Anleitung zur Erstellung einer Münzdatenbank mit Access
Ziel der Überlegung soll eine einfache Struktur sein, die bereits nach kurzer Access-Einarbeitung eine eigenständige Fortentwicklung/Änderung/sonstige Anpassung ermöglicht.
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1. Daten müssen untergebracht werden.
2. Eine brauchbare Arbeitsoberfläche muss geschaffen werden.
3. Die notwendigen Werkzeuge müssen eingebunden werden (dies ist der leichteste Part)
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So könnte Punkt 1 aussehen:
Die Daten werden in zwei Tabellen gepflegt. Die erste wird die Länder- und die zweite die Münzinformationen aufnehmen. Der Vorteil ist hierbei, dass man die Länderinfos nicht stets wiederholen muss (da ändert sich nicht so oft was)
KM Nummer
Schoen Nummer
Meine Nummer
Landname (englisch)
Münze (Nominal + Währung)
Sonstige Informationen
Duplikate
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So könnte Punkt 2 aussehen:
Eine Länderauswahl und nach Nummern oder typischer Katalogfolge sortiertes Datenblatt, mit oder ohne Bilder.
Schnickschnack kann man nachträglich nach belieben einbauen.
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So könnte Punkt 3 aussehen:
Hier sind Routinen wichtig, dass man den Überblick nicht verliert. Hilfswerkzeuge dürfen auch nicht fehlen.
Welche Daten wurden wann eingegeben, welche müssen ergänztz werden.
Eine Liste für Messebesuche erstellen, ob in Papierform oder für den PDA.
Hat der Tauschpartner gleiche Datenbasis (KM Nummer und englische Landesbezeichnung) kann man (fast) automatisch Tauschmöglichkeiten prüfen.
Die Datenbank soll die Arbeit mit und am Katalog wiederspiegeln. Die üblichen Arbeitsschritte sind es doch:
Land Bestimmen:
Land im Katalog aufschlagen - Land in der DB auswählen
Weitere Bestimmung:
Münze im Katalog auswählen - Münze in der DB auswählen
Angaben festhalten:
Eintrag im Katalog - Eintrag im Datensatz *
Im DS kann man viele Informationen festhalten, vor allem: man kann sie auswerten. Die handgeschriebenen Einträge in einen neuen Katalog zu übertragen ist eine "schmerzhafte Prozedur"
((Meine Bücher, auch Kataloge, haben keine Eselsohren und schon gar keine Notizen! Ich finde es grausam ))
Die Datenbank soll die Arbeit mit und am Katalog wiederspiegeln. Die üblichen Arbeitsschritte sind es doch:
Land Bestimmen:
Land im Katalog aufschlagen - Land in der DB auswählen
Weitere Bestimmung:
Münze im Katalog auswählen - Münze in der DB auswählen
Angaben festhalten:
Eintrag im Katalog - Eintrag im Datensatz *
Im DS kann man viele Informationen festhalten, vor allem: man kann sie auswerten. Die handgeschriebenen Einträge in einen neuen Katalog zu übertragen ist eine "schmerzhafte Prozedur"
((Meine Bücher, auch Kataloge, haben keine Eselsohren und schon gar keine Notizen! Ich finde es grausam ))
sehe ich auch so.
Meine Access-Datenbank hat die Grundstruktur
- Land mit entspr. Feldern Beispiel: Bundesrepublik Deutschland seit 1949
- Epoche (Währungsepoche / geschichtliche Epoche) im entspr. Land mit entspr. Feldern. (Beispiel: Deutsche Mark 1949 - 2001; Euro seit 2002)
- Währungseinheit der Epoche mit entspr. Feldern Beispiel: 1 Pfennig, 1 Deutsche Mark (bei Deutsche Mark)
- Münztyp, also pro Münztyp ein Eintrag
und darunter kommen dann erst die tatsächlich vorhandenen Münzen.
Siehe auch das Bild im Anhang.
Das einzige, was mir noch fehlt ist eine "Oberfläche" als Anwendung. Aber ich komme mit der Standardansicht von Access sehr gut (und vor allem schnell) zurecht. Bilder binde ich nicht ein, wenn ich eine Münze sehen möchte suche ich diese raus.
Ein zusätzliches Feld ist schnell ergänzt, ich bin mit meiner Lösung recht zufrieden.
Das ist gut, manch einer arbeitet noch mit der 95er
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Ich werde dir zwei, drei Schritte vorgeben, du wirst sie nachvollziehen und so weiter.
Steht deine Tabelle, dann bekommst du von mir eine zur Verfügung gestellt (nicht weil du es nicht hinbekommst, aber du könntest eine Kleinigkeit vergessen haben und wir sollten auf einer Schiene fahren)
Der Gäg ist: Erlerne die Schritte und du wirst deine Wunschänderungen später jederzeit vollziehen können.
