06-11-2009, 22:34
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Chromschicht auf Prägestempeln
Gelegentlich wird hier im Forum erwähnt, dass Prägestempel mit einer Chromschicht überzogen sind. Dazu habe ich mehrere Fragen. Vielleicht haben einige ExpertInnen ja - zum Beispiel im Rahmen von Besichtigungen von Münzprägeanstalten gewonnene - kompetente Antworten zur Hand.
Die Prägestempel welcher Münz-Familien wurden bzw. werden mit einer Chromschicht überzogen (Euro und Cent, DM und Pfennig der BRD, Mark und Pfennig der DDR, aktuelle Münzen derjenigen deutschen Nachbarstaaten, in denen noch nicht mit Euro und Cent bezahlt wird)?
Wie dick ist diese Chromschicht normalerweise, und welche Toleranzen werden akzeptiert? (Zusatzfrage zu 1-Pfennig- bis 5-DM-Umlaufmünzen: War die Chromschicht der Berliner Prägestempel standardmäßig erheblich dicker als die der Münchner, Stuttgarter, Karlsruher und Hamburger?)
Wie wird die Chromschicht auf die Prägestempel aufgebracht (elektrolytisch)?
Werden die Prägestempel nach dem Aufbringen der Chromschicht gehärtet oder zuvor?
Werden auch Rändelwerkzeuge für 2-Euro-Münzen mit einer Chromschicht überzogen?
Wie viele Prägungen hält die Chromschicht den Belastungen üblicherweise stand?
Werden Prägestempel neu verchromt, derern Chromschicht beschädigt wurde, oder werden sie durch neue ersetzt?
Werden ausschließlich Arbeitsstempel mit einer Chromschicht überzogen oder auch Matrizen, Urpatrizen und Urmatrizen?
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