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| Allgemeines Hier können Sie Ihre Fragen rund ums Münzensammeln stellen (die nicht durch untenstehende Kategorien abgedeckt werden !!!) |
23-06-2009, 23:45
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#1 (permalink)
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Euer deutsches Lieblings-Prägestättenzeichen
Hallo Zusammen,
mich würde einfach mal interessieren, ob es bei Euch eine gewissen Vorliebe einem bestimmten deutschen Münzzeichen gegenüber gibt, oder ob es Euch eher egal ist.
Seit längerem schon ist ja das Phänomen zu beobachten, dass z.B. "A" sehr beliebt zu sein scheint, vor allem in Ostdeutschland und dem naheliegenden Schluss, da es eben zu "DDR-Zeiten" (wenn ich das schon höre  ) es auch nur A gab, eben jetzt auch bei A geblieben wurde. Und das soll den höheren Preis bei Goldeuro, KMS etc. rechtfertigen? So viele Münzsammler mehr gibt es ja im Osten wohl kaum, als z.B. in Norddeutschland. Aber...sammeln denn alle Norddeutschen "J"? Alle Bayern ihr "D" und der Südwesten streitet sich im "G" und "F"? Und was mach ihr tief im Westen?
Wie ist das bei Euch? Ich weiß, viele hier sammeln komplett, aber ihr habt doch bestimmt das ein oder andere Mzz. das Euch lieber wäre? Und das interessiert mich und der dazugehörige Grund (regionale Verbundenheit, ...)
Bei mir fing es schon als Kind an, es entwickelte sich eine gewisse "G"-Vorliebe. Und zwar deshalb, da es quantitativ am seltensten vorkam im Geldbeutel (heute wohl auch noch so). Also sammelte ich "G", vor allem BdL und 50er und 60er Jahre Kursmünzen. Während "A" und "F" zu häufig vorkamen, zu DM-Zeiten, um Sympathien zu entwickeln.
Einige Zeit später sammelte ich dann "J", vor allem KMS und eben sonst, wo man die Wahl hat. Das war irgendwie auch rein nach Sympathie. "D" hat mich nie interessiert.
Meine Lieblingsprägestätte vor 1945 ist übrigens "E", ich versuche, jede Münze mit diesem Mzz. zu bekommen. Und hier kommt sie wieder zum Vorschein, die regionale Verbundenheit  .
Würde mich über Eure Meinungen freuen.
Viele Grüße, David
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24-06-2009, 00:24
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#2 (permalink)
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Seit längerem schon ist ja das Phänomen zu beobachten, dass z.B. "A" sehr beliebt zu sein scheint, vor allem in Ostdeutschland und dem naheliegenden Schluss, da es eben zu "DDR-Zeiten" (wenn ich das schon höre  ) es auch nur A gab, eben jetzt auch bei A geblieben wurde. Und das soll den höheren Preis bei Goldeuro, KMS etc. rechtfertigen? .............
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Es gab auch noch E in der DDR wenn auch nur noch kurz
Die Vorliebe für A liegt wohl eher daran das es die Hauptstadt ist.
Mir ist das egal.
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24-06-2009, 00:44
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#3 (permalink)
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... da es quantitativ am seltensten vorkam im Geldbeutel ...
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Das wäre die Antwort auf die Frage nach meiner Prägestättenvorliebe. Mir ist der Buchstabe im Prinzip schnurz, da ich reiner Motivsammler bin. Aber ich hebe am liebsten die Münze auf, die beim jeweiligen Motiv am seltensten ist. Das ist der einzige Grund, warum der Prägestättenbuchstabe von mir überhaupt beachtet wird. Und der Grund, warum ich gerne die Seltenste einer Motivausgabe habe, ist nicht etwa die Spekulation auf eine Wertsteigerung, sondern weil ich gerne besitze, was die wenigsten besitzen.
