Das tolle an der Seite ist, von der super Aufmachung ganz abgesehen, dass neben den Auflagezahlen auch die Zahlen der eingeschzmolzenen Münzen zu finden sind. Finde ich hochinteressant. Ihr nicht?
Ich trage mich mit dem ernsthaften Gedanken, in dieses Gebiet einzusteigen.
Erste Konsequenz: Weg mit den 10 Dingern, die ich habe
Zweite Konsequenz: Nur PP scheint zu zählen, verplombt
Dritte Konsequenz: Dank an Münzenspezi für den tollen Link
[QUOTE]Original geschrieben von tumbertor
[B]Ich trage mich mit dem ernsthaften Gedanken, in dieses Gebiet einzusteigen.
Erste Konsequenz: Weg mit den 10 Dingern, die ich habe
Zweite Konsequenz: Nur PP scheint zu zählen, verplombt
Dritte Konsequenz: Dank an Münzenspezi für den tollen Link
@tumbertor:
Auch die normalen ST-Münzen sind wenn sie in der Erhaltung Stempelglanz sind absolut sammelwürdig Ausserdem nehmen sie nicht so viel Platz weg wie die verpolmbten PP´s (Ein Album genügt).
...Ein Teil der Gedenkmüzen, die nicht für den Umlauf bestimmt waren wurden teilweise an Sammler, die in Vereinen angagiert waren nach einem Punktesystem vergeben...
Wie hat man sich denn DAS bitte vorzustellen??
P.
Geändert von Piezli (04-01-2004 um 02:39 Uhr)
Grund: Scheribfheler
Das bedeutet wohl, dass Du nicht zum Bankschalter hast gehen und die Münzen dort abholen können. Nur Münzclubmitglieder wurden nach einem ausgefeilten System bedacht. Ich nehme an, dass ein Großteil der Münzen sowieso für den Export geprägt wurden. Für Normalsterbliche wars wohl fast unmöglich Sondermünzen zu beziehen.
Einige Gedenkmünzen wurden auch für den Umlauf geprägt.
Das bedeutet wohl, dass Du nicht zum Bankschalter hast gehen und die Münzen dort abholen können. Nur Münzclubmitglieder wurden nach einem ausgefeilten System bedacht.(...)
Das ist mir schon klar - aber mich würde interessieren, von welcher Art das Engagement eines Sammlers seinerzeit wohl sein sollte, um "belohnt" zu werden: gab es da sozusagen die Stachanows des Münzensammelns oder wie? Oder Extrapunkte für ZK-Mitglieder? Wer entschied über die Punktevergabe?
Was wurde in der DDR überhaupt so gesammelt? Edelmetallmünzen waren ja wohl eher nicht so leicht zu haben und Ausgaben aus den Ländern westlich der Elbe auch nicht? Oder doch?
Mir ist bekannt, dass ein Großteil der Münzen auch über die Betriebe vergeben wurde.
Hier wurden dann natürlich in erster Linie Betriebsleiter und Parteisekretäre und in zweiter Linie von diesen als würdig befundene Personen bedacht.
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Gruß Mia
Vielen Dank allen meinen bisherigen Tauschpartnern für viele erfolgreiche Transaktionen
Biete einen Monaco KMS 2001 und einen Monaco KMS 2002 beide original verschweißt
für einen Monaco KMS 2009 original verschweißt.
Wenn meine Postbox voll ist (das ist sie meistens) bitte per email kontaktieren
Da waren wohl nicht allzuviele "würdig". Sonst wären die Restbestände, die Peuss nach der Wende versteigert hat, nicht so hoch gewesen und die teils beträchtlichen Einschmelzungen bei gewissen Nominalen.
Wobei man nicht vergessen darf, dass viele Silbermünzen allein wegen dem Edelmetall wieder ingeschmolzen wurden.
Zufälligerweise kann ich auch etwas dazu beitragen, da ich einen Bericht in einer älteren Moneytrend gelesen habe.
Punkte wurden demnach für Aktivitäten wie Organisation von numismatischen Tagungen, das Halten von Fachvorträgen, etc vergeben (Genaueres müsste man nochmal nachlesen). Es gab dabei ein striktes Punktesystem. Die Münzvereine selbst übernahmen anhand dessen die Verteilung der ihnen zugeteilten Kontingente. Dabei soll es auch immer wieder zu Unmut gekommen sein, weil sehr häufig die Mengen bei weitem nicht ausreichend waren.
Gute Frage. Ich kann es nur so weiter geben wie es berichtet bekommen habe.
Es gab in der DDR Sammlervereine, die unter einem (mehr oder weniger staatlichen) VErband vereinigt waren. Diese Vereine organisierten zum BEispiel Tauschtage, Ausstellungen, ....
Mitglieder dieser Vereine bekamen Punkte dafür, wenn Sie zum Beispiel da Münzen ausstellen, Eintrittskarten verkauften oder auch für leitende Funktionen im Verein.
Die Vereine bekamen von jeder Neuausgabe x Münzen zugeteilt und verkauften (verteilten) die dann im Verein, da die Anzahl der zugeteilten Münzen geringer war als die Mitgliederanzahl. Für diese Verteilung wurde dann das Punktesystem benötigt um die Münzen gerecht zu verteilen.
Soweit ich weiss, war es bei den meisten Gedenkmünzen nicht möglich diese auf der Bank gegen DDR- Geld einzutauschen, mit Ausnahme einiger Umlaufgedenkmünzen, die in größerer Stückzahl geprägt wurden.
