Aus dem Sammelgebiet BRD hat die 50 Pfennig Münze "Bank Deutscher Länder" 1950 G (es wurden von dieser Münze 30.000 Stück irrtümlich geprägt, es war eigentlich die Jahreszahl 1949 vorgeschrieben) einen hohen Sammlerwert. Je nach Erhaltung 200.00 bis ca. 500.00 Euro !
Regulär geprägt wurde vermutlich auch das 1-DM-Stück 1973 G mit der bis 1970 üblichen alten Rändelung. Es dürfte erheblich seltener sein als die bereits genannte 50-Pfennig-Seltenheit und auch als die bekannte nicht von Magneten anziehbare 2-Pfennig-Münze 1969 J.
1Rin von 1880 (Kupfer) wechselt in Top Erhaltung in Japan für etwa 12.000 Euro den Besitzer.
Das 5 und 10 Sen Stück des gleichen Jahrgangs dürfte sogar gut 6-Stellig sein, sind allerdings aus 800'er Silber. Der JNDA-Katalog zeigt bei Verkaufspreisen über umgerechnet ca. 200.000 Euro leider keine Preise mehr an sondern verweist (frei übersetzt) auf "Liebhaberpreise"
Wenn man in den Antiken Bereich schaut:
Fast immer 6-stellige Ergebnisse erzielen Kupferbronzen aus dem alten Rom mit Darstellungen des Kolosseum.
Hier mal auf die Schnelle eine "schlechtere" und zugleich "preiswerte": acsearch.info - The ancient coin search engine
Die Frage scheint doch kniffliger als ich vermutete.
Ich tippe bei der "teuersten deutschen" auf eine Prägung
der Kolonialausgaben oder liege ich da völlig falsch!?
Wesentlich seltener und teurer dürfte wohl die 1 Krone 1960 aus Dänemark KM 837 sein. In unc ca. 35.000DKK (~4699€)
Aber es gibt sicher noch teurere Münzen.
Die Frage scheint doch kniffliger als ich vermutete.
Ich tippe bei der "teuersten deutschen" auf eine Prägung
der Kolonialausgaben oder liege ich da völlig falsch!?
Da wäre evtl. das 10 Pfennig Stück Deutsch Neuguinea "Paradiesvogel" von 1894 zu nennen. Der Sammlerwert liegt je nach Erhaltung zwischen ca. 150.00 (ss) bis 350.00 Euro (St).
Hallo,
nach meiner Kenntnis sind die 5 geprägten USA-Nickels "Liberty Head" von 1913 die weltweit teuersten Münzen aus unedlem Metall .
Dazu folgender Link 1913 Liberty Head nickel - Wikipedia, the free encyclopedia
Schönen 4. Advent
reining
Norwegen : 10,25 , 50 Øre in Nickelmessing, geprägt 1942 auf Auftrag der Exilregierung in London, nie in Umlauf gesetzt, fast völlig eingeschmolzen, Restauflage 1968 für 1 Krone ( 15 Øre für die Plastiktüte ) von der Bank verkauft. Preis heute für den ganzen Satz in vz - st : 9000 Kr ( ca 1100 Euro )
Norwegen : 2 Øre 1968, nur ca 3100 Stk für die Sammlersets geprägt. Preis lose heute ca 7000 Kr ( 900 Euro ).
Aus den "Deutschen Kolonien" dürfte die teuerste unedle Münze die 5 Heller Probe 1908 ohne Mzz. sein. Akutell gibts eine für 4500 Euro zu kaufen.
Ziemlich selten sind auch die gesamten PP-Ausgaben 5 Heller 1908/1909 um 1000 - 1500 Euro, Kiautschou PP auch um den Dreh. Die 10 pf Deutsch Neuguinea liegt bei ca. 2200 Euro in PP: http://www.********.info/record.html?id=117404
Also nach meiner Kenntnis war die teuerste Münze aus unedlem Metall bis heute ein häufiger und relativ gewöhnlicher, aber wunderbar erhaltener Hadrian-Sesterz mit Pax-Rückseite (RIC 769) aus der Sammlung Hunt. Dieses Stück wurde 1990 bei Sotheby's für umgerechnet etwa 690.000 Euro. versteigert
Gruß
corrado26
Vielleicht sollten wir noch mehr Vorgaben definieren. Sollen Proben an diesem Wettbewerb teilnehmen dürfen? Und Varianten, die in herkömmlichen Katalogen keine eigene Nummer tragen? Dass Fehlprägungen nicht mitgemeint sein sollen, wurde ja bereits festgelegt. Spannend fände ich darüber hinaus die Unterscheidung zwischen deutschen und ausländischen Münzen.