Moin, Moin "AGENA",
bin erst seit ein paar Tagen zurück von einer sehr schönen und interessanten Reise über die "Grüne Insel" zurück. Da hätten wir uns (bei früher von Dir gestarteter Anfrage) ja fast zu einem direkten Gedankenaustausch treffen können



.
Bei diesen Stücken handelt es sich um Fehlprägungen, die durch eine Prägeschwäche über ein mehr oder weniger z.B. mit Maschinenöl zugelaufenes Relief des Prägestempels entstehen (können).
Die Erfahrung (auch meine als über ca. 40 Jahre u.a. BRD-Fehlprägungen Suchender) zeigt eindeutig, dass es auch hier seltene und häufige gibt / geben kann

. In meiner Sammlung existieren einige dieser Stücke verschiedenster Nominale, Prägejahre und Münzzeichen. Aus der Erinnerung heraus weiß ich, dass ich einige nur 1 x in Händen gehabt habe, andere aber immer wieder.
Besonders intressiert war ich dabei immer an den Stücken mit fehlendem Mz.
Informationen zu Häufigkeiten sind bei allen Fehlprägungen wohl grundsätzlich schwierig.
Das liegt daran, dass man ja generell nicht weiß, zu welchem Zeitpunkt in einer Stempelbenutzungsphase ein "dauerhafter" Fehler wie z.B. dieses Zulaufen erfolgte und so kann man auch nichts Generelles zu Seltenheiten sagen. D.h., frühes Zulaufen kann evtl. viele Exemplare und spätes Zulaufen evtl. nur wenige Exemplare ergeben. Wenn man dann zusätzlich noch den Fall berücksichtigt, dass solch ein Fehler bemerkt wurde und die geprägten Stücke dann aber evtl. nicht komplett vernichtet wurden, dann versteht man auch diese fehlende Information.
Beste Grüße "über den Teich"

varukop