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03-02-2005, 23:25
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#1 (permalink)
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Chinesische Münzen mitbringen? (Peking-Besuch)
Da ich demnächst ein paar Wochen in Peking verbringen werde, wollte ich mal fragen, ob jemand von euch Tipps hat, was und/oder wie man an nette numismatische souvenirs kommt. man darf ja bis zu 6000 Yuan (~550 Euro) an Geld ausführen.
Weiss jemand, ob die Ausfuhr nicht mehr kursgültiger (evtl. antiker) Münzen erlaubt ist ? "Normale" Antiquitäten darf man ausführen, wenn man sie deklariert und sie das rote Siegel eines staatlich autorisierten Antiquitätengeschäfts haben.
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04-02-2005, 09:55
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#2 (permalink)
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Ich war in China und kann dir trotzdem nicht weiterhelfen:
Ein Zitat von www.auswaertiges-amt.de:
"...So dürfen Münzen aus der Zeit vor 1949 überhaupt nicht mehr ausgeführt werden..."
Mein Reiseführer, der schon mehrere Jahre in China lebte, wusste aber nichts davon. Meine Münzen, die ich gekauft habe, waren so billig, das ich nicht glaube, das sie echt sind. (Den Preis habe ich leider schon wieder vergessen.)
"Alte" Münzen bekommst du an jedem Souvenirstand. Viele sind auf alt gemacht. Ich weis nicht woran man alte Münzen erkennt. Versuche bereits schon hier heraus zu finden, was du haben möchtest. Ansonsten wirst du vom Angebot eines Münzhändlers "erschlagen". Die Chinesen haben in Ihrer Geschichte sehr viele verschieden Münzen geprägt.
Adressen habe ich keine. Ich bin immer nur mit meiner Reisegruppe mitgelaufen.
Meine Chinamünzen:
http://www.st-annen-hh.de/muenzen/zzz/china.htm
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04-02-2005, 11:45
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#4 (permalink)
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Ja, ich bin da mit echten Chinesen  unterwegs, und werde auch abwegs der Touristenzentren einkaufen können. Gibt es irgendwelche leicht zu merkenden KO-Kriterien für Münzfälschungen? joro : woran hast du sofort bei Bilder erkannt, das die oberen falsch sind?
Ich will ja auch nichts grosses shoppen gehen, aber ich würd schon gerne etwas überdurchschnittliches mitbringen  das grade in den touristenzentren vermutlich keine einzige münze echt ist, ist mir auch klar.
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04-02-2005, 15:02
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#5 (permalink)
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Ja, ich bin da mit echten Chinesen  unterwegs, und werde auch abwegs der Touristenzentren einkaufen können. Gibt es irgendwelche leicht zu merkenden KO-Kriterien für Münzfälschungen? joro : woran hast du sofort bei Bilder erkannt, das die oberen falsch sind?
Ich will ja auch nichts grosses shoppen gehen, aber ich würd schon gerne etwas überdurchschnittliches mitbringen  das grade in den touristenzentren vermutlich keine einzige münze echt ist, ist mir auch klar.
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Ein gutes K.O.-Kriterium ist immer, wenn es die Münzen in Massen überall gibt. Alte Münzen wachsen auch in China nicht auf Bäumen. Ansonsten sollten echte Stücke eine feine Prägung haben und vor allem wirklich aus Silber sein. Nickel erkennt man an der gräulichen, häufig auch schwarz oder braun angelaufenen Färbung ganz gut.
Echte Münzen gibt es teilweise auch, aber zu horrenden Preisen. Selbst nach intensiver Verhandlung ist das Kaufen hierzulande immer noch günstiger. Aber vielleicht findest Du ja ein paar richtige Münzhändler. Laudex beschreibt ja hier, dass es zumindest in Shanghai einen echten Münzmarkt gibt.
http://www.emuenzen.de/forum/deutschland-vor-1948/30406-identifikation-von-kiautschou-muenzen.html
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06-02-2005, 05:31
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#6 (permalink)
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info ueber china
Hallo zusammen,
bin zufaellig auf muenz.net gestossen und auf dieses forum, was ich gelesen habe, hat dazu gefuehrt, dass ich mich angemeldet habe, um ein paar informationen beizusteuern.
