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Allgemeines Hier können Sie Ihre Fragen rund ums Münzensammeln stellen (die nicht durch untenstehende Kategorien abgedeckt werden !!!)

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Alt 28-09-2008, 11:21   #1 (permalink)
 
Neu hier und interessiert....

Hallo allerseits,
ich habe mir schon lange überlegt ein Hobby zuzulegen.
Als meine Oma letztes Jahr starb und wir ihre Münzsammlung fanden staunten wir nicht schlecht.
Mir wurde die Ehre zu teil sie gerecht durch 3 (3Kinder) zu teilen. Hab mir ein Büchlein (dt. Kaiserreich) bestellt und mal schön katalogisiert. Es fanden sich beträchtliche Werte.
Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich entschied auch zu sammel.
Habe primär 2 Fragen: Meine Tante hat ihren Anteil bei Henry`s (is glaub ein Auktionshaus) verkauft. Die Bestätigten meine Schätzung weitestgehend und haben gleich mal 30% einbehalten. Es ging immerhin um ca. 15.000 €. Sind 30% Provision normal. Kann man Münzen irgendwo auch zu besseren Konditionen verkaufen? ausser bei ebay?
Hier wären wir gleich bei der zweiten Frage. Habe mich bei ebay mal umgesehen. Ich entdeckte dort (speziell Kaiserreich) Münzen die extrem unter Wert (den ich aus meinem Büchlein habe) verkauft wurden. Ist das normal? Wo ist der Haken? oder habe ich mich verlesen oder nur mal Glück gehabt.
Will mich erstmal mit diesen Rahmenbedingungen vertraut machen bevor ich mit Literatur und so weiter mache.
Noch eine letzte Frage: Gibt es eine Art Zeitschrift die monatlich erscheint?

Sorry für die sonntagliche Belästigung aber mir kribbelts in den Fingern

Gruß
hongi
hongar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-09-2008, 12:15   #2 (permalink)
 
Es kommt imemr darauf an, was du für ein Buch gekauft hast. Einige bewerten die Münzen höher und andere niedriger. Teilweise weichen die ebayverkaufspreise um bis zu 50% vom Katalogwert ab. Bei schlechteren Katalogen sogar mehr. Des weiteren ist der Wert auch immer eine Frage der Erhaltung. Für ein neues AUto bekomsmt du ja auch mehr, als für ein Unfallauto.

Und ja es gibt Münzzeitschriften
z.B: Moneytrend. In gut sortierten Bahnhofskiosken sollte man diese auch finden.

DIe Münze Österreich verschickt alle 2 Monate übrigens auch eine kostenlose Zeitschrift mit Hintergrundinformationen der eigenen Ausgaben.
Kerrigan2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-09-2008, 15:48   #3 (permalink)
 
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...
Hier wären wir gleich bei der zweiten Frage. Habe mich bei ebay mal umgesehen. Ich entdeckte dort (speziell Kaiserreich) Münzen die extrem unter Wert (den ich aus meinem Büchlein habe) verkauft wurden. Ist das normal? Wo ist der Haken? oder habe ich mich verlesen oder nur mal Glück gehabt.
...
Hallo Hongar

und herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Hobby

Bei ebay müssen auch nicht alle Münzen echt sein, gerade im Bereich Kaiserreich wimmelt es von Fälschungen und Nachprägungen, die oft für Laien und selbst für Profis nicht immer leicht zu erkennen sind.

Aloha
janetmagic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-09-2008, 17:56   #4 (permalink)
 
vielen dank schonmal ihr 2.
sollte mich wohl erstmal mit den basics befassen.
mit den von mir grob geschätzen werte (es ging ja nur drum gerecht durch 3 zu teilen und nicht den genauen wert zu bestimmen) lag ich schonmal ganz gut. Die einteilung "der erhaltung" der münzen hab ich mir auch schonmal angeschaut. Was mir mehr sorgen macht: diese Fälschungen. Ist ebay generell verpöhnt bei euch oder gibt es irgendwo seriöse anbieter?
hongar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-09-2008, 21:54   #5 (permalink)
 
Mein Grundsatz bei eBay ist: Artikel, auf die viele Gebote abgegeben werden, sind in aller Regel auch ok - den Gedanken, bei eBay das eine oder andere Schnäppchen so in die Richtung 20-Mark-Gold für 50.-€ zu machen, kannste vergessen.

