Man kann es am ehesten noch als Medaille (freundlich formuliert) bezeichnen. Manche sagen auch etwas unfreundlicher "Münz- oder Medaillenschrott" dazu......
Was ich mich frage: Wenn ich z. B. eine Euromünze aus Schokolade gieße, dann hat diese (logischerweise) trotz "aufgeprägtem" Nominalwert keine Zahlungseigenschaften. Ergo darf ich dieses Gebilde auch nicht als "Münze" bezeichnen. Warum dürfen also das Bayerische Hauptmünzamt bzw. die auftraggebende Prägegesellschaft eine Metallprägung mit dem Motiv einer echten Briefmarke als "Briefmarke" bezeichnen? Ich kann und konnte niemals damit einen Brief frankieren.
Keine Briefmarke, keine Münze, aber auch keine Medaille. "Gedenkprägung" ist vielleicht der neutralste und positivste Begriff für das Ding. Irgendeine Gesellschaft (GPG) hatte mal Lust etwas prägen zu lassen, um damit Geld zu verdienen. Heute kennt wahrscheinlich niemand mehr diese Gesellschaft, zu Recht ! Und man sollte froh sein, wenn man den damaligen Verkaufspreis nicht mehr kennt. Das erspart nur späte Trauer über das verschwendete Geld !
Ein bisschen Silber im Kern (wenigstens etwas Materialwert), das Ganze dann vergoldet (kein zus. Materialwert), fertig ist dieses Ding. So scheint es jedenfalls laut Zertifikat auszusehen. Wenn überhaupt, findet man bei EBay einen Interessenten für kleines Geld dafür. Aber ob das die Mühe lohnt ?
Keine Briefmarke, keine Münze, aber auch keine Medaille. "Gedenkprägung" ist vielleicht der neutralste und positivste Begriff für das Ding. Irgendeine Gesellschaft (GPG) hatte mal Lust etwas prägen zu lassen, um damit Geld zu verdienen. Heute kennt wahrscheinlich niemand mehr diese Gesellschaft, zu Recht ! Und man sollte froh sein, wenn man den damaligen Verkaufspreis nicht mehr kennt. Das erspart nur späte Trauer über das verschwendete Geld !
Ein bisschen Silber im Kern (wenigstens etwas Materialwert), das Ganze dann vergoldet (kein zus. Materialwert), fertig ist dieses Ding. So scheint es jedenfalls laut Zertifikat auszusehen. Wenn überhaupt, findet man bei EBay einen Interessenten für kleines Geld dafür. Aber ob das die Mühe lohnt ?
Der aktuelle Goldpreis macht das immerhin lohnenswert.
Gruß,
Joshua
Hmm, ich weis nicht so recht, für wen ist das denn lohnenswert? Wenn man mal nachrechnet: Sagen wir ich schlage einen Preis von 850 Euronen vor und er wird akzeptiert, dann kostet mich das Gramm Gold immer noch fast 38,50 Euro, nicht gerade ein Schnäppchen.
Aber vor allen stellt sich mir die Frage nach der Reinheit des Goldes. Es wird in der Garantie nur von "Münzgold" gesprochen, ohne einen Hinweis auf den Goldgehalt. Bei Münzgold sollte es mind. 900er oder 917er Gold sein, was den Grammpreis noch mal auf ca. 42,75 bzw. 41,98 Euro verteuert.
Ich würde mir sowas, auch in Gold, niemals kaufen.
Wenn schon Gold als Anlage, dann in Form entsprechender (Anlage-)Münzen oder ordentlich gepunzter Barren.
Dann entstehen bei einem evtl. Wiederverkauf derartige Diskussionen unter potenteillen Interessenten nämlich erst gar nicht. Sowas wie diese "Gedenkprägungen" kann man m. E. allenfalls bei irgendwelchen "Goldankaufsstellen" mit erheblichem Abschlag (Stichwort: Einschmelz-, Scheidekosten, etc.) veräußern.
Aber die Leutchen, die sowas kaufen, meinen halt, sie würden eine tolle Investition tätigen. Ist schließlich auch ein Echtheitszertifikat bei.