Info vorab ich lebe in china ( beruflich Gruende) , schon ein paar Jahre.
Ich habe noch nie jemanden hier in China getroffen, der auch nur annaehernd darueber bescheid wusste welche Gesetze oder Bestimmungen, es in diesem Land gibt. Grund ist simpel bis vor 15 Jahren gab es so gut keine und die Kontrollbehoerden werden sich erst so langsam des Titels bewusst. Also lieber dem Deutschen Auswaertigen Amt vertrauen.
Alte Muenzen im Laden- sie gibt es zu - tausendfach waere UNTERtrieben, und keiner konnte mir sagen ob es Faelschungen sind oder nicht. Gegen Faelschungen spricht- es gibt keine Sammler Kultur fuer Chinesische alte Muenzen oder ueberhaupt fuer alte Dinge UND der Preis- zumindest nicht da wo Touristen rumlaufen- ich habe letztens jemanden 2 Handvoll mitgebracht- das waren ca. 2 EURO.
auf der anderen Seite :Chinesen koopieren alles, selbst Ferreo Rocher gibt es ein dutzend kopien mit unterschiedlichen Namen ( vorsicht nicht essen- schmecken scheusslich).
Wie auch jetzt gab es auch damals keine Normen oder standards- also hat jeder fuerst- Koenig- Kaiser jeder Provinz jeder Dynastie , sein Geld gepraegt, man koennte es schon fast mit den Infationaeren Situation des USD vergleichen. Hinzu kommt damals hat nicht einer gesagt, jetzt bringt die muenzen zur Bank zum umstauschen- alle blieben drauf sitzen. und dann noch alle Besatzungsmaechte mit ihren versionen.........
Fuer die chinesische Bevoelkerung sowie fuer die Regierung haben die Muenzen keinerlei Referenzwert zum heutigen Yuan und fallen damit nicht unter lokale Waehrungsgesetzte
Es gibt die Panda Muenzen, die die Chinesische Regierung von der Bank of China praegen laesst- aber die BoC ist ein schlechter Ort um zu fragen, die habe keine Ahnung- denn es fragt sonst keiner, und machen sie sie auch nicht sondern geben es an die China Gold Coin Inc. (CGCI) , die wiederum nur an Haendler. Im Laden sind die Muenzen teurer als bei EBAY Deutschland. Einzige Moeglichkeit- chinesische bieter foren- aber alles in chinesisch
Ich hoffe das hilft euch ein bischen
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06-02-2005, 17:19
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#10 (permalink)
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In Beijing gibt es in der Liu-Li-Jiao Straße gleich am Anfang (oder Ende) einen Münzhändler ohne Fenster-Auslage ...lohnt sich bei ihm, die Kramkästen zu durchforsten...
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Echt! Die Welt ist ein Dorf geworden, nicht zuletzt dank Internet
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20-03-2005, 08:10
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#11 (permalink)
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Ni Hao aus Beijing
Muenzen gibts hier auf jedem Markt, und wenn man freundlich fragt, sagen die Verkaeufer auch sofort, welche echt und welche nachgemacht sind. Chinesen interessieren sich naemlich nicht fuer altes gedoens sondern nutzen die muenzen fuer spiele. deswegen gibts so viele nachgemachte - die sehen einfach besser aus als die alten angelaufenen.
groessere mengen kriegt man hier nicht, aber europaeisch-asiatische sachen wie kiatschou und east india company gibts auf jedem ladentisch. preis nach anzahl der muezen egal wie erhalten oder sonstwas. zwischen 5 und 20 cent muss man rechnen pro stueck. alte hongkongdollars werden von den bars als wertmarken fuers bier oder billiard benutzt. das irgendeine muenze was wert sein koennte kommt hier niemanden in den sinn.
chinesische muenzen kosten gar nichts. 10 stueck fuer 10 cent. ich hab mir schoene gruen-angelaufene rausgesucht, gehe aber davon aus das die alle falsch sind. bei den europaeischen sachen wuerd ich aber vermuten das sie echt sind. ihr bekommt in 2 wochen fotos davon
werde morgen einen antiquitaetenmarkt besuchen und dann mal berichten. dort soll es muenzhaendler zuhauf geben.
