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D-Mark Münzen (Bundesrepublik Deutschland) alle bundesdeutschen Münzen ab 1948-2001 , z.B. Kursmünzen [-Sätze], Goldmark, Gedenkmünzen etc.

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Alt 05-01-2011, 23:20   #1 (permalink)
 
Fehlprägung 50 Pfennig 1974 F




Hier die Rückseite dieser 50 Pfennigstücks 1974
fredeg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-01-2011, 09:40   #2 (permalink)
 
FP --- Manipulation


Moin, Moin "fredeg",

Dein Link weist auf eine von Dir als Fehlprägung bezeichnete Münze hin, die leider keine ist .
Es handelt sich bei dem abgebildeten Stück eindeutig um die Manipulation einer echten Münze !!!

Beste Grüße
varukop
varukop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-01-2011, 15:03   #3 (permalink)
 
Fehlprägungen

Aha vielen Dank.
fredeg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-01-2011, 15:07   #4 (permalink)
 
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Moin, Moin "fredeg",

Dein Link weist auf eine von Dir als Fehlprägung bezeichnete Münze hin, die leider keine ist .
Es handelt sich bei dem abgebildeten Stück eindeutig um die Manipulation einer echten Münze !!!

Beste Grüße
varukop
Hallo varukop,

kannst Du deine Entscheidung begründen?
Ich würde die Entscheidung nämlich gerne nachvollziehen können. Sonst lernt man ja nichts
mral24 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-01-2011, 10:50   #5 (permalink)
 
50 PF 74F Manipulation

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Hallo varukop,

kannst Du deine Entscheidung begründen?
Ich würde die Entscheidung nämlich gerne nachvollziehen können. Sonst lernt man ja nichts

Moin, Moin,

ich möchte es mit Freddy Frampton Schlusssatz aus "Diner For One" halten:
"Well, I'll do my very best" .

Das Vorliegen einer Manipulation begründet sich allein über das Aussehen dieses Stückes.
Eine Fehlprägung in dieser Form kann es nicht geben !
Das Aussehen eines für die Prägung dieses Gebildes erforderlichen Stempels kann auf keine andere Art und Weise aus einem normalen Stempel "von allein" entstehen !!
Nur wenn man einen derart veränderten, "völlig aus der Art geschlagenen", Stempel EXTRA (wer von uns Sammlern möchte solch ein, für mein Verständnis, "abartiges Tun" annehmen !?) dafür hergestellt hätte, wäre ein solches Produkt möglich (dann wäre es aber ebenfalls keine Fehlprägung, sondern eine Stempelkopplung).

1. Der deutlich sichtbar verringerte Abstand des Münzbildes zum Randstab (die Jahreszahl ist unten sogar zu einem gewissen Teil im Randstab)
2. Das Aussehen des Randstabes gegenüber selbst nicht optimalen (Normal)Prägungen --- innen zu hoch und nach außen sich in der Höhe verringernd
3. Aus 2. deutet sich ein über eine "normale" Prägung nicht zu erhaltender Rand an, der nach meiner Überzeugung nicht, wie über den Prägering gewohnt, gerade, sondern ballig, d.h. abgerundet, ist und dadurch noch das Aussehen von gestauchten Ronden aufweist. So etwas ist nach einer Prägung mit optimalem Prägedruck und entsprechendem Materialfluss aber nicht möglich !!
Versehentlich mit zu geringem Druck geprägte Münzen würden unter Erhalt (dazu muss der Druck sehr deutlich unter dem Normwert liegen, da es den Materialfluss in alle Vertiefungen der an der Prägung beteiligten Werkzeuge bedingt, fast ausschließt) der über den Stauchvorgang erzeugten Balligkeit einer Ronde gleichzeitig deutliche Prägeschwächen in Form einer grundsätzlich sehr flachen und teilweise nur angedeuteten Prägung mit gleichzeitig auf der gesamten Breite in ihrer Höhe nicht ausgebildeten Randstäben zeigen.
(Bei auf diese Art manipulierten Stücken ist der Randstab innen aber sogar überhöht) !!!!!
4. "Ich sehe der Münze auch an" , dass sie mit allergrößter Wahrscheinlichkeit über die Manipulation gegenüber Normalstücken einen verringerten Durchmesser hat.
5. Ich bin mir "fast sicher" , dass das Stück aufgrund der vorliegenden Art der Manipulation das Normalgewicht dieses Nominals von ca. 3,5 g auf die Waage bringt.

