Moin, Moin,
Jeder grundsätzlich erst einmal nach seinem Geldbeutel - evtl. auch längerfristig planen ! - und seinem Geschmack.
Ich würde - vor allem aus meiner Erfahrung heraus - eindeutig für einen Komplettaufbau in prägefrischer Qualität plädieren.
Gemäß des Beispiels "aus dem Umlauf" von Dirk, der natürlich ebenso seinen Reiz hat, kann ich aber nur dazu raten, bei einer Umlaufqualität (z.B. ss) zu bleiben - und zwar unbedingt durchgängig alle Stücke. Da man ja mittlerweile alles kaufen muss, kann es passieren, dass die beim Beginn der Sammlung in ss oder vz zugelegten Stücke nach einigen häufigeren und somit leicht erschwinglichen Exemplaren in prägefrisch - oder sogar in PP - nicht mehr gefallen


. Das wird dann in der Regel deutlich teuerer, als wenn man in dieser Frage gleich konsequent
eine Richtung überlegt und einschlägt.
Mir hatte beim Aufbaubeginn 1974 (auch Beginn des Einzuges dieser Stücke) eine (Umlauf) Sammlung mit sehr unterschiedlichen Qualitäten wenig Freude bereitet und ich habe mich dann bei der "Anhebung" der während der Umtauschaktion nicht selbst in prägefrisch im Umlauf gefundenen Stücke zu einer gleichmäßig prägefrischen entschieden.
Daneben habe ich als Sammler von Varianten und Stempelkopplungen und Fehlprägungen automatisch etwas Zusätzliches in der Sammlung.
Als weitere überlegenswerte Besonderheiten neben einer einheitlich erhaltenen Sammlung sehe ich z.B. jeweils ein Stück
- in der der Sammlungserhaltung genau entgegen gesetzten Richtung (also ein ss-Stück bei einer pfr-Sammlung)
- oder von einem "billigen" Stück eine Ergänzung aller fehlenden Erhaltungen (also s, ss, vz bei einer pfr-Sammlung)
- in PP
- als EA
- und auch eine Ergänzung der Sammlung mit den Vorprodukten dieser Münzen in Form von
- Rohlingen - evtl. auch unterschiedlicher Behandlungsstadien (ungestauchte Münzplättchen)
- Ronde (gestaucht) ohne Randschrift
- und die beiden Ronden mit der "alten" und der "neuen" Rändelung.
Viel Spaß beim Überlegen und Entscheiden !
Beste Grüße
vaukop