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| D-Mark Münzen (Bundesrepublik Deutschland) alle bundesdeutschen Münzen ab 1948-2001 , z.B. Kursmünzen [-Sätze], Goldmark, Gedenkmünzen etc. |
1gefällt
10-03-2011, 17:10
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#1 (permalink)
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Verpackung der 5 DM PP
Hallo Zusammen,
zur Ergänzung meiner Sammlung hatte ich bei einem Münzhändler drei 5 DM Stücke aus den frühen 70igern in Spiegelglanz (PP) ersteigert.
Die Münzen waren in angeblich "offiziellen" Münzhüllen (siehe Bild 1) eingeschweißt (mit Münzzeichen).
Ich hatte mir gedacht, dass dies wohl die offizielle Verpackung der VfS war, bevor die Noppenfolien verwendet wurden. Schließlich habe ich diese Hüllen schon öfters bei ebay gesehen. Aber denkste:
Als ich die Münzhüllen geschlachtet und die Münzen aus ihrem Plastikgefängnis befreit habe, das erschreckende Ergebnis: ein total beriebener Albrecht Dürer (Bilder 2 und 3).
Die anderen zwei Münzen waren ok, aber hier muss sich Jemand mit einem Silberputztuch oder ähnlichem an der Münze zu schaffen gemacht haben, bevor sie verschweißt wurde.
Jetzt meine Frage: wer kennt diese Hüllen? Von wem sind die? Sind das private Machwerke? Falls sie doch offiziell sind: wie kommen Silberputztücher nach Bad Homburg?
Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe!
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10-03-2011, 17:47
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#3 (permalink)
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Hallo Andreas
Ja, nun bist du auch mal drauf reingefallen, so ist das Leben. Geh mal davon aus, daß das alles 3 überarbeitete Normalprägungen sind.
Diese Tüten waren hier schon des öfteren mal Thema und ebay ist voll von alten Stempelglanzmünzen, die mechanisch auf PP getrimmt, und dann in diese Tüten eingeschweißt wurden.
Bisher habe ich das jedoch nur bei den älteren Fünfern gesehen, die entweder garnicht verpackt oder nur in zugetackerten Taschen verausgabt wurden. Daß nun auch neuere Münzen, die eigentlich in Noppenfolie ausgegeben wurden gefaked werden, ist neu.
Vorsicht übrigens auch bei den alten PP-Kursmünzen-Sätzen in der Weichmacherfolie, da bin ich auch schon auf 2 gefälschte hereingefallen.
Gruß
9999
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10-03-2011, 17:49
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#4 (permalink)
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Als ich die Münzhüllen geschlachtet und die Münzen aus ihrem Plastikgefängnis befreit habe, das erschreckende Ergebnis: ein total beriebener Albrecht Dürer (Bilder 2 und 3).
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Als ich sie dann endlich doch befreite, musste ich feststellen, dass die Münze Kratzer hat und damit kaum original spiegelglanz sein kann.
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Ich kenne diese Hüllen zwar nicht, aber beide o.g. Aussagen klingen ja so, als würde man die Kratzer gar nicht bemerken, solange die Münzen in der Hülle sind. Heißt das, dass die Hüllen an sich auch sehr zerkratzt aussehen?
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10-03-2011, 23:40
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#8 (permalink)
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Du solltest die Münze reklamieren.
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Das ist bereits geschehen. Da es sich um einen (gewerblichen) Münzhändler handelt, bekommt er in den nächsten Tage das Stück zurück.
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11-03-2011, 08:39
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#9 (permalink)
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Wer behauptet eigentlich, dass die Spiegelglanz-Münzen erst ab 1971 in Noppenfolie verpackt wurden?
Diese Auktion hier belehrt uns eines Besseren.
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11-03-2011, 09:33
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#14 (permalink)
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Wer behauptet eigentlich, dass die Spiegelglanz-Münzen erst ab 1971 in Noppenfolie verpackt wurden?
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Soviel ich weiß, wurden die PP folgendermaßen verausgabt:
Museum, Schiller, Markgraf, Eichendorff und Fichte lose, nur in Papier eingewickelt.
Leibniz, Humboldt, Raiffeisen, Gutenberg und Pettenkofer in offener Folientasche mit Heftklammer.
Fontane, Mercator, Beethoven und Reichsgründung in den hier thematisierten zugeschweißten Taschen.
Ab Dürer in Noppenfolie.
Gruß
9999
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11-03-2011, 10:42
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#16 (permalink)
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Soviel ich weiß, wurden die PP folgendermaßen verausgabt:
Museum, Schiller, Markgraf, Eichendorff und Fichte lose, nur in Papier eingewickelt.
Leibniz, Humboldt, Raiffeisen, Gutenberg und Pettenkofer in offener Folientasche mit Heftklammer.
Fontane, Mercator, Beethoven und Reichsgründung in den hier thematisierten zugeschweißten Taschen.
Ab Dürer in Noppenfolie.
