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D-Mark Münzen (Bundesrepublik Deutschland) alle bundesdeutschen Münzen ab 1948-2001 , z.B. Kursmünzen [-Sätze], Goldmark, Gedenkmünzen etc.

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Alt 06-09-2006, 19:41   #1 (permalink)
 
Talking Einschmelzung von 5 bzw. 10,- DM Sonderprägungen

Ich habe von Zeit zu Zeit die Möglichkeit die Silber-Fünfer (Sonderprägungen und Umlaufgeld), 10,- DM Stücke und die Cu-Ni-Sondermünzen (5er) zu übernehmen. Dann suche ich mir die "guten" Jahrgänge heraus und bringe den Rest zur örtlichen Filiale der Deutschen Bundesbank.
Dabei kommt mir die Frage hoch (der Bankbeamte konnte oder wollte die Frage nicht beantworten): kann man eigentlich die Einschmelzzahlen der unterschiedlichen Stücke erfahren?
Meine Theorie:
wenn alle Leute, die früher mit Ehrgeiz und Gewinnmaximierungsgedanken -bleiben wir bei den 5ern- von den 8 Millionen Stücken je Auflage 7,99 Mill. zur Bundesbank zurückbringen würden, werden diese dort eingeschmolzen und die restlichen 0,01 Mill. (PP ausgenommen) werden unheimlich selten und damit auch teuer.
Richtig?
Oder geht davon wieder was in den Handel?
Hat man Einschmelzzahlen?
Die Frage stellt sich für mich besonders bei den sogenannten "Heiermänner" des Umlaufgeldes
Stehake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-09-2006, 19:45   #2 (permalink)
 
Also ich hab mal gehört, dass es Listen gibt auf dennen Vermerkt ist wie viele Münzen welchen typs vernichtet werden. ICh bezweifle aber , dass auch nach Jahrgängen geschaut wird.

Außerdem hab ich gehört das Händler teile der Zurückgegebenen Münzen aufkaufen können. Was aber daran wahr ist weiß ich nicht.
Kerrigan2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-09-2006, 20:44   #3 (permalink)
 
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Also ich hab mal gehört, dass es Listen gibt auf dennen Vermerkt ist wie viele Münzen welchen typs vernichtet werden. ICh bezweifle aber , dass auch nach Jahrgängen geschaut wird.
Welchen Sinn sollten diese Listen denn erfüllen?

Kurz nach der Euroeinführung kursierte eine Zahl über die Widergewonnenen Metallmengen.

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Außerdem hab ich gehört das Händler teile der Zurückgegebenen Münzen aufkaufen können. Was aber daran wahr ist weiß ich nicht.
Falsch.
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-09-2006, 20:58   #4 (permalink)
 
werden unheimlich selten und damit auch teuer.
Das ist leider nur Wunschdenken. Schaue dich zum Beispiel bei Ebay um, da siehst du wie groß das Angebot ist. Da wird sich in den nächsten Jahren nichts tun. Die DM wird man noch Ewigkeiten tauschen können und da würden noch viele Sammlungen weiter bestehen bleiben.

In unserer Geschichte findet man keine Beispiele für Münzen mit Massenauflage, die letztendlich eine deutliche Wertsteigerung erlebt haben. Gut, manche Zink oder Eisenmünze könnte in 500 Jahren selten werden.
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-09-2006, 20:59   #5 (permalink)
 
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Falsch.
Nicht offiziell, aber DM gegen DM kann man die (je nach Mitarbeiter) tauschen. Habe ich selbst schon gemacht

Ich bring Morgen auch wieder für 205 DM Münzen zur LZB

Geändert von mifrjoar (06-09-2006 um 21:02 Uhr)
mifrjoar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-09-2006, 22:28   #6 (permalink)
 
Nahezu alle...

Notenbanken veröffentlichen die Zahl der zurückgenommenen "Altwährungs"-Münzen.

Diese werden aber in der Regel nur nach Gattungen erfasst , z.B. 5DM oder 10 DM.

In den Statistiken wird nicht nach Motiven sortiert.

An sich ist es den LZB-Mitarbeitern untersagt, bereits eingesammelte DM-Gedenkmünzen wieder auszugeben. Erst Recht ist es ihnen untersagt, dafür ein privates "Trinkgeld" entgegen zu nehmen.

Wie so oft im Leben gelten jedoch die Regeln:

- Wo kein Kläger, - da kein Richter UND
- Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht... :-))

--

In Österreich hat man das gleich perfektioniert: Dort fuhr ein Bus durch die Lande, in dem man die alten Schillinge umtauschen konnte. Mit im Bus waren auch Mitarbeiter, die für einen Wiener Münzenhandel bestimmte Typen, deren Metallwert schon höher war, über Nennwert angekauft haben...

Von Vorteil für den Kunden und für den Münzhandel...
RomanSchneider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-09-2006, 10:07   #7 (permalink)
 
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Dort fuhr ein Bus durch die Lande, in dem man die alten Schillinge umtauschen konnte. Mit im Bus waren auch Mitarbeiter, die für einen Wiener Münzenhandel bestimmte Typen, deren Metallwert schon höher war, über Nennwert angekauft haben...

Von Vorteil für den Kunden und für den Münzhandel...
Der Bus fährt von Zeit zu Zeit immer noch
joham ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-09-2006, 19:23   #8 (permalink)
 
Smile

Vielen Dank allen Beteiligten für die Mühe.
Stehake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10-09-2006, 20:01   #9 (permalink)
 
Häufigkeiten haben sich bereits jetzt verschoben. So ist es manchmal schwieriger eine 5-Mark-Münze "Raiffeisen" zu bekommen, als einen "Fichte".

Unter den zurückgegebenen Stücken ist von den häufigen Typen (also alles nach Humboldt und Leibniz der Raiffeisen am seltensten. Und dann sind viele dieser Stücke noch schlecht erhelten wegen der großen freien Felder und des für schlechte Qualität berüchtigten Prägebuchstaben "J".
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-09-2006, 22:08   #10 (permalink)
 
Der Bus fährt im Moment nicht mehr und

...hat seine Tour für dieses Jahr abgeschlossen. Teilt zumindestens die Österr. Nationalbank mit. Alles andere müsste dann ein Geisterbus sein... :-))
RomanSchneider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-09-2006, 20:31   #11 (permalink)
 
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Unter den zurückgegebenen Stücken ist von den häufigen Typen (also alles nach Humboldt und Leibniz der Raiffeisen am seltensten.
.
Hallo, wie ist das gemeint - wurde der am seltensten zurückgegeben (dann sind ja noch viele Stücke vorhanden) oder ist der jetzt erst selten geworden ?
mfG
Megasoni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15-10-2006, 18:30   #12 (permalink)
 
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Häufigkeiten haben sich bereits jetzt verschoben. So ist es manchmal schwieriger eine 5-Mark-Münze "Raiffeisen" zu bekommen, als einen "Fichte".

Unter den zurückgegebenen Stücken ist von den häufigen Typen (also alles nach Humboldt und Leibniz der Raiffeisen am seltensten. Und dann sind viele dieser Stücke noch schlecht erhelten wegen der großen freien Felder und des für schlechte Qualität berüchtigten Prägebuchstaben "J".
Meine Vermutung: Da es ja bekanntlich die Banken mit gleichem Namen "Raiffeisen" gibt, werden Mitarbeiter dieser Institute eher den "Raiffeisen-5er" als andere Stücke gesammelt und als Werbeträger verwendet haben .
Nochmals vielen Dank allen Beteiligten.
Stehake
Stehake ist offline   Mit Zitat antworten
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