Geändert von venturemedia (20-03-2005 um 08:15 Uhr)
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20-03-2005, 10:14
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#12 (permalink)
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Hmm...hört sich so an wie wenn du mit einem Sack voll Fälschungen zurückkommst
Natürlich werden die Flohmarktverkäufer dir strategisch "echte" und "falsche" Münzen zeigen. Glauben schenken würde ich diesen Aussagen aber nicht.
Nun, aber wenn die Sachen so billig sind, kann ja weder Gewinn für die Sammlung noch grosser Schaden entstehen. Zumindest hast du dann schöne Erinnerungsstücke
Gruss,
jeggy
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25-03-2005, 13:59
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#16 (permalink)
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wenn du die manchurei-muenzen meinst, die ich da geholt habe, die wurden im dreistelligen millionenbereich gepraegt, hat mir der haendler gesagt. naja, ich finds lustig, viel geld kann ich hier eh nicht verlieren, und egal ob echt oder nicht, gut (alt) aussehen tun sie allemal.
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Hallo,
Leute, seid nicht blauäugig. Schaut euch mal DAS an  :
http://www.zeno.ru/showphoto.php?photo=12325
Grüße
peterf.
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26-03-2005, 13:26
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#18 (permalink)
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Hallo bugi1976
schau mal in E-bay in der Chinamünzen Rubrik nach. 99,99% sind Fälschungen( ich vermute daß "Fakedollars" das bedeutet,oder?  ). Da kannste dir auch schöne Fotos angucken  .
Grüße
peterf.
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03-04-2005, 06:20
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#19 (permalink)
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Hallo Ihr
Nun bin ich wieder da, und hab nen Haufen Muenzen dabei. Insgesamt sind es wie zu erwarten viele Fälschungen, aber eine Handvoll vermutlich echter habe ich auch dabei. Echt oder Falsch sind in China sehr dehnbare Begriffe
Hier erstmal ein Querschnitt durch die Münztypen, die ich für vermutlich falsch halte:
Vorderseiten in gross (850kb)
Rückseiten in gross (850kb)
Wenn jemand eine der Muenzen zuordnen kann freue ich mich ueber jeden Tipp.
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03-04-2005, 18:53
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#20 (permalink)
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Chinesisches Münzangebot
Auf den meisten chinesischen Märkten und Tauschbörsen wimmelt es nur so von Fälschungen. Es werden sowohl alte als auch neue Münzen gefälscht.
Mindestens die Hälfte der oft angebotenen Cash-Münzen dürfte als gefälscht gelten.
Auch die modernen Silbermünzen zur Olympiade und auch Gold- und Silberbarren werden nachgemacht.
Auch vor Euromünzen-Nachprägungen schrecken die Chinesen wohl nicht zurück.
Erstaunlich ist aber in der Tat, dass bei energischem Nachfragen, ob es denn wirklich eine echte Münze ist, oft wahrheitsgemäss geantwortet wird: "nein, dies ist eine Replik"... aber es sind halt nicht alle so ehrlich.
Ohne Fachwissen dort einzukaufen, ist zumindestens bei hochwertigen Produkten nicht völlig risikolos.
Alleine in Peking gibt es mind. 500 Münzhandlungen.
--
Ein- und Ausfuhr der meisten Münzen unterliegen sehr strikten staatlichen Auflagen bzw. Genehmigungsverfahren.
Geändert von *HWH* (03-04-2005 um 18:55 Uhr)
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03-04-2005, 20:55
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#22 (permalink)
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Mindestens die Hälfte der oft angebotenen Cash-Münzen dürfte als gefälscht gelten.
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Ich würde mal auf 90% tippem.
>Auch vor Euromünzen-Nachprägungen schrecken die Chinesen wohl nicht >zurück.
Die sind mir noch nicht begegnet, werd ich beim naechsten mal nach ausschau halten.
>Erstaunlich ist aber in der Tat, dass bei energischem Nachfragen, ob es denn >wirklich eine echte Münze ist, oft wahrheitsgemäss geantwortet wird: "nein, >dies ist eine Replik"... aber es sind halt nicht alle so ehrlich.