Über entsprechende und mir vorliegende Stücke gehe ich zusätzlich davon aus, dass die nicht abgebildete Wertseite in sehr ähnlicher Weise meine für die Rückseite genannten Abweichungen von der Norm aufweist (aufweisen muss).
In der Vergangenheit sind solche Manipulationen von 50 PF, 1 und 2 DM-Stücke als z.B. "ohne Randkerben" bzw. "ohne Rändelung" auch bei e.... angeboten worden --- und leider auch beboten worden.

Ich hoffe, dass ich meine Einschätzung des abgebildeten Stückes verständlich begründet habe !?
Ansonsten .......

Beste Grüße
varukop
varukop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-01-2011, 11:50   #6 (permalink)
 
Danke für Deine sehr ausführliche Begründung

Fehlprägungen bzw. Manipulationen sind eher weniger mein Gebiet (außer evtl. bei Kaiserreich ).
Zuerst dachte ich, dass evtl. eine Rondenverwechslung vorliegen könnte. Aber das ist nicht möglich, da sonst kein Randstab (und erst recht nicht in der Form) da wäre. Habe ich das richtig verstanden?
mral24 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-01-2011, 14:48   #7 (permalink)
 
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Danke für Deine sehr ausführliche Begründung

Fehlprägungen bzw. Manipulationen sind eher weniger mein Gebiet (außer evtl. bei Kaiserreich ).
Zuerst dachte ich, dass evtl. eine Rondenverwechslung vorliegen könnte. Aber das ist nicht möglich, da sonst kein Randstab (und erst recht nicht in der Form) da wäre. Habe ich das richtig verstanden?

Moin, Moin,

fast .

Die auf der Abb. sichtbare Form des "Randstabes" kann nur durch Manipulation entstehen, da die Rändeleisen bei einer normalen Prägung immer gerade Formen von Rand und Randstäben ergeben würden !

Möglichkeiten bei Rondenverwechslungen
1. Da meistens Ronden von geringerem Durchmesser zugeführt wurden (werden können, was durch die auf jedes Nominal abgestimmten Rondenzuführungsschächte bedingt ist), sind die Randstäbe nur teilweise entstanden - und zwar nur dort, wo die Ronde Kontakt mit dem Pägering bekommen hat. Das begründet sich über den auf Form und Masse der "Normalronden" eingestellten Prägedruck und dem daraus resultierenden, unvollständigen Materialfluss in die Vertiefungen des Systems. Dieser Fluss ist logischerweise dort am deutlichsten gestört, wo aufgrund einer zu kleinen Ronde kein Material vorliegt, das in die Randstabvertiefungen des Stempels fließen kann. Dieses Aussehen mit teilweise ausgeprägtem Randstab wird bei zu kleinen und bei der Prägung nicht mittig liegenden Ronden erzeugt.
Gelangt eine zu kleine Ronde zufällig mittig auf den Unterstempel, dann kann sich durch den Materialfluss eine gewisse, manchmal sogar recht gleichmäßig ausgeprägte, Randstabandeutung ergeben. Die so entstehende Münze ist bei den Fällen mit fehlendem Kontakt zum Prägering über dadurch bedingten unkontrollierten Materialfluss immer unrund.

2. Bei der Zuführung von im Durchmesser stimmigen, aber z.B. zu dicken und darüber übergewichtigen, Ronden ergeben sich in der Regel auch normal ausgebildete Randstäbe.

3. Bei einer über die Toleranz in den Abmessungen der Ronden - Zuführungseinrichtung möglichen Zuführung von im Durchmesser minimal größerer Ronden (Beispiel 5 PF Prägung auf 2 PF Ronde) ist die Echtheit über nicht "sauber" ausgebildete Randstäbe erkennbar. Das liegt daran, dass diese zu großen Ronden bei der Prägung nicht problemlos vom (den Außendurchmesser einer Münze ergebenden) Prägering "umschlossen" werden können, sondern erst über die Prägestempel in diesen hineingedrückt werden. Dadurch ist aber im Bereich des Prägerings kein ungestörter Materialfluss möglich, was dann diese leicht unvollständigen Randstäbe ergibt.

Falls Du gesteigertes Interesse an den verschiedenen Aussehen haben solltest, könnte ich, da entsprechendes Material vorhanden, Scans anfertigen und hier einstellen.

Beste Grüße
varukop

Geändert von varukop (07-01-2011 um 14:52 Uhr) Grund: Erg.
varukop ist offline   Mit Zitat antworten
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