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| Allgemeines Hier können Sie Ihre Fragen rund ums Münzensammeln stellen (die nicht durch untenstehende Kategorien abgedeckt werden !!!) |
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Post By Kronerogøre
05-10-2011, 18:06
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#1 (permalink)
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mehrere Fragen eines "Münzneulings"
hallo ihr lieben Sammler und Experten,
ich habe vor einiger Zeit eine kleine Metallschatulle mit Münzen des Großvaters meiner Mutter (somit mein Urgroßvater) in die Hand gedrückt bekommen mit der Bitte, diese vllt zu Geld zu machen.
Ich habe mich hier im Forum angemeldet und durch die Suchfunktion nun so einige Dinge erfahren, einige aber leider auch nicht.
Ich habe unter der Adresse www.************************ die meisten Münzen finden können (auch ihren angeblichen Wert), sehe dann aber auf eBay Auktionen mit der gleichen Münze die für einiges deutliches mehr angeboten werden wodurch sich nun meine Theorie diese als Sammlungsauktion in eBay zu stellen irgendwie zerschlagen hat da ich mich unsicher fühle wenn Auktionen aus England oder zb Australien diese Münze dann nochmals teurer anbieten. Sollte ich sie dann vllt weltweit anbieten?
Ich versuchte einen Münzhändler in meiner näheren Umgebung ausfindig zu machen (gar nicht sooo einfach) was mir gelang, aber zum abgemachten Termin einer Besichtigung dieser Münzen ist er leider ohne sich zu melden oder entschuldigen nie erschienen.
Meine Fragen nun kurz und knapp:
-ist es mir hier im Forum erlaubt auf meine eBay-Auktionen aufmerksam zu machen? (sehe hier natürlich eine größere Nachfrageinteresse)
-wie bestimme ich den Zustand einer Münze? Woher weiss ich (oder kann ich selber einschätzen) ob sie nun vorzüglich (vz), sehr schön (ss), gut (g) oder gut erhalten (ge) ist?
Vielen lieben Dank vorweg für mögliche Hilfen und Antworten, Pierre
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05-10-2011, 19:45
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#2 (permalink)
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-ist es mir hier im Forum erlaubt auf meine eBay-Auktionen aufmerksam zu machen? (sehe hier natürlich eine größere Nachfrageinteresse)
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ja, in der entsprechenden Kategorie
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-wie bestimme ich den Zustand einer Münze? Woher weiss ich (oder kann ich selber einschätzen) ob sie nun vorzüglich (vz), sehr schön (ss), gut (g) oder gut erhalten (ge) ist?
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Mit aussagekräftigen Bildern können wir dir da sicher weiterhelfen (besonders auch was die Anbietemöglichkeiten betrifft), denn von jetzt auf gleich ist das Bestimmen der Qualität eher nicht zu erlernen
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05-10-2011, 20:38
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#4 (permalink)
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@ErfurtMünzen:
danke. soviel zu dem ebayrechtlichen und dem zustand der münzen.
aber was würde es für ein verkehr hier im forum geben wenn jeder nur eine handvoll münzen einscannen würde mit dem vorsatz sie "bewerten" zu lassen?
ich meine gut, ich hab kein problem damit
@moppel65:
viel dt. kaiserreich, drittes reich, ein paar dicke und schwere von 1780, zwei goldmünzen, eine davon aus england (1913), nen schwarzes stück aus mexiko von 1813 und einzelnes querbeet...
ich weiss, nich wirklich aussagekräftig..sry
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06-10-2011, 07:28
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#5 (permalink)
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was würde es für ein verkehr hier im forum geben wenn jeder nur eine handvoll münzen einscannen würde
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Dieser "Verkehr" ist durchaus erwünscht. Also her mit den Scans
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06-10-2011, 08:50
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#6 (permalink)
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@ErfurtMünzen:
danke. soviel zu dem ebayrechtlichen und dem zustand der münzen.
aber was würde es für ein verkehr hier im forum geben wenn jeder nur eine handvoll münzen einscannen würde mit dem vorsatz sie "bewerten" zu lassen?
ich meine gut, ich hab kein problem damit
@moppel65:
viel dt. kaiserreich, drittes reich, ein paar dicke und schwere von 1780, zwei goldmünzen, eine davon aus england (1913), nen schwarzes stück aus mexiko von 1813 und einzelnes querbeet...
ich weiss, nich wirklich aussagekräftig..sry 
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Stell die Kaiserreichmünzen und die 3R mal im Deutschlandforum ein.
Die dicken schweren von 1780 sind Nachprägungen des Maria Theresientalers, die englische Goldmünze entweder ein halber oder ein ganzer Sovereign. Beide werden zum Schmelzwert gehandelt.
Auf Bilder des mexikanischen Stückes bin ich gespannt, auch auf das quere Beet.
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06-10-2011, 09:39
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#7 (permalink)
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Die dicken schweren von 1780 sind Nachprägungen des Maria Theresientalers
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Boah Kroner, hast du schon Fotos per PN bekommen?   Ich hätte jetzt bei dick und schwer auf die 50 Kopeken Bronzeklopper getippt
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06-10-2011, 11:15
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#8 (permalink)
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Boah Kroner, hast du schon Fotos per PN bekommen?   Ich hätte jetzt bei dick und schwer auf die 50 Kopeken Bronzeklopper getippt 
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Nö, einfach alles auf eine Karte gesetzt. Das ist die Spielernatur in mir  !
