@ Kanisterkopp
Ganz einfach, 1950G in PP gab es nicht, weder mit der Umschrift BdL noch mit BRD! Ich tippe auf eine Kommerzprägung der üblichen Verdächtigen oder die Bezeichnung PP ist falsch
und es handelt sich um das normale Umlaufstück... aber dann sicherlich mit der Umschrift BRD. Setz doch mal den Link von Ebay hier rein.
Moin, Moin "Kanisterkopp",
bezüglich Deiner Information zu der Existenz von PP's von 50 PF-Stücken 1950 G muss ein Irrtum vorliegen.
Es gibt sowohl Münzen von 1950 G "Bundesrepublik Deutschland" als auch von 1949 G und 1950 G "Bank Deutscher Länder", die in PP (oder teilweise über das "Vorläuferherstellungsverfahren" und somit dem heutigen PP (fast) entsprechend) gefertigt wurden.
Die 50 PF 1950 G "BRD" wurden u.a. für die frühen Sätze, zu denen Karlsruhe keine 50 PF als PP-Stücke geprägt hatte, verwendet (zum Vervollständigen v. z.B. 1964 G, 1965 G).
Von 1950 G "BDL" wurden "echte" Stücke nachträglich in PP hergestellt. Ich verweise dazu auf den Vorgang des sogenannten "Karlsruher Münzskandals" von 1971.
Im Zuge dieser Herstellung wurden ohne offiziellen Auftrag der Bundesbank weitere Sammlerraritäten in PP wie z.B. 2 PF 1967 G in Eisen, 50 PF 1949 G, 2 DM Max Planck 1959 G und 5 DM J387 1956 G in der Prägestätte Karlsruhe geprägt.
Das 5 DM-Stück war Gegenstand eines gesonderten Gerichtsverfahrens, bei dem die Richter aufgrund der Verwendung von Originalstempeln und Originalronden und des Einsatzes von Pägemaschinen in einer deutschen Prägestätte die Echtheit fest gestellt haben. Es musste am Ende dem Besitzer zurück gegeben werden --- leider sehr voreilig mit einem F für Fälschung gepunzt

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Dieses Urteil gilt bezüglich der Echtheit stellvertretend für alle im Zuge dieses "Skandals" nachträglich bzw. (nach)geprägten Sammlerraritäten.
Beste Grüße
varukop