Als geborener Optimist eröffne ich mal diesen neuen Thread in der Hoffnung, dass zum 01.01.2011 Estland wirklich als 20. Land den EURO einführt und uns Sammlern viele neue Euro-Münzen beschert. Mögen Estlands Gedenkmünzenmotive etwas abwechslungsreicher sein als die geplanten Kursmünzen ...
Näheres dazu werden wir aber frühestens im Sommer 2010 erfahren, wenn der Beschluss, Estland in die EURO-Zone aufzunehmen, gefallen ist ... - oder auch nicht.
Dann wollen wir mal hoffen dass es nur ein Entwurf bleibt.
Der Entwurf bleibt durchaus. Man muss ja die Umrisse des Landes nicht flach wie auf der Zeichnung darstellen, sondern könnte eine modellierte Reliefkarte verwenden. Die Vorbereitungen zur Produktion sind jedenfalls schon im Gange.
Gruß,
gs
Der Entwurf bleibt durchaus. Man muss ja die Umrisse des Landes nicht flach wie auf der Zeichnung darstellen, sondern könnte eine modellierte Reliefkarte verwenden. Die Vorbereitungen zur Produktion sind jedenfalls schon im Gange.
Gruß,
gs
es ist aber noch nicht sicher das die nächstes jahr kommen oder ?
grüsse
Kostas
es ist aber noch nicht sicher das die nächstes jahr kommen oder?
Noch müssen die Europäische Zentralbank, die Europäische Kommission und der Rat ECOFIN (Wirtschaft und Finanzen) der EU prüfen, ob die Kriterien aus dem Vertrag von Maastricht erfüllt sind. Der Europäische Rat wird dann im Juni 2010 das Entscheidung verkünden.
Gruß,
gs
Noch müssen die Europäische Zentralbank, die Europäische Kommission und der Rat ECOFIN (Wirtschaft und Finanzen) der EU prüfen, ob die Kriterien aus dem Vertrag von Maastricht erfüllt sind. Der Europäische Rat wird dann im Juni 2010 das Entscheidung verkünden.
Gruß,
gs
Noch einige Monate banges Warten aber ich bin da recht zuversichtlich so wie sich das auf dem einen Video angehört hat, leiten die in Estland jetzt alles in die Wege und gehen auf Sparkurs, dass auch bloß sämtliche Kriterien eingehalten werden. Ich vermute mal wenn es dieses Jahr nicht klappt dann wirds nämlich wieder so einige Jahre dauern bis man es erneut versucht.
Klar, der Entwurf für die €2-Gedenkmünze zum Thema 10 Jahre Euro war auch "vom Volk gewählt". Nur kann man eben bei so geringen Beteiligungsquoten das Ergebnis recht einfach in die gewünschte Richtung steuern. Estland hat gut 1,3 Millionen Einwohner - dieser Entwurf hat knapp 12.500 Stimmen bekommen ...
Wenn man's ganz genau nimmt müsste man ja eigentlich mehrmals wählen, denn auch wenn ein Entwurf sagen wir mal mit 15 % die mehrheit hat, aber die jenigen deren Entwurf nur 7 % hat lieber den Entwurf der nut 12 % nur zweiter geworden ist haben möchten, so würden ja eigentlich mehr leute den 2ten Entwurf haben wollen als den ersten.
Ähnlich lief es mal bei der Wahl zu einer Klassenfahrt an meiner Schule. Es wurden gut und gern 20 Reiseziele (alles Städte innerhalb Europas von West nach Ost alles dabei) aufgeschrieben und dann wurde abgestimmt und die ersten 5 Plätze kamen in die zweite Runde. Dort war dann eine Gruppe für Prag (20 Leute) und die andere wollte alles nur nicht nach Prag, konnte sich aber nicht so recht entscheiden. Am Ende liefs dann darauf hinaus, dass sich die andere Hälfte notgedrungen für Barcelona entschieden hat und dort geht die fahrt nun auch hin. Hätten sich die restlichen aber auf die anderen 4 Ziele verteilt und hätten sie sich nicht auf ein Ziel im Stillen und spontan geeinigt, dann hätte Prag gewonnen, obwohl die mehrheit nicht dort hin wollte. Was nun allerdings ist, ist der Genuss einer 24 Stündigen Busfahrt und das dumpfe Gefühl, dass es eher eine Wahl des geringeren Übels als die Wahl zur schönsten Klassenfahrt war. Wobei ich recht zufrieden mit Barcelona bin denn da gibts die neuen Cordoba bestimmt auch noch im Herbst und ne Baca de Espana wird sich da wohl finden . Eigentlich aber müsste man pro Wahl immer nur 1 Land bzw. in diesem Fall 1 Entwurf rausschmeißen, damit auch wirklich das wahre interesse dabei rauskommt.