1. Öffne AC
2. Wähle: Leere AC-DB
3. Namen eingeben (Speicherort wählen) -> Erstellen
4. Dies ist das Datenbankfenster
Hier spielt sich alles ab, es ist die Schaltstelle.
Das ist gut, manch einer arbeitet noch mit der 95er
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Ich werde dir zwei, drei Schritte vorgeben, du wirst sie nachvollziehen und so weiter.
Steht deine Tabelle, dann bekommst du von mir eine zur Verfügung gestellt (nicht weil du es nicht hinbekommst, aber du könntest eine Kleinigkeit vergessen haben und wir sollten auf einer Schiene fahren)
Der Gäg ist: Erlerne die Schritte und du wirst deine Wunschänderungen später jederzeit vollziehen können.
Hallo Raphael,
darf man sich hier mit anhängen? So eine Datenbank fände ich auch klasse, aber mein letzter Access-Kontakt war vor 10 Jahren, damals aber mit Note sehr gut (VHS)
Vllt. kann ich ja trotzdem auch ein wenig helfen, oft kommt ja altes gelerntes auch wieder zurück.
Nachträglich lassen sich Felder hinzufügen oder entfernen!
Du hast den Schlüssel auf "Land E" gesetzt, also ein Eingabefeld. Ich fände es sinnvoller ein Autofeld mit eindeutiger Nummer anzulegen und dieses als Schlüsselfeld (und damit als Verknüpfungsfeld zu anderen Tabellen) zu verwenden. Das hat den Vorteil, dass auch Änderung im Feld "Land E" problemlos möglich sind. Außerdem verringert es die Datenredundanz, weil in jedem Datensatz einer verknüpften Tabelle nur ein Long Intergefeld gespeichert werden muss, anstelle von 255 Zeichen Landname. Bei Auswertungen / Abfragen etc wird dieses Feld dem Nutzer nie gezeigt, es dient jediglich der eindeutigen Verknüpfung.
Feldname: Land_Nr
Feldlänge: Longinteger
Neue Werte: inkrement
Indiziert: Ja (ohne Duplikate)
Tolle Idee - da mir die Microsoftprogramme nicht zur Verfügung stehen, werde ich versuchen das mit OpenOffice zu machen (hoffe das klappt).
@ Raphael
Du hast die Feldlänge "Muenze" mit 100 Zeichen angegeben. Ich glaube da brauchen wir evtl. etwas mehr.
Die Beschreibung der 10 DEM 1972 J "6.Satz - Komposition aus der Strahlenspirale, dem Olympischen Feuer und den fünf Olympischen Ringen"
hat bereits 100 Zeichen.
Meine Wunschfelder wären:
KM_NR
S_NR
Land
Epoche (z.B. Kaiserreich)
Prägejahr
Prägeort (-stätte)
Nominalwert der Münze
Bildseite (Beschreibung)
Wertseite (Beschreibung)
Material
Sammlung
Doppelte
Erhaltung
Einzelmünze (ja / nein)
Kursmünzensatz (ja / nein)
Sonstiger Satz (z.B. 2er CC-Länderserie Deutschland)
Abbildung Vorderseite
Abbildung Rückseite
Herkunft der Münze (Händler, Tauschpartner etc.)
Datum Kauf / Tausch
Preis / Tauschwert
Bewertung der Münze
Datum der Bewertung
Bewertungsquelle (z.B. Münzenzeitschrift)
Ich fände es sinnvoller ein Autofeld mit eindeutiger Nummer anzulegen und dieses als Schlüsselfeld zu verwenden
Kann man natürlich machen.
Das hat den Vorteil, dass auch Änderung im Feld "Land E" problemlos möglich sind.
Genau hier wollte ich ansetzen. Die Ländernamen werden eingetragen und nie wieder geändert, ein fehlerhafter Eintrag bei der Neueingabe würde so verhindert. Das Feld Land_E soll eine Art "heilige Kuh" werden.
ich hätte da noch was zu den Wunschfeldern beizutragen.
Michael.S hat bei seinen Wunschfeldern "Material" mit genannt. Es wäre dort doch auch interessant (für Nicht-Wemü-Sammler) (Rauh-)Gewicht, Feinheit (z. B. bei Silber 0,925 oder Gold 0,9) und Feingewicht mit einzubeziehen. Der dm wäre hier auch nicht schlecht.
seit Jahren ist bei mir die Lotos Datenbank Approach im Einsatz, da damals keine ordentlichen Programme auf dem Markt waren, mit denen man die Münzen-Labels für die BeBa Kästen in richtiger Größe und Inhalt drucken konnte.
Bei den Datenbank Feldern habe ich nach längerem Probieren heraus gefunden, dass man die Münzen bestimmenden Daten alle saparieren sollte.