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24-06-2009, 11:12
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#6 (permalink)
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... und bin sogar der Meinung das die Prägezeichen abgeschafft werden sollten (auch nicht verschlüsselt!) ... Sammlern wird es da nur schwer gemacht komplett zu werden ... andere Länder kommen doch auch ohne aus ?!
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Ein interessanter Gedanke...aber so einfach mit der Tradition brechen?? Das, glaube ich, kommt nicht gut an in deutschen Landen. ZUgegeben, mich nervt die Vielfalt auch manchmal, aber es grenzt sich dadurch schon von anderen Ländern ab.
@janny33: stimmt, da gab es bis 1953 auch E, fand ich persönlich sehr schade, aber....Einheitsstaat brauchte ja auch nur noch Einheitsprägestätte
Meine Favoritenliste (bei freier Auswahl der betreffenden Münze) sieht mittlerweile so aus:
1.G
2.A
3.J
4.D
5.F
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24-06-2009, 18:21
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#8 (permalink)
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als österreicher ganz klar B
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Na, das hatten Deine Landsleute aber nicht so gern, so schreibt man. Das B gehörte ja mal zu Hannover und dann wurde es 1938 Wien übergebügelt.
Ist B nicht für die Schweiz (Bern)?
Für mich war es in der DDR das E was ich in den alten Blechtalern suchte. Heute ist mir das egal. Man hätte sonst eine große Lücke in der Sondermünzen-Sammlung, wenn man nur einen Buchstaben sammeln würde.
epareiner
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26-06-2009, 14:58
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#11 (permalink)
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Bei Münzen der Bundesrepublik ist mir das Münzzeichen ziemlich egal. Hier in Nordrhein-Westfalen gibt es ohnehin keine Prägestätte, und ich sammle nicht nach Münzzeichen. Wer für A-Münzen mehr zahlen will als für andere (selbst bei gleichen Stückzahlen), weil er Ostalgiker oder Hauptstadtfan ist, soll's halt tun.
Auch bei Münzen des Deutschen Reichs ist mir Erhaltung wichtiger als Provenienz.  Also habe ich, wegen des damals üblichen Berliner Dominanz beim Prägevolumen, eben mehr "A" als andere.
Zu dem Vorschlag, die Münzzeichen abzuschaffen: Verzichtet man denn in den meisten Staaten, die mehrere Prägestätten haben, tatsächlich auf eine Kennzeichnung? Kenn' mich da nicht so aus, aber in den USA oder Indien beispielsweise gibt es sie ja ...
Tschüs,
Christian
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01-07-2009, 14:03
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#12 (permalink)
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Umfrage
Oh, so ein Umfragemodul, wie eben gestartet im anderen Thread hätte ich auch gerne für diesen Thread. Würde mehr Übersichtlichkeit bringen, oder??
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03-07-2009, 15:47
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#13 (permalink)
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Oh, so ein Umfragemodul, wie eben gestartet im anderen Thread hätte ich auch gerne für diesen Thread. Würde mehr Übersichtlichkeit bringen, oder??
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Ja wäre interessant, kann einer der Moderatoren dies hier vielleicht einbauen?
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10-07-2009, 04:25
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#14 (permalink)
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Umfrage
Hallo,
eindeutig F, weil die am meisten Fehlpraegungen und Varianten produzieren.
Grus Zapf46
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11-07-2009, 04:15
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#17 (permalink)
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... weil ich als kleiner
Hosensch... beim rumstromern mal ein Fünfzig-Pfennigstück dieser Prägestätte gefunden hatte. ...
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Es wundert mich, dass Du in diesem zarten Alter den Prägestättenbuchstaben auf der Münze überhaupt wahrgenommen hast. Tatsache ist, dass sogar die wenigsten Erwachsenen wissen, dass Deutschland verschiedene Prägestätten hat.
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11-07-2009, 15:47
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#19 (permalink)
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Hallo,
eindeutig F, weil die am meisten Fehlpraegungen und Varianten produzieren.
Grus Zapf46
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Ach deshalb das "F" 
Mir persönlich egal, sammle nur nach Typ und Erhaltung, da bleibt noch Geld für andere schöne Münzen übrig.
