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D-Mark Münzen (Bundesrepublik Deutschland) alle bundesdeutschen Münzen ab 1948-2001 , z.B. Kursmünzen [-Sätze], Goldmark, Gedenkmünzen etc.

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  • 3 Post By Medaille
  • 2 Post By mesodor39

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Alt 12-04-2011, 17:08   #1 (permalink)
 
Warum wurde der Silbergehalt der DM-10er 1998 erhöht?

Kennt hier jemand die offizielle Begründung für die Erhöhung des Silbergehaltes der 10 DM - Münzen von 625er auf 925er Silber ab 1998?

Mich würde einfach interessieren, warum damals der Silbergehalt der Gedenkmünzen erhöht wurde. Im Prinzip hat ja damals der Staat auf einen Teil seiner Einnahmen verzichtet, was mich doch nach allen Erfahrungen sehr wundert.
hahab ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-04-2011, 17:30   #2 (permalink)
 
Ich bin sicher nicht der Spezialist für diese Frage, deshalb nur ein Erklärungsversuch. Wahrscheinlich sind die wahren Beweggründe nur indirekt veröffentlicht wurden. Der Rückgang der Auflagezahlen 8,85 Mio (in Stgl 1991) bis 6,0 Mio (1996) folgte der Versuch das Sammelgebiet wieder attraktiver zu machen, indem man alle 5 Prägebuchstaben zur Ausprägung brachte (Mehrfachkäufer!) bei schon insgesamt reduzierter Auflage auf nur noch 3,75 Mio, wohl aber nicht mit dem erhofften Erfolg, wie die wieder rückläufigen Auflagen vermuten läßt. Mit der Erhöhung des Feingehaltes (1998 Westfälischer Friede) sollte aus meiner Sicht die Nachfrage wieder angekurbelt werden - schließlich stieg auch die Gesamtauflage auf 4,5 Mio - ließ dann aber wieder nach. Der Versuch den Gesamtabsatz zu erhöhen war in dem Umfeld der dahindümpelnden Edelmetallpreise nicht erfolgreich.
Das Problem ist wohl generell die Überalterung und Ausdünnung der Sammlerschaft, auch wenn mit dem Euro neuer Schwung kam - ob auf Dauer sei dahingestellt. Bei der momentanen Edelmetallpreisentwicklung ist wohl alles absetzbar (jeder redet von Gold & Silber)- in einer langen Seitwärtsentwicklung wird aber auch dieses Interesse wieder einschlafen.
Gruß Medaille
thurai, B555andi und varukop gefällt dieser Beitrag.
Medaille ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-04-2011, 17:45   #3 (permalink)
 
Angeblich wurde 1998 der Silbergehalt erhöht, da es mit der Euroeinführung auch eine 10er Münze geben sollte/gibt. Damit der Sammler nicht zu dolle weint, da er für 10 Euro genauso viel Silber bekommt wie für 10 DM, wurde der Silbergehalt 1998 von 625 auf 925 erhöht.
Abegesehen davon war auch die Akzeptanz der 10 DM Münzen nicht mehr so riiiesig - ganz im Gegensatz zur aktuellen Lage
Tulitei ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-04-2011, 13:50   #4 (permalink)
 
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Kennt hier jemand die offizielle Begründung für die Erhöhung des Silbergehaltes der 10 DM - Münzen von 625er auf 925er Silber ab 1998?

Mich würde einfach interessieren, warum damals der Silbergehalt der Gedenkmünzen erhöht wurde. Im Prinzip hat ja damals der Staat auf einen Teil seiner Einnahmen verzichtet, was mich doch nach allen Erfahrungen sehr wundert.
Der Silbergehalt wurde erhöht, um die Münzen attraktiver zu machen.

Silber war damals sehr, sehr billig, so zwischen 25 und 40 Pfennige das Gramm (auf Kilobarrenbasis, inkl. MWSt).

Münzen aus schlechtem Silber hatten gegenüber den ausländischen Gedenkprägungen in 925er Legierung ganz einfach ein Akzeptanzproblem.

Genau so übrigens wie das 500-er DDR-Gelumpe, das zu Zeiten der DDR hier in Westdeutschland kaum jemand haben wollte....

625er "Silber"-Münzen laufen in Alben sehr schnell grün an. Fast alle Alben enthalten mehr oder weniger viel an Weichmachern, die das Kupfer aus der Legierung rauslösen.

625er für Gedenkmünzen ist ganz einfach nur eins:

ziemlich ärmlich.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-04-2011, 13:54   #5 (permalink)
 
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...
625er für Gedenkmünzen ist ganz einfach nur eins:

ziemlich ärmlich.
Na, dann will ich doch lieber nicht fragen, was Du von den künftigen 000ern hältst.
Lolo! ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-04-2011, 08:53   #6 (permalink)
 
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Na, dann will ich doch lieber nicht fragen, was Du von den künftigen 000ern hältst.
Ganz einfach:

Gold ist das Geld der neuen Könige,
Silber das Geld der modernen Edelleute,
der Tausch ist die Art, wie Bauern und Produzenten zahlen
können, mämlich: Ware gegen Ware
Papiergeld (Schulden, Anschreiben, Versprechen) ist die Art,
in der moderne Sklaven bezahlen und bezahlt werden.

Und Kupfer-Nickel ist nichts anderes, als eine Art Papierersatz
für die Münzprägung.

Man kann sich eine Münze in die Sammlung legen,
sollte aber nicht wirklich auf sowas wie Wertsteigerung
oder Seltenheit hoffen.....

Etwas wert und selten werden bei in hohen Auflagen
geprägte Münzen nur solche, die aus edlem Metall sind,
diese werden nicht nur durch Gebrauch vernichtet,
sondern auch und in erster Linie ihres Metalles wegens.

Was gut erhalten ist und übrig bleibt - wird selten.

Schaut euch die PP-Auflagen des Kaiserreiches
ider der Schweiz bis 1910 an....
Mini-Auflagen, dennoch sind viele Stücke garnicht
mal so teuer...

setzt das mal in Relation zu den PP-Auflagen der
BRD-Gedenkmünzen ab etwa 1968.....

Ich sags mal so: wenn die noch nicht mal 900er oder 925er
für die PP´s nehmen.....

tuts auch die Notmalausgabe.

Die PP sieht anfangs besser aus, hat aber alle bekannten
Schwächen der 625er-PP´s der BRD.

Und selbst bei den PP´s gibts, schaut man mit der
Lupe nach, gewaltige Unterschiede der Prägequalität,
da auch mit ausgelutschten / aufgearbeiteten Stempeln
geprägt wird - typisch für einen Staat, der mehr und mehr
herunterkommt...

lasst euch vom blinken der Münzen nicht täuschen....

Ich habe an 925-er Gedenk-DM-Zehnern, die ich in PP
für 5,50 bis 6 EUR/Stück gekauft habe zigfach gesehen...

nur ganz wenige Stücke sind erstklassig ausgebildet,
was die Qualität der Stempel angeht
ncc1701d und four9fine gefällt dieser Beitrag.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
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