Was aber die Wahlbeitiligung sowohl bei der Wahl der WWU als auch bei den Entwürfen von Estland angeht, so wäre eine höhere Wahlbeteiligung doch ganz gut, nur manche interessieren sich einfach nicht so sehr dafür und im Falle der WWU würde ich auch mehr als klar sagen, dass die Leute dort nicht groß drüber informiert wurden (bei uns stand nur ein kleiner Artikel in der Zeitung mehr nicht habe dann für unsere Familie abgestimmt, wenn auch die Münze leider nicht zum Siegerentwurf wurde, weil ja scheinbar die Griechen ihre Finger im Spiel hatten).
Es wird immer wahrscheinlicher: Estland wird im nächsten Jahr den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel einführen. Der nächste konkrete Schritt in Richtung Beitritt zur Eurozone ist die Empfehlung der EU-Kommission, die am 12. Mai 2010 abgegeben wird.
EU-Kommissionspräsident Barroso macht den Esten Mut und sieht die Euroeinführung zurzeit nicht gefährdet.
EU-Kommission gibt grünes Licht - Estland bekommt den Euro
Estland kann zum kommenden Jahreswechsel das 17. Mitglied der Eurozone werden. Das baltische Land habe Inflation und Schulden im Griff und erfülle alle Beitrittskriterien, teilte die EU-Kommission mit. "Estland hat einen hohen Grad an dauerhafter wirtschaftlicher Konvergenz erreicht und ist für die Einführung des Euro am 1. Januar 2011 bereit", sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn.
Von solchen Untergangsszenarios halte ich nicht allzu viel. Klar, mir ist auch nicht recht wohl, wenn ich an die Zukunft der europäischen Währung denke. Aber noch weniger glaube ich, dass ein kleines Land wie Estland mit einer eigenständigen Währung so viel besser dastünde. Egal, das Engagement der estnischen Regierung dafür, den Euro dort einführen zu können, ist primär Sache der Esten ...
Von solchen Untergangsszenarios halte ich nicht allzu viel. Klar, mir ist auch nicht recht wohl, wenn ich an die Zukunft der europäischen Währung denke. Aber noch weniger glaube ich, dass ein kleines Land wie Estland mit einer eigenständigen Währung so viel besser dastünde. Egal, das Engagement der estnischen Regierung dafür, den Euro dort einführen zu können, ist primär Sache der Esten ...
Tschüs,
Christian
Kleine Länder mit Eigenständiger Währung stehen doch immer gut da! Siehe Island, das kleinste Land weltweit mit eigenständiger Währung. Soviel Geld, wie die kürzlich verbrannt haben, können die in 10 Jahren nicht selber drucken. Und nicht nur, dass sie das Geld der europäischen (zu gierigen) Anleger verbrannt haben, sie schicken uns auch noch postwendend die Asche per Vulkan zurück.
Nachdem die Einführung des Euro in Estland so gut wie beschlossen ist und nun nur noch von den Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten bei ihrem regulären Gipfel Mitte Juni befürwortet werden muss, können wir auf die ersten Fotos der neuen Münzen gespannt sein. Mal sehen, wann hier die ersten Bilder auftauchen ...
Die Bilder sind schon vor einer Weile von der Europ. Kommission veröffentlicht worden, habe ich hier im Forum aber bisher noch nicht gesehen. Letztes Bild ist von der Mint of Finland.
Die Bilder sind schon vor einer Weile von der Europ. Kommission veröffentlicht worden, habe ich hier im Forum aber bisher noch nicht gesehen. Letztes Bild ist von der Mint of Finland.
Danke für die Bilder! Endlich kann man sich die Münzen mal richtig anschauen. Die Entwürfe waren ja farblich immer etwas unnatürlich. Aber ich habe ein paar Fragen zu den Münzen:
1. Ist es auf den Fotos nur eine optische Täuschung oder sind die Münzen von 1 Cent bis 50 Cent so gestaltet, dass die Landkarte, der Ländername und die Jahreszahl als Vertiefung dargestellt sind? Hingegen auf den 1 und 2 Euro Münzen scheinen sie erhaben zu sein.
2. Warum prägt die Mint of Finland keinen Hinweis mehr auf die Münzen, dass sie in Finnland geprägt werden? Das gilt nicht nur für die Estland-Münzen. Bei den griechischen von 2002 gab es ein "S" für Suomi, bei den luxemburgischen 2005 und 2006 auch das "S" und sogar das Zeichen der finnischen Münzprägestätte, bei den slowenischen von 2007 ein "Fi" als Länderkennung. Irgendwie scheint es das seit dem Jahr 2008 nicht mehr zu geben. Denn sowohl die zypriotischen ab 2008 als auch die slowenischen Münzen ab 2009 werden in Finnland geprägt, tragen aber keinerlei Hinweis darauf. Und das trifft nun auch auf Estland zu. Gibt es da einen Grund dafür?