13-06-2010, 12:49
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#2 (permalink)
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Überhaupt keine dumme Frage, sondern sehr relevant. Um Deinen Fragekatalog mal aufzudröseln:
Es ist mir ja direkt peinlich, aber was genau ist eine "Probe"? Gut,
sie weichen in Material, Größe, Gewicht oder Gestaltung von den
endgültigen Modellen ab. Aber:
>> Nicht unbedingt
Warum gibt es sie überhaupt?
>>Entscheidungshilfe, sowohl, was die Wahl der Motives, als auch Enzelheiten des Gepräges anbelangt. Oftmals sieht man Verbesserungspotenzial besser an einer fertigen Münze, als auf einer Skizze
Hat man bei Proben Anhaltspunkte, welche Auflage es gibt?
Nur, wenn die Prägeanstalten dies mitteilen, theoretisch reicht ein Exemplar
Wurden sie von den gleichen Stellen wie die späteren Münzen produziert?
Ja, in der Prägeanstalt
Warum sind sie am Markt und nicht alle in Museen/zerstört?
Eigentlich sollten sie nach Abschluss des Produktionsprozesses vernichtet werden, doch manchmal gerät sowas eben auf den Markt. Etwas anderes ist es mit den als Probe gekennzeichneten Stücken der Ostblockstaaten, hier handelt es sich strenggenommen um alternative Gestaltungen, die bloss auf den Markt gebracht wurden, um den westlichen Sammlern harte Devisen aus den Taschen zu ziehen
Handelt es sich dabei überhaupt um Münzen?
M. E.nein, so wie ich das verstehe, bedarf es dazu der Bekanntmachung des Geprägedetails in einem amtlichen Mitteilungsblatt
Waren sie, falls im Umlauf vorkommend, gültiges Zahlunsmittel?
siehe oben
Werden immer noch Proben hergestellt, oder ist das ein historisches Kapitel?
Ja, das Arbeiten mit Proben gehört zum Münzprozess
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