Schöne Grüße aus der Hauptstadt
-ich-
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19-10-2009, 09:23
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#20 (permalink)
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Mal wieder ein paar Gedanken zu den Prägestätten
Ich frage mich, ob es überall diesen "Standortfaktor" gibt. Zum Beispiel dadurch, dass ich aus Dresden bin, habe ich so ziemlich gleichviel E wie A, obwohl E ja deutlich seltener anzutreffen ist. Bei mÜnzhändlern bekomme ich denn auch eher E als A, aber eben zu moderaten Preisen.
Hingegen wenn ich C oder H suche, bin ich auf verlorenem Posten.
Ist es denn so, dass in Darmstadt oder Frankfurt beim Münzhändler vermehrt H bzw. C in der Auslage liegt? Ist jetzt vll. ein Extrembeispiel (Auflagen ja deutlich niedriger als E und auch nur kurz geprägt im Kaiserreich)?
In München ist mir aufgefallen, dass es da lustig ist, in Flohmarktwühlkisten zu greifen....kaum A..viel D und F (grandiose Feststellung, ich weiss)
Aber generell finde ich es spanndend, dass man als Deutschlandsammler so trotz aller Durchmischung immer noch einen kleinen wirksamen Standortvorteil feststellen kann, der das ewige Kleinmünzensammeln zu einer selten langweiligen Tätigkeit werden lässt.
PS: @Moderatoren: wäre eine echte Umfrage bzgl. Prägestättenvorlieben denn möglich?
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26-11-2009, 01:10
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#22 (permalink)
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Hallo,
Als Münchner bevorzuge ich das D.
DM und Euro sammel ich grundsätzlich möglichst komplett (alle 5) aus dem Umlauf.
Von den 10ern zu Sport-Anlässen sammel ich aus Kostengründen nur das D.
Für die 100er bin ich leider zu arm
Die Kaiserlichen, Weimarer und Nazis sammel ich auch so gut es geht komplett - sofern erschwinglich...
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26-11-2009, 06:46
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#23 (permalink)
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Mal wieder ein paar Gedanken zu den Prägestätten
Ich frage mich, ob es überall diesen "Standortfaktor" gibt. Zum Beispiel dadurch, dass ich aus Dresden bin, habe ich so ziemlich gleichviel E wie A, obwohl E ja deutlich seltener anzutreffen ist. Bei mÜnzhändlern bekomme ich denn auch eher E als A, aber eben zu moderaten Preisen.
Hingegen wenn ich C oder H suche, bin ich auf verlorenem Posten.
Ist es denn so, dass in Darmstadt oder Frankfurt beim Münzhändler vermehrt H bzw. C in der Auslage liegt? Ist jetzt vll. ein Extrembeispiel (Auflagen ja deutlich niedriger als E und auch nur kurz geprägt im Kaiserreich)?
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Als alter Frankfurter liebe ich natürlich den Buchstaben "C". Gibt es in der Tat nicht so oft. Auch bei hiesigen Münzhändlern nicht.
Das liegt aber eher daran, daß wir nur relativ wenig Jahre prägen konnten und dann die Preussen unsere Münze kurz nach der
Okupation einfach geschlossen haben. In den preussenfreien Jahrhunderten davor sind wir ganz gut ohne Buchstaben ausgekommen,
da haben wir einfach unseren Frankfurter Adler auf die Münze geprägt. Und das waren noch richtige Adler im Vergleich zu den heutigen
Bundesadlerhähnchen...
Als man unsere Münze zumachte, waren wir dann ziemlich eingeschnappt und haben jahrelang auf offizielle Einladungen statt U.A.w.g. "o.P."
geschrieben - "ohne Preussen"!
Grüße aus der guten alten Zeit
Talermartin
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02-02-2010, 09:25
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#25 (permalink)
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@Mods:
Bekomme ich meine Umfrage denn dieses Jahr???  Würde mich sehr freuen....
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