Gruß
9999
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Danke für die Info. Bei den beiden anderen Münzen, die ich so bekommen habe und die in Ordnung sind, handelt es sich um Mercator und Reichsgründung. Die sind auch wirklich einwandfrei.
Mein Post, auf den Du dich beziehst, war ironisch gemeint. Den Verkäufer habe ich angemailt. Er meint, dass er die Münzen in dieser Verpackung als PP vor vielen Jahren auf einem Flohmarkt erworben hat. Na, wenn das mal kein 1a Herkunftsnachweis ist...
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11-03-2011, 10:45
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#17 (permalink)
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Vielleicht war es nur schlechte Qualität
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Das kann meines Erachtens nicht sein, da die Spuren auf der Münze doch eindeutig durch Menschenhand entstanden sind.
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11-03-2011, 11:03
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#19 (permalink)
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Wenn das so ist dann zurück zum Händler.
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Ist doch schon passiert. Die Münze ist bald wieder in München und ich bekomme meinen Kaufpreis mit Versandkosten gutgeschrieben. Habe das mit dem Händler bereits abgeklärt.
(der forschende Numismatiker an sich gibt sich jedoch nicht mit dem materiellen Ausgleich des Schadens zufrieden; er will ergründen und begreifen, weshalb und wieso es zu solchen Machwerken in einer verschweißten Folie kommen kann..... )
Danke nochmals für Deine Hilfe!
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17-03-2011, 10:35
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#21 (permalink)
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Wer behauptet eigentlich, dass die Spiegelglanz-Münzen erst ab 1971 in Noppenfolie verpackt wurden?
Diese Auktion hier belehrt uns eines Besseren.
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Habe diese Münzen gekauft und vor mir liegen.
Absolut kein PP !
Nur gut erhatenes Stempelglanz.
Werde mit der Verkäuferin noch ein Wörtchen reden.
Falls die sich sträubt, gibt es Ärger von allen Seiten !
Bis denn,
Dreas
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17-03-2011, 11:03
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#22 (permalink)
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Hallo Dreas,
ich hätte Dir dringend abgeraten, auf die Münzen zu bieten!
Den Verkäufer hatte ich angemailt, wie denn die Münzen zu der Noppenfolie kämen. Als Antwort hatte ich erhalten, dass er die Münzen vor vielen Jahren so auf einem Flohmarkt (!) gekauft hätte. Spätestens da müssen alle Alarmglocken läuten! Zumindest die Noppenfolien sind eindeutig ohne ohne jeden Zweifel manipuliert; da drängt sich die Vermutung auf, dass mit dem Rest (also dem Inhalt) auch nicht alles stimmen kann.
Von den betreffenden Münzen gibt es wohl so viele manipulierte / auf Spiegelglanz getrimmte Stücke, dass ich die mir fehlenden (viel sinds nicht mehr) ausschließlich bei Händlern kaufe. Zumindest kann ich denen die Münzen problemlos wieder zurückschicken, was ich auch schon zweimal gemacht habe.
Was hast Du denn gezahlt, wenn ich fragen darf? Ich hoffe für Dich, dass Du aus der Sache wieder rauskommst und die Münzen zurückgenommen werden.
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17-03-2011, 19:25
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#24 (permalink)
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Sevus,
okay, mein Puls schlägt wieder im normalen Bereich :
die Verkäuferin nimmt die Münzen zurück, räumt einen Fehler bzw. Unkenntnis ein.
Diesmal hat Sie behauptet, die Münzen von einer Münzbörse erworben zu haben, mit dem Hinweis das es sich polierte Platte handelt.
Der Leibniz war total stumpf - null Glanz, nein weniger als null.
Der Humboldt war auf der Rückseite (also Kopfbild) geringfügig glänzender, dafür mit schönem grünen Rand auf der Münze.
Kann ja mal passieren, möglicherweise hat Sie im guten Glauben gehandelt, vielleicht aber auch nicht, wer weiß das schon.
Wer ohne Sünde ist schmeiße den ersten Stein ...
Sind bei echten 5 DM Münzen in pp eigentlich beide Seiten glänzend ?
Bis denn,
Dreas
@B555andi : keine Sorge, hatte erst gekauft, dann deinen Fred gelesen, schlau was :/
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17-03-2011, 19:30
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#25 (permalink)
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Sind bei echten 5 DM Münzen in pp eigentlich beide Seiten glänzend ?
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In der Regel ist es so, dass der Münzgrund spiegelt (daher wohl die Bezeichnung Spiegelglanz) und das Relief matt erscheint.
Es gibt auch Abweichungen - je nach dem, wie die Stempel bearbeitet wurden. Vom Leibniz gibt es laut Jager zwei Varianten in PP. Mit mattem Relief und ohne - da spiegelt dann die ganze Münze (diese Variante besitze ich)
Schön, dass die Verkäuferin ein Einsehen hat. Ich denke allerdings, die Münze wird mit derselben Beschreibung bald wieder in ebay auftauchen...
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