Z.B. 10 Pfennig Bundesrepublik 1948 Mst. J ->
Land | Katalog 1 | Katalog 2 | Wert | Nominal | Jahr | Mst | Werkstoff | Darst. AV | Darst. RV | Erhaltung | Handelswert | Bemerkung |
Angaben wie etwa -> wo, wann, warum, von wem gekauft oder Durchmesser und Gewicht kann man hier noch leicht einfügen. Die Felder dann aber nach Wichtigkeit sortieren.
Meine Dateien fülle ich meistens mit copy and paste, das geht wesentlich schneller - und bei der Spaltenfüllung kann man die Länder und die Nominale mit einem Zug einbringen. Viele Begriffe stehen meistens reihenweise untereinander.
Bei meinen Römer Münzen z.B. ist es der Kaisername und seine Lebensdaten - oder die AV Darstellung - belorbeerter Kaiserkopf n.r. - oder ähnlich.
Damit kann man sich die Arbeit schon sehr stark vereinfachen.
Gruß diwidat
PS mein neuer Mitarbeiter achtet genau darauf, dass alles verständlich bleibt.
Tolle Idee - da mir die Microsoftprogramme nicht zur Verfügung stehen, werde ich versuchen das mit OpenOffice zu machen (hoffe das klappt).
@ Raphael
Du hast die Feldlänge "Muenze" mit 100 Zeichen angegeben. Ich glaube da brauchen wir evtl. etwas mehr.
Die Beschreibung der 10 DEM 1972 J "6.Satz - Komposition aus der Strahlenspirale, dem Olympischen Feuer und den fünf Olympischen Ringen"
hat bereits 100 Zeichen.
Meine Wunschfelder wären:
KM_NR
S_NR
Land
Epoche (z.B. Kaiserreich)
Prägejahr
Prägeort (-stätte)
Nominalwert der Münze
Bildseite (Beschreibung)
Wertseite (Beschreibung)
Material
Sammlung
Doppelte
Erhaltung
Einzelmünze (ja / nein)
Kursmünzensatz (ja / nein)
Sonstiger Satz (z.B. 2er CC-Länderserie Deutschland)
Abbildung Vorderseite
Abbildung Rückseite
Herkunft der Münze (Händler, Tauschpartner etc.)
Datum Kauf / Tausch
Preis / Tauschwert
Bewertung der Münze
Datum der Bewertung
Bewertungsquelle (z.B. Münzenzeitschrift)
Sonstige Bemerkungen
Ich greife Michaels Beitrag auf um "meine Sicht der Dinge" darzustellen. Es bedarf keiner Diskussion was es geben muss, denn jeder entscheidet für sich, welche Felder ihm wichtig erscheinen.
KM Nr. - kein Thema, darf nicht fehlen
S Nr. - wer will kann pflegen (wer auch vor 1900 sammelt findet unter einer Nummer mehrere Münzen, also Vorsicht)
Land - um die englische Bezeichnung kommt man nicht herum, wer will kann die deutsche mitlaufen lassen
Bei der Münzbezeichnung würde ich Nominal und Währung zusammenlassen (arbeitet man mit einer Auswahlliste, dann wählt man nur ein Mal aus)
Prägejahr - nicht als Zahl- sondern Textfeld: AH 1399 oder MDCCX oder EE 1936 oder 34-45
Material - ich habe mit der Zeit eine Ansammlung von englischen, deutschen und diversen eigenen Kürzel zusammengetragen, einfach fürchterlich
Gewicht – ist oft wichtig
Erhaltung – das Feld ist ungemein wichtig, man muss die vorhandene Münze nicht zum Vergleich erst vorholen
Doppelte – ich habe meine Doppelten auf zwei Exemplare eingeschränkt und gebe in ein Feld den Jahrgang und ein weiteres die Erhaltung ein (Jahr – Erhaltung – Jahr – Erhaltung)
Katalogwert – ich habe den für die Erhaltung ss genommen
Je weiniger Felder man sich zu pflegen vornimmt, desto größer die Aussicht auf einen guten Datenbestand. Bilder sind eine arge „Belastung“, ist schon eine Mordsarbeit.
Epoche (z.B. Kaiserreich)
Prägeort (-stätte)
Bildseite (Beschreibung)
Wertseite (Beschreibung)
Sammlung
Einzelmünze (ja / nein)
Kursmünzensatz (ja / nein)
Sonstiger Satz (z.B. 2er CC-Länderserie Deutschland)
Abbildung Vorderseite
Abbildung Rückseite
Herkunft der Münze (Händler, Tauschpartner etc.)
Datum Kauf / Tausch
Preis / Tauschwert
Bewertung der Münze
Datum der Bewertung
Bewertungsquelle (z.B. Münzenzeitschrift)
Einige Sachen lassen sich in einer Mußestunden problemlos nacharbeiten. Was man gar nicht nacharbeiten kann, dass sind Daten des Datumstyps: Wann wurde was angelegt, wann was gekauft etc... (diese Felder werden auch noch eingefügt)