Mir ist kein Händler untergekommen, der auf die Nachfrage bewusst falsch geantwortet hätte.
>Ohne Fachwissen dort einzukaufen, ist zumindestens bei hochwertigen >Produkten nicht völlig risikolos.
... andererseits halte ich niedrigpreisige einkäufe wiederum für völlig risikolos, die teuerste münze dich ich gekauft habe hat 45 cent (ca. 5 RMB) gekostet, und schön sind sie allemal, ob fälschung oder echt.
>Alleine in Peking gibt es mind. 500 Münzhandlungen.
Münzhandlungen vielleicht, aber sicher tausende von Münzhändlern, die sich gerne auf Märkten zu hunderten ansammeln  Wobei die Antiquitätenstrasse schon ein recht hohes Preisniveau hat, verglichen mit den Preisen die die selben (Massen-)Produkte auf kleineren Märkten rund um Beijing erzielen.
ich rede hier von den numismatischen marktprodukten und nicht von echten antiquitäten, die mit der bescheinigung mit dem roten siegel verkauft werden.
>Ein- und Ausfuhr der meisten Münzen unterliegen sehr strikten staatlichen >Auflagen bzw. Genehmigungsverfahren.
Das stimmt - wie viele strenge Regelungen in China ist die Kontrolle aber so lax, das man fast von einer Duldung ausgehen kann. (Disclaimer: Ausfuhr von Münzen älter als 1949 ist aus China verboten und kann bestraft werden.)
Wir standen dank eines Computerproblems 5 Stunden vor der Zollabfertigung in Beijing, und ich hab nicht einen Europäer/Amerikner gesehen, der kontrolliert wurde. Wohl aber etliche Chinesen und andere Asiaten.
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05-04-2005, 21:08
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#23 (permalink)
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>Ohne Fachwissen dort einzukaufen, ist zumindestens bei hochwertigen >Produkten nicht völlig risikolos.
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Das trifft nicht nur für China zu, in der Numismatik ist das in allen Bereichen so.
In Deutschland ist der Handel mit ungekennzeichneten Nachprägungen (NP) und Fälschungen, die nach 1850 hergestellt wurden gesetzlich verboten.
Seit 1974 gilt § 11a des Ausprägegesetzes.
Danach ist es eine Ordnungswidrigkeit (und mit Geldbuße bis 5.000 Euro bedroht) außer Kurs gesetzte Münzen jeglicher Herkunft (also auch ausländische) sowie Medaillen nachzumachen oder zu verfälschen, sowie vorrätig oder feilzuhalten, in Verkehr zu bringen usw.
Gehandelt werden dürfen Nachahmungen seither nur noch, wenn sie als solche gekennzeichnet sind, d.h. eine untilgbare und unübersehbare Kennzeichnung ( z.B. auffällig das Wort »Kopie«) aufweisen.
Nach meiner Beobachtung muss es in China etwas ähnliches geben (neben dem Ausfuhrverbot), da die im eBay angebotenen China Dollar Fälschungen, die von den Besuchern mitgebracht wurden, immer in irgend einer Form von den Originalen abweichen, meistens nur das Gewicht oder der Durchmesser, oft aber der Design oder die Schriftzeichen, und damit vermutlich das Fälschungsgesetz umgehen.
Das gilt auch für die geprägten Kupfermünzen.
Die gegossenen Cash Münzen werden auch in Massen gefälscht (die schönsten bei mir kommen aus Malaisia / Java), fallen aber durch ihre unnatürliche Färbung auf.
Auf Deinem Bild sehen die Cash des Yung-cheng aber recht echt aus (2 Stück in der Mitte #9 und 11).
Wenn ich die Münzen mal durchnumeriere - oberste reihe 1-5, zweite 6-8, dritte 9-12, vierte 13-15, fünfte 16-19, ergibt sich #1-5 und 7 falsch, #6 und 8 ok??, #9-19 echt. Bei #17 (Ming Dynastie) stört mich der braune Belag, der wie die falsche #7 aussieht.
Aus dieser Erfahrung sammle ich echt und falsch parallel, was mir in vielen Fällen schon geholfen hat.
Viel Spass jing li diwidat
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