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hammerhai
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Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben weiß, hat ein Vermögen.
Jean Anouilh (1910 - 1987), französischer Bühnenautor und Dramatiker
Hi Leute!
Patina ist doch in Ordnung.
Diese zeugt von originaler Münze und ist normal.
Übrigens sammle ich zur Zeit nur DDR-Münzen.
Diese sind auf jeden Fall total unterbewertet weil diese sehr kleine Stückzahlen haben.
Da kann die BRD-Sammlung sich dahinter weit verstecken.
Ihr müsst euch mal die Stückzahlen in PP anschauen.
Gebe fast jeden übrigen (Pfennig)Cent dafür aus.
Habe fast alle zusammen.
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Suche Münze mit Friedrich dem Weisen in PP
stimmt, die Stückzahlen betragen gerade mal ein Bruchteil der BRD-Münzen.
Der Hauptgrund war aber nicht das man die Auflage möglichst klein halten wollte, im Gegenteil, man wollte eine möglichst große Auflage haben. Da man nur begrenzte Materialien zur Münzherstellung hatte, wurden einfach viele zuvor verausgabte Münzen zur Materialgewinnung wieder eingeschmolzen. Nach der Wende verkleinerte sich die Auflage nartürlich noch mehr. Dies betraff aber eher die sogenannten Sondermünzen (für den Umlauf geprägte Gedenkmünzen).
Eine Frage hätte ich. Ich sammle nur DDR-PP-Münzen. Warum ist denn die 20 M Luther bei ähnlicher Auflage wie alle anderen 20er verhältnismäsig teuer?
Die Menschen der ehemaligen DDR sind vorwiegend evangelisch.Luther ist nun mal ihr Religionsbegründer-ihr Idol. Das macht für mich alleine den hohen Preis aus.
Hm, ist zwar irgendwo logisch, aber es überzeugt mich nicht. Die Menschen konnten die Münze ja nicht erstehen. Zudem waren die meisten Leute athestisch (zumindest offiziell).
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"Der Verwaltungsakt ist die Erotik des Bürokraten!!
So konnte man zu DDR-Zeiten fast jede Münze bei der Staatsbank gegen "Westgeld" kaufen, außer halt Luther (und einige wenige andere), denn den gab es selbst bei der Staatsbank der DDR offiziell nicht mehr.
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Es gibt 2 Dinge, welche unendlich sind: Das Universum und die Dummheit der Menschen.
Wobei ich mir beim Universum nicht sicher bin. Albert Einstein
So konnte man zu DDR-Zeiten fast jede Münze bei der Staatsbank gegen "Westgeld" kaufen, außer halt Luther (und einige wenige andere), denn den gab es selbst bei der Staatsbank der DDR offiziell nicht mehr.
Ich hab eine Quittung auf der man sehen kann,wie teuer oder besser gesagt wie billig man eine Gedenkmünze der DDR kaufen konnte.Man mußte nur Westgeld vorlegen,hatte ich aber damals leider nicht.
Quittung ist für die 5 Mark Altes Rathaus Leipzig von 1984 in Stempelglanz.
mich würde mal interesieren was die teueren St-Münzen wie Stadtsiegel, Luther, Zeiss etc, sowie die PP-Münzen wenn man sie bekommen hätte, damals gekostet haben.
mich würde mal interesieren was die teueren St-Münzen wie Stadtsiegel, Luther, Zeiss etc, sowie die PP-Münzen wenn man sie bekommen hätte, damals gekostet haben.
Ich kann mich an die Goldguldenprobe erinnern: 250 DM in der Filiale Bahnhof Friedrichstr. (wenn man reinkam links im Glaskasten). Im Gegensatz zu Planck, der 8 DM kostete.
Zu der Verteilproblematik: Komplettsammeln lief nur über den Kulturbund. Gedenkmünzen gab es aber auch gelegentlich in den Lohntüten der Stasi (weiß ich von einem Fall [das war sogar ein Luther; der hat ihn heut noch und sammelt nicht mal]) und der Armee (mindestens 2 Fälle), Sondermünzen dann, wenn man rechtzeitig im Münzladen war oder, wie ich, der Sparkassenkassierein solange auf den Keks ging, bis sie diese für einen zurücklegte. (Meine Silbernen konnte ich erst nach der Wende kaufen)
(Erstes Posting hier nach langer Mitlesezeit; drum: Seid alle herzlich gegrüßt!)
Über den Kulturbund der DDR gab es die Münzen, auch Luther, zum Kurswert, hier also 20,- DDR-Mark. Nur bekam sie auch dort nicht jeder, sondern nach einem Verteilerschlüssel, der Mitgliedsdauer und gesellschaftliche Aktivitäten berücksichtigte. In unserem Klub hieß das: von 60 Mitgliedern bekamen ca. 20 eine Gedenkmünze (Sondermünzen gabs praktisch für jeden, wenn er wollte), bei Luther (wegen Touristen, viel aus den USA) gab es für 60 Mitglieder aber nur 3 Luther-Münzen.
Gruß Medaille
...bei Luther (wegen Touristen, viel aus den USA) Gruß Medaille...
Ist das jetzt eine indirekte Bestätigung des Gerüchts, dass der Großteil der Luther Münzen in die USA gingen und deshalb der Preis weit über dem Durchschnitt liegt? Das Thema hatte ich vor langer Zeit mal angeschnitten.
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