|
Das sollte man am Rand erkennen ist dieser komplett goldfarben = vergoldet, ist dieser wie bei den Pfennigen halb Stahl halb goldfarben = messingplattiert.
|
Moin, Moin
@ "jannys33"
Zur Information:
In ca. 99,5 % 
der Fälle trifft diese Aussage: "komplett goldfarben = vergoldet"- wie übrigens eindeutig auch für diesen PF von 1949 !! - zu, ist aber eben doch nicht grundsätzlich allgemein gültig !
Auch der Umkehrschluss "halb goldfarben = messingplattiert" ist in dieser Eindeutigkeit leider nicht haltbar. Es ist ein leichtes, Münzen am Rand so zu veredeln, dass diese Veredelung nur teilweise erfolgt !
Mir liegen solche nachträglich veredelten Stücke ebenso vor wie die mit kompletter Veredelung.
Somit ist dieses Kriterieum in erster Näherung ein gewisser HINweis, aber eben kein BEweis !!
Ob und zu wie viel Prozent der Rand einer plattierten Münze die Farbe der Plattierung annehmen kann, hängt in starkem Maße und in erster Linie von der Schichtdicke der Plattierung und / oder zusätzlich von der Schärfe des Stanzeisens ab.
Eine am Rand befindliche Plattierung entsteht bekanntlich durch das "Herunterziehen" von Plattierungsmaterial durch das Stanzeisen bei der Rohlingsherstellung.
Je mehr dieses Stanzeisen an Plattierungsmaterial beim Stanzen bei Stanzbeginn "vor sich her schieben" kann (sowohl eine dicke Schicht als auch ein stumpfes Stanzeisen begünstigen die Menge dieses Transports), desto länger wird es beim Stanzvorgang auf dem Rand verteilt werden können.
Daraus kann sich im Extremfall ein kompletter Überzug (Goldfärbung) des Randes ergeben.
Und dieser Extremfall existiert auch, und zwar bei 10 Pfennig-Stücken Ende der 70er Jahre !
1. weil ich die vergoldeten glückspfennige kenne und auch schon gehabt habe -
2. dieser pfennig hat eine andere legierung -
@ "auwagg"
Beiden Aussagen möchte ich in der von Dir vorgebrachten Eindeutigkeit doch stark anzweifeln.
Zu 1.
Nur weil Du sie "schon gehabt hast", kennst Du sie noch lange nicht ausreichend, um sicher eine Entscheidung zwischen echter Probe und Manipulation treffen zu können. Das traue ich mir trotz jahrelanger Beschäftigung mit Fehlprägungen, Manipulationen und Fälschungen in dieser Deiner Bestimmtheit nicht grundsätzlich zu.
Da es bei den Glückspfennigen die verschiedensten Farbnuancen bei den pauschal als "goldfarbig" bezeichneten Münzen gibt, wirst Du einen Test m.E. wohl eher nicht bestehen


. Das gelingt eben nur mit sehr viel Erfahrung und ein wenig metallurgischem Wissen.
Zu 2.
Diese Aussage entbehrt ohne Untersuchungsmethoden für mich der Glaubwürdigkeit, denn ich gehe davon aus, dass Du vom bloßen Ansehen Stahl von Eisen nicht unterscheiden kannst - oder sollte ich mich da doch derart irren !!?

Damit wir Dir hier weiterhelfen können, wären scharfe Abb. von Wert- und Rückseite, das Gewicht und die eindeutige Aussage zur Stärke einer evtl. vorliegenden Magnetreaktion Grundvoraussetzung.
Mit diesen Angaben wäre es evtl. möglich, Dir Deinen Wunsch, dass Du wissen
möchtest, ob der Pfennig einen höheren Wert besitzt, zu erfüllen.
Nur aufgrund Deiner Überzeugung, dass es sich aufgrund eines von Dir vermuteten identischen Aussehens um eine "irgendwo" beschriebene Probe handeln muss

und ohne diese Daten kann und wird hier im Forum m.E wohl niemand so vermessen sein und Dir irgend einen Wert für Deine Münze nennen.
Also, wenn es Dich weiter interessiert und wir Dir helfen sollen - nichts wie her mit den von mir genannten und dazu mindestens erforderlichen Abbildungen und Informationen


!
Mit besten Grüßen
varukop