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Post By Kronerogøre
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Post By Raphael
27-12-2011, 22:46
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#1 (permalink)
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Start einer Sammlung Österreich1848-1916
Hallo,
ich will nun auch meine Münzensammlung erweitern. Nachdem mir 2 Berater in 2 Geschäften in Wien, eher abgeraten haben Euro Münzen sowie Schilling Münzen zu sammel, will ich mich auf die Zeit von Kaiser Franz Joseph beschränken.
Wie fange ich am besten mit einer Sammlung an?
Lots kaufen auf ebay mit Fillern und Kronen, oder gleich mit Einzelstücken anfangen.
Wie kann man am besten die verschiedenen Qualitäten unterscheiden?
Gibt es bei diesen Münzen auch eine Wertsteigerung? Ich mein war z.B eine 1 Korona Münze vor 10 Jahren weniger Wert als jetzt?
Weiß auch jemand , ob es in Wien sowas wie eine Münzbörse gibt?
Ich hoffe, dass mir jemand bei meinen Fragen weiterhelfen kann.
mfG
Dukatensteff
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27-12-2011, 23:17
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#2 (permalink)
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Hallo,
ich habe gerade einen Jahrgang alter Münzzeitschriften ( Die Münze, 1976 ) gelesen, dort heisst es mehrmals, Wien sei für Münzsammler eine Reise wert. Es wurden auch mehrere Händler vorgestellt. Bestimmt wird sich das seitdem nicht geändert haben. Schau mal auf dem Website der in Wien erscheinenden Zeitschrift moneytrend nach, dort findest Du sicher aktuelle Anschriften.
Der erste Schritt zur Sammlungsplanung ist der Erwerb eines Kataloges, das muss kein aktueller sein, wichtiger als die dort angegebenen Preise sind Informationen zu Prägedaten, Auflagen, etc. Der " Kleine deutsche Münzkatalog " von G. Schön deckt auch Österreich ab.
Um Erhaltungen beurteilen zu können musst Du mehrere Stücke nebeneinander studieren , am besten im Original, im Bild geht aber auch. Hier im Forum findest Du mehrere Threads zum Thema Erhaltung. Naturgegeben spielen dort die k.u.k. - Münzen eine geringere Rolle, als die Reichsmünzen, aber das Grundlegende ist übertragbar.
Ich muss gestehen, dass ich mich wenig mit Östereich - Ungarn auskenne, aber ich habe den Eindruck, dass die zwischen 1912 und 1916 verausgabten 1 - Kronen - Stücke eventuell als Einstieg geiegnet sind, da sie vielfach in guten Erhaltungen vorkommen und dazu billig sind. Also möglicherweise eine gute Gelegenheit, um die Erhaltungen ohne grossen finanziellen Aufwand am " lebenden Objekt " zu studieren.
Viel Erfolg und stelle gern weitere Fragen hier im Forum.
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28-12-2011, 11:50
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#5 (permalink)
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Ich galube, dass ich einmal mit Lots anfangen werde, um die Qualität selbst erkennen zu können.
Hab gerade gelesen, dass ein SCHÖNER Zustand schon gegeben ist, wenn man mehr als 50% der Münze deutlich erkennen kann. Davon gibts ja genug aus dieser Zeit.
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Genau so habe ich Anfangs (im letzten Jahr) auch gedacht. Lieber Masse, damit man gleich etwas in seiner Sammlung vorweisen kann. Innerhalb des letzten Jahres bin ich da deutlich wählerischer geworden. Seit ich 100 Jahre alte unc oder vz Münzen in meiner Sammlung habe, bereue ich die Zeit in der ich für weniger Geld weniger Erhaltung aber mehr Menge gekauft habe. Alle "schönen" Münzen wirst Du früher oder später in vorzüglich oder besser tauschen. Auf den "schönen" Münzen bleibst Du dann sitzen, weil Du die nicht mal im tausch los wirst.
Gruß Bofried
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29-12-2011, 10:02
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#8 (permalink)
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hmmm. Mir raucht der Schädel.