Etwas wird mir aus Deinem Beitrag nicht klar: Möchtest Du weitersammeln oder Deinen "Anteil" verkaufen ? Hört sich irgendwie so an, als ob Du gerne die 30% Aufgeld sparen willst
b2933 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-09-2008, 08:26   #6 (permalink)
 
Ich möchte prinzipiell sammeln. Jedoch war ich doch etwas erstaunt, dass die 30% Provision einbehalten werden.
Auch wenn ich nicht vorhabe Münzen zu verkaufen, so muß ich mir beim Kauf doch überlegen wieviel ich beim Kauf bereit bin zu zahlen. In diese Überlegung spielt auch der Wiederverkaufswert (minus 30%) mit ein. Verstehst du was ich sagen will?
hongar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-09-2008, 10:33   #7 (permalink)
 
Hallo Hongar !

30% sind m.E. o.k., hängt aber immer von den jeweiligen Münzen ab. Aber sind es 30% des damaligen Verkaufspreises oder von Deinem Katalogwert ?

Ein Münzhändler muss beim Ankauf beachten, daß er selbst auch noch einen Gewinn macht. Er muss die Münze erstmal lagern, bis er einen Käufer findet, das kann dauern. Dazu kommen seinen laufenden Kosten für Personal, Ladenmiete, Verkaufsanzeigen etc. Das muss der erstmal refinanzieren.

Wie gesagt, es hängt auch von den angebotenen Münzen ab. Hättest Du z.B. eine deutsche 100 EUR Goldmünze anzubieten, ist der Abschlag zunächst mal hoch. Bei solchen Münzen kann man sich am (gestiegenen) Goldkurs orientieren. Allerdings wenn zuvor die Münze zu sehr hohen (überteuerten Marktpreisen) Preisen angekauft wurde, ist dies auch wieder verständlich. Schwer zu sagen, wenn man nicht weiß, um welche Münzen und welchen Einkaufspreis es sich handelt.

Bei anderen Münzen muss man einfach mal bedenken, daß diese heute nicht mehr so gefragt sind, wie vielleicht früher, z.B. bei deutschen Kursmünzen der DM-Währung. Dann geht halt der Ankaufspreis in den Keller.

Und schließlich gibt es Münzen, die eigentlich kaum einer mehr ankaufen will, bzw. wird ! Z.B. Umlaufmünzen aus dem Kaiserreich, in einfacher Qualität, für die man früher vielleicht mal einige Euro bezahlt hat. Es gibt eigentlich zuviele davon. Ausnahmen sind natürlich Münzen in hervorragender Qualität !

Da liegt vielleicht auch das grösste Problem für eine Bewertung. Wenn man mit den Erhaltungsgraden der Münzen nicht so vertraut ist, neigt man eher zu einem besseren Erhaltungsgrad, als eigentlich vorhanden !

Katalogpreise sind jedenfalls für eine Bewertung nicht geeignet ! Die liegen einfach zu hoch und spiegeln ein falsches Bild wieder. Auch monatl. Zeitungen wie Money Trend, Münzenrevue, Münzen & Sammeln helfen da in ihren Katalogbewertungen höchstens weiter, um zu erkennen, ob eine Münze etwas seltener ist oder nicht (siehe mal auf die Auflagenzahlen). Letztlich hilft nur ein Blick auf die Angebotslisten der Münzhändler, die einen realen Preisüberblick bieten, oder auf EBay. Aber selbst dann musst Du erstmal schauen und anfragen/suchen, wo Du den besten Ankaufspreis erhältst.

Du kannst ja mal einige Deiner Münzen (am besten mit Photos wg. der Erhaltungsgrade) aus dem Anteil hier auflisten, und wir helfen Dir bei einer Bewertung gerne weiter.
joshua ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-09-2008, 20:24   #8 (permalink)
 
...und nochmals danke. wieder viel gelernt. sagt mir hier nicht zu viel, sonst höre ich nichtmehr auf fragen zu stellen bin aus anderen foren gewöhnt erstmal selbst ein bißchen recherchieren. erst wenn man selbst nichtmehr weiterkommt soll man fragen
aber hier wird einem wirklich nett und kompetent (hört sich zumindest so an ) geholfen.

@joshua:
du hast mich ein bißchen falsch verstanden: ich habe die münzsammlung meiner oma aufgeteilt. da meine tante ihren teil für den preis verkauft hat, den ich ca. berechnet habe, bin ich erstmal zufrieden. das andere drittel liegt in einem bankschließfach meiner eltern und wird nicht verkauft. somit beitze ich zur zeit NULL münzen.

ich hätte jetzt halt mal mit kaiserreich angefangen, da ich mich da ein wenig auskenne. aber ihr scheint mir ja davon abzuraten. werde mir nach meinem examen erstmal ein paar von den zeitschriften zu gemüte führen die ihr genannt habt.

danke für die hilfe.
hongi
hongar ist offline   Mit Zitat antworten
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