03-09-2008, 11:59
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Preis-Favoriten in Sammelgebieten
Es ist schon interessant wie sich die Preise von Münzen entwickeln. Mir scheint es so, dass es immer die EINE Münze in einem Sammelgebiet gibt, die besonders teuer ist.
Auffallend ist dies ganz deutlich bei den 2-Euro-Gedenkmünzen, wo es seit der Monaco-Münze einen klaren Preis-Favoriten gibt.
Andere Beispiele
- Vatikansatz sede vacante
- RV Slowenien
- Finnland 2E 2002
- Griechenland 2E 2004 (ergänzt durch 2007)
- Deutschland 5 DM Germanisches Museum
- Deutschland 10E Museumsinsel
- Österreich 10E Ambras PP
Mir scheint, dass diese Favoritenrolle solange Bestand hat bis eine seltenere Münze erscheint, der dann das allgemeine Interesse zufällt. Kurz darauf gibt es einen recht kräftigen Preisverfall des ursprünglichen Favoriten, der eine Weile anhält und sich schließlich stabilisiert.
Demnach würde der Preis des Monaco-2ers erst wieder sinken, wenn eine noch seltenerer Münze geprägt wird.
Ähnlich wie den Einzelmünzen geht es auch Sammelgebieten. Die 2-Euromünzen sind beispielsweise unverhältnismäßig höher bewertet als die niedrigeren Nennwerte - selbst bei geringerer Prägezahl. Aber auch hier gibt es natürlich Ausnahmen.
Ich glaube nicht, dass dies eine unumstößliche Regel ist. Mir scheint es lediglich eine gewisse Preis-Tendenz zu zeigen.
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