ich habe kürzlich einen Eichendorff erstanden und mir ist bei näherem Hinsehen aufgefallen, daß sich am rechten Fuß des Adlers eine Wölbung befindet. Diese ist sowohl auf einem zweiten Exemplar, das ich besitze und bei weiteren, die ich zu Gesicht bekam, nicht zu finden. Ist diese "Abart" schon éinmal bei jemandem anderen aufgefallen ??? Wie ist so etwas zu bewerten, denn ich habe mich bisher mit solchen Dingen wenig beschäftigt?
Das gute Stück ist zu besichtigen unter folgenden Links:
danke für die schnelle Antwort !!! Sorry, daß ich mich nicht explizit ausgedrückt habe. Es handelt sich um eine "erhabene" Wölbung !!!
Müßte also ein Stempelbruch sein ! Es ist KEINE Delle !
Das sieht mir nicht nach einem Stempelbruch aus. Das ist eher eine Materialanhäufung, die bei manchen Münzen vorkommt. Aber beim Eichendorff habe ich das noch nicht gesehen. Ist die Stelle durchgehend erhaben, oder ist evtl. im unteren Bereich dieser Materialanhäufung eine Delle, aus der das Material evtl. stammt? Dann wäre es nur eine Beschädigung.
Mein einziges Ex. weist diese Struktur nicht auf. Soweit auf dem Bild zu erkennen, vermute ich eher ein zufälliges Zustandekommen. Ein Stempelriß wäre wohl scharfkantiger, wie mehrere Beispiele anderer Gedenkmünzen zeigen (ich habe einen Fontane mit einem über 1 cm langen Stempelriß). Interessant sind solche Beobachtungen aber immer,schließlich "identifizieren" sie ein Exemplar und vielleicht findet sich nach Bekanntwerden ja doch einmal ein Zweitstück. Mir liegen z.B. mehrere identische Stücke mit Stempelrissen bei 5 DM 73 Nationalversammlung und 10 DM Olymp. Feuer (G) vor. Anhand der Massen gesichteter Stücke kann man eine Ahnung davon bekommen, wie selten so etwas vorkommt.