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06-10-2011, 15:56
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#9 (permalink)
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ja los: REISST EUCH DRUM!! *spaß*
also sie zu bestimmen um was es sich für Münzen handelt ist jetzt nicht das Problem, es ging wenn dann eher um den Zustand ggf. den Wert.
@Kronerogøre:
Maria Theresientalers is korrekt, dazu nen ganzen Sovereign aber leider ohne Buchstabenprägung (langt somit nich ganz für die Waschmaschine  ).
Bei dem mexikanischen Stück handelt es sich um "8 Reales".
Das "Querbeet" besteht aus einzelen italienischen Lire von ca. 1902 bis vllt 1930, französischen Franc aus ca. der gleichen Zeit (habe jetzt gerade nicht genau geschaut), ab und an auch ein paar englische Münzen aus den 40ern und 50er.
Einzelne Porzellan/Keramikmünzen aus Sachsen von 1921 (1927?),
verschiedene Reichsmark mit Hindenburg und Luther, eine Münze davon ist (laut Aussage meiner Mutter) in eine Brosche eingearbeitet worden (ein Geschenk meines Urgroßvater an seine Frau), eine "Kleingeldersatzmarke" der Kulmbacher Spinnerei...usw.
ich geh mal schnell die "vier dicken Teile" scannen...
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06-10-2011, 20:32
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#11 (permalink)
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Der bayrische Madonnentaler ist das interessanteste Stück der Kollektion. Vor kurzen hatte ich in einen Artikel über die Kratzspuren auf Madonnentalern gelesen. Wenn Du die Darstellung der Madonna mit dem Jesuskind betrachtest, wirst Du dort linienhafte Kratzer sehen, die möglicherweise davon rühren können, dass dort Silber abgekratzt wurde, um es in Amuletten oder dergleichen zu verwenden. Von dem Silber, so sagte man sich, gingen Heilkräfte aus. Die Madonnentaler dieser Periode sind somit ein interessantes Stück " Volksmedizin ".
Spannend ist nun folgende Frage : sind die Kratzer relativ ungleichmäsig und haben eine Aufwulstung oder sind verlaufen sie paralelel ohne Materialüberschuss ? Falls letzteres der Fall ist, könnte es sich auch um Justierspuren handeln. Wenn der Schrötling vor dem Beprägen zu stark an derselben Stelle mit einer Justerfeile befeilt wird, ist er an dieser Stelle zu dünn, so dass die Prägung hier schwächer ausfällt und die Justierspuren sichtbar bleiben.
Wie gesagt, ein spannendes Stück. Wenn mir der Rat erlaubt ist : behalte es.
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06-10-2011, 21:46
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#12 (permalink)
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danke für diese ausführliche erläuterung Kronerogøre.
sie zu behalten ist leider nicht mein ziel. ich habe absolut nichts von sammelware wie münzen oder gar briefmarken. is halt nich so mein ding!
warum dann nicht jemanden finden der viel mehr als ich damit anfangen kann, sich auch über so etwas mehr freuen kann und auch mehr schätzt als wenn es nun in meiner schublade "weiter stauben" würde??
kurze noch frage noch im allgemeinen:
werden pn´s nach dem absenden hier ebenso von einem admin/mod überprüft nach dem absenden? kann eine geschriebene iwie nicht in meinem postausgang finden...
grüße
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06-10-2011, 23:44
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#13 (permalink)
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ich entschuldige mich vorweg für die Lichtverhältnisse...der Scanner ging (natürlich) nich ganz zu... 
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Hallo, (warum so ärgerlich?)
da Dir das "Zusammenbinden" der Bilder schon ganz gut gelingt, sollte die richtige Erstellung der Bilder eigentlich auch klappen (die kann man dann auch für die Verkaufsngebote benutzen).
Dass der Scanner nicht zu geht, spielt eigentlich keine Rolle. Meine Bilder scanne ich oft mit offenem Deckel und die Münzen sind mit einem Blatt Papier abgedeckt (bei offenem Deckel gibt es sonst einen wüst aussehenden schwarzen Hintergrund).
Die Münzen sollten das Licht vom "Scheitel" her kriegen - also drehe die Münzen mal rum - dann liegen sie zwar falsch - und Du mußt später das Bild um 180° drehen - das kannst Du aber offensichtlich schon.
Dann kann man die Helligkeit beim Zusammenfügen auch noch korrigieren - versuch das mal mit den nächsten Bildern.
Viel Spaß wünschr diwidat
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07-10-2011, 16:21
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#14 (permalink)
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danke diwidat,
denke mit ein bisschen bildbearbeitung kann ich umgehen, ja. 
für die paar weiteren (und ich denke auch letzten) münzbilder die ich scannen werde in meinem leben ist es aber nicht mehr nötig "diese methode" zu verfeinern und zu perfektionieren...
grüße
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