Das mit Qualität vor Quantität leuchtet mir ja ein, aber wie kann ich dann selbst feststellen, bzw lernen die Münzen zu unterscheiden. (also die Qualität)
Ich will ja meine Sammlung auch nicht so aufbauen, dass immer wenn ich 20€ übrig hab, zum nächsten Münzgeschäft geh, und dort die nächsten Kronen kauf.
Das Münzgeschäft hat die Sammlung die ich haben will, ja vermutlich 10x und wenn ich gleich 10 000€ hinleg, dann hab ich die auf einen Schlag. ( nur mit gehts ja ums sammeln, und nicht einfach was kaufen).
Ich will auch nur sicher stellen, dass ich mit meiner Sammlung keinen großen Wertverlust habe. Ich will ja keinen großen Gewinn.
Wenn ich z.B bei der Münze Österreich eine moderne Münze kaufe, dann kostet dort die 20€ Münze ( Ag) ca 50€.
Auf Ebay habe ich vor ein paar Tagen die Münzen ( aus dem jahr 2010 und 2009) um 30€ gekauft. =40%- vom Ausgabepreis.
Somit kann ich gleich mal vergessen, neue Münzen direkt zu kaufen.
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29-12-2011, 18:20
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#9 (permalink)
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Hallo,
ich will nun auch meine Münzensammlung erweitern...
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Was hast du bis jetzt gesammelt?
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29-12-2011, 20:17
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#12 (permalink)
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Ich versteh den Hype grade nicht um die Niobmünzen ( vorallem um die ersten 2 Stück). Kann mir das jemand erklären.
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Hallo Dukatensteff
Die ersten 2 Niobmünzen-Jahrgänge (2003 und 2004) haben nur 50.000 Stück Auflage, seit 2005 sind es 65.000 Stück.
Unabhängig von diesen Auflagezahlen haben die ersten Münzen eines Sammelgebietes meistens den größten Sammlerwert (das ist z.B. auch bei der ersten 25 Schilling Münze 1955 "Bundestheater" der Fall).
Geändert von Kempelen (29-12-2011 um 20:35 Uhr)
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29-12-2011, 20:19
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#13 (permalink)
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Somit kann ich gleich mal vergessen, neue Münzen direkt zu kaufen.
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In den Sammlerzeitschriften der 70er Jahre werden solche Gepräge auch durchaus noch als " Pseudomünze " oder " Ausbeutermünze " bezeichnet. Damals taten das nur Albanien und Konsorten, allerdings wurden auch die bundesdeutschen Olympiazehner gegeisselt, da mit ihnen, so der O - Ton, den Sammlern zum ersten Mal der " volle Satz unterschiedlicher Münzzeichen aufgenötigt " werde. Heute geben alle Pseudomünzen raus, manche mehr ( Frankreich ), manche weniger ( Deutschland ).
Geändert von Kronerogøre (29-12-2011 um 20:29 Uhr)
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29-12-2011, 20:27
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#14 (permalink)
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Ich versteh den Hype grade nicht um die Niobmünzen ( vorallem um die ersten 2 Stück). Kann mir das jemand erklären.
Weiß vielleicht jemand um wieviel Kornen und Koronas vor 10 Jahren Wert waren?
Kauft ihr auch Münzen über ebay? Lots?
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Niob = überflüssig
Ein paar Preisbeispiele für cis - und transleithanische Kronen ( moneytrend, 10/85 ). Alle Angabe in Schilling für die Erhaltung vz:
1 Heller 1893 = 50 S
10 Heller 1893 = 50 S
1 Krone 1893 = 120 S
5 Kronen 1900 = 850 S
20 Kronen 1913 = 17.000 S
1 Filler 1893 = 80 S
10 Filler 1893 = 20 S
1 Korona 1893 = 160 S
20 Korona 1913 = 3200 S
ebay = mit Vorsicht geniessen, aber nicht ganz von der Hand zu weisen
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30-12-2011, 11:13
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#15 (permalink)
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Ich werde das Gefühl nicht los, dass du mehr an einer Anlage als an einer Sammlung interessiert bist.
Mein Tipp: Bist du nicht bereit in einigen Jahren einen "Verlust" von 20-30% der Sammlung hinzunehmen, dann lass es!
