29-09-2011, 13:53
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#8 (permalink)
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Hallo. Ich bekam vor 1 Monat aus der Türkei 100 kleine Silberbarrenmünzen(hochgehältige Karshapanas) aus einem Flussfund,dabei römische Siliquae und griechische kleine Silbermünzen, die im gleichen Hort geborgen wurden. Sie sind sehr schlecht erhalten und bröseln zum großen Teil auseinander, wenn man die Hornsilberschicht entfernt hat. 20 Stück habe ich schon vernichtet, ohne es zu wollen. Lediglich die ältesten Silberstücke aus Baktrien( die teilweise noch bis zu 5 % Goldanteil haben), sind etwas stabiler geblieben und nur an den dünneren Ränderen weggegammelt.
Bilder kann ich davon machen, falls es interessiert . Jedoch haben diese Münzen wesentlich länger im Wasser gelegen wie die Münzen im kürzlich geborgenen Schiff. Daher kann man sie nicht direkt vergleichen.
Zu den antiken Goldmünzen kann ich aber etwas sagen: Ich hatte bereits Goldstater aus dem 5.-6.Jahrhundert, die wegen des hohen Kupfergehaltes völlig schwarz und verkrustet gewesen sind. Sie waren nicht mehr zu reinigen.Das Gesamtgewicht ist von ursprünglich 8 g auf bis zu 5 g geschrumpft. Es kommt immer auf die Umgebung an. Liegen die Münzen in einer trockenen Höhle, bleiben sie top erhalten.Liegen sie in Salz( z.B Rotes Meer) oder Ammoniak( Europa, Balkan), dann gehen sie kaputt.
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