinbarungen über Marktpflege, d.h. i.d.R. Stellung von Ankaufspreisen für alle Produkte der jeweiligen Münzprägestätte
- Vereinbarung über zu erbringende Marketingleistungen (z.B. Anzeige, Werbemassnahmen für die Münzen, PR-Arbeit etc.)
- Vereinbarungen über bestimmte Distributionsgebiete
- Vereinbarung über Informationsverbreitung, Versorgung des Marktes mit Informationen, Bildern, Ausgabeprogramme etc...
Distribibutionsverträge sind ja branchenübergreifend üblich und haben für beide Seiten natürlich Vorteile. In der Regel werden diese abgeschlossen, nachdem man bei einer Münzprägestätte ohnehin einer der grössten Kunden ist.
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11-09-2005, 16:47
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#13 (permalink)
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Wenn ich mit "Kreditkarte Platin Plus" anrücke, dann ja. Oder glaubst Du, dass es in hohen Geschäftskreisen keine schwarzen Koffer gibt ?
Man mag mir Idealismus vorwerfen können, ich kann aber auch zu radikalem Realismus neigen. Man kann das als Stichelei bezeichnen, muss aber - wenn man das tut - gleichzeitig an seine eigenen Signaturen denken.
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Man kann auch immer und überall das Böse sehen. Das macht das Leben bestimmt nicht angenehmer.
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16-09-2005, 23:36
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#14 (permalink)
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Was mich zum Schmunzeln bringt ist die Tendenz zu Fremdworten. "Distributor" - kann nicht jeder gleich fehlerfrei aussprechen. Was hat man im Geschäftsleben davon, wenn viele Menschen gar nicht wissen, was das ist, und Kunden deswegen womöglich noch Berührungsbarrieren entwickeln ?
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Man kann auch immer und überall das Böse sehen. Das macht das Leben bestimmt nicht angenehmer.
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So unausgewogen ist es gar nicht - Auch hier per PN weiter.
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17-09-2005, 09:25
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#15 (permalink)
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...die meisten Münzprägestätten
kommunizieren nun einmal in ENGLISCH und deswegen heisst es "Distributor" und nicht "Verteiler" oder "Vertreiber" oder ähnlich.
In Deutschland gibt es das ja noch nicht, was sicherlich ein Fehler ist. Wenn deutsche Händler/Grosshändler die deutschen Münzprodukte bei Mengenabnahme mit einem Disount bekommen würden, könnte das Geschäft sicherlich deutlich belebt werden.
Vor allen Dingen könnte dann jeder Deutsche seine Münzen innerhalb von einer Woche nach dem Ausgabetermin haben...
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17-09-2005, 16:08
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#16 (permalink)
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HANS W. HERCHER MÜNZEN GMBH OFFIZIELLER DISTRIBUTOR INT. MÜNZPRÄGESTÄTTEN
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Aus Erfahrung kann ich verstehen, dass man ohne Englisch in bestimmten Berufsbildern nicht weit kommt, da stimme ich 100%ig zu.
Dass eine unterlassene Übersetzung ein geschäftliches Kalkül zur Aufwertung darstellt (wohlklingende Titel unterstreichen die Bedeutung des Unternehmens bzw. von angestellten Personen) ist allerdings weitläufig bekannt - ist ja auch nichts schlimmes dran.
Es kann eben nur wie hier zu Missverständnissen kommen, die geschäftlich leicht hinderlich sein können und deshalb geklärt werden müssen.
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05-01-2010, 18:49
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#17 (permalink)
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ausdistributiert...
ich wollte heute bei einem in Süddeutschland befindlichen "Distributor" nach längerem anrufen und etwas bestellen und mußte dabei feststellen, daß es diesen "Distributor" gar nicht mehr gibt. Habe ich da etwas verpasst? Seit Ende der Siebziger Jahre habe ich mehr oder weniger regelmässig dort etwas bestellt, jetzt vielleicht ein Jahr nicht mehr und schon sind die weg vom Fenster?
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05-01-2010, 18:57
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#19 (permalink)
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ich wollte heute bei einem in Süddeutschland befindlichen "Distributor" nach längerem anrufen und etwas bestellen und mußte dabei feststellen, daß es diesen "Distributor" gar nicht mehr gibt. Habe ich da etwas verpasst? Seit Ende der Siebziger Jahre habe ich mehr oder weniger regelmässig dort etwas bestellt, jetzt vielleicht ein Jahr nicht mehr und schon sind die weg vom Fenster?
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Da wird vermutlich deine Fehlende Bestellung den Ausschlag gegeben haben... (nur Spaß)
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06-01-2010, 15:57
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#23 (permalink)
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Karsten72 schrieb
ein großer Münzendistributor war einmal der Begriff eines Münzgroßhändlers mit vielen Angestellten, der mit Rechnung in Münzprägestätten und Ausgabestellen Ware in großen Mengen und entsprechenden Rabatten einkauft, um diese dann mit Rechnung an den Einzelhandel mit Aufschlag weiterzuverkaufen.
Abgelöst wurde dies durch Handelsreisende, die mit Rechnung in Münzprägestätten und Ausgabestellen Ware in großen Mengen und entsprechenden Rabatten einkaufen, um diese dann möglichst ohne Rechnung in Bar an den Einzelhandel weiterzuverkaufen. Manche haben sogar noch zusätzlich eigene Onlineshops und Ebay-Accounts mit Sonderpreisen, um den Händlern, die vorher beliefert wurden, das Leben nicht zu einfach zu machen....
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und ich dachte, das Modell wurde abgelöst von sozialistischen Handelsreisenden, die ohne Rechnung im kapitalistischen Ausland einkaufen, die Ware anschliessend in Ebay an Genossen und an Händler gegen Rechnung verkaufen, dann Mehrwertsteuer ausweisen, sich das Geld aufs Konto überweisen lassen und anschliessend die Umsatzsteuer nicht ordnungsgemäß an das Finanzamt abführen und sich hinterher wundern, wenn Ebay von dem bescheidenen Verkaufserlös auch noch Gebühren einfordert.
--
Ganz im Ernst: Das Distributorenmodell, bei welchem der Hersteller an eine kleinere Anzahl von Großhändlern verkauft, die dann wieder eine Unterverteilung an Weiterverkäufer und/oder Endkunden vornehmen, wird in der gesamten Wirtschaft fast durchgehend so betrieben und hat sich bewährt.
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