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Das es Schwankungen gibt auf Grund der Rohstoffpreise ist mir eh klar (vorallem bei Ag).
Ich will nur nicht bei der Münze Östererich eine Münze 20€ kaufen um 50€ und dann 2 Jahre später um 30€ zu bekommen auf ebay.
DAS WILL ICH VERHINDERN.
Wenn ich was veranlagen will, dann kauf ich mir Barren in Au oder Ag.
Ich stell die Anforderung, dass ich ja was Sammeln will. ( kompl. Serien, Prägestätten, usw) UND es sollte aber auch kein Verlust sein.
Nur ich glaub, dass es um Kronen und Korons sowieso keinen Hype geben wird ( so wie bei den Niobs)
@Kronerogøre: vielen Dank für die Preise. Die Goldmünzen sind stark gestiegen (alleine auf Grunde des Ag Preises). Die Heller und Kronen sind eher gleich geblieben (grad die Inflation wurde abgeglichen).
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30-12-2011, 11:17
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#16 (permalink)
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Wenn ich was veranlagen will, dann kauf ich mir Barren in Au oder Ag.
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Bei Barren in Ag sollte man als Anlage die MwSt Regelungen beachten.
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30-12-2011, 14:30
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#17 (permalink)
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Das es Schwankungen gibt auf Grund der Rohstoffpreise ist mir eh klar (vorallem bei Ag).
Ich will nur nicht bei der Münze Östererich eine Münze 20€ kaufen um 50€ und dann 2 Jahre später um 30€ zu bekommen auf ebay.
DAS WILL ICH VERHINDERN.
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Hallo Dukatensteff
Ich finde es gut und sinnvoll, daß Du Dir frühzeitig Gedanken machst, beim Münzensammeln finanzielle Verluste möglichst zu verhindern  .
Damit bist Du auf einem guten Weg, zumindest nicht zu viel Geld in den Sand zu setzen.
GANZ VERHINDERN WIRST DU ES ABER LEIDER NICHT KÖNNEN.
Denn wie sich die Nachfrage nach Sammlermünzen entwickelt, kann eigentlich niemand mittel- oder langfristig voraussagen - und nur eine hohe Nachfrage (am besten verbunden mit einem knappen Angebot  ) garantiert einen hohen Sammlerwert.
Am wertstabilsten sind natürlich die Münzen, die ihren Wert über das enthaltene Edelmetall erhalten. Aber auch bei diesen kann man die Preisentwicklung nicht prognostizieren ...
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30-12-2011, 16:00
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#18 (permalink)
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Ich werde das Gefühl nicht los, dass du mehr an einer Anlage als an einer Sammlung interessiert bist.
Mein Tipp: Bist du nicht bereit in einigen Jahren einen "Verlust" von 20-30% der Sammlung hinzunehmen, dann lass es!
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Ich bleibe dabei! Du bist kein Sammler, du suchst eine hübsche Anlageform!
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Ich will nur nicht bei der Münze Östererich eine Münze 20€ kaufen um 50€ und dann 2 Jahre später um 30€ zu bekommen auf ebay.
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03-01-2012, 21:28
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#22 (permalink)
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Hat schon jemand Erfahrungen mit Versteigerungen im Dorotheum gemacht?
Bzw wenn jemand Fulden, Kronen oder Koronas sammelt, geht ihr dann einfach immer zu dem nächsten Münzenfachhandeln, oder wie sammelt man sowas am besten ( Auswahl, Preis, usw)
Danke gleich im Voraus für die Antworten
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Das Dorotheum kenne ich nicht, aber allgemein gilt für Saalauktionen, dass man eine gewisse Vorstellung vom Marktwert und eine gute Übersicht über sein Sammelgebiet haben sollte, um beurteilen zu können, wann ein Gebot zu hoch wird.
Der Fachhandel ist eine gute Anlaufstelle. Du kannst ja mal deinen Katalog durchgehen, Dir ein paar Stücke raussuchen, die Du gern haben möchtest und dann die Fachhändler in deiner Heimatstadt abklappern.
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