12-05-2011, 16:02
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#4 (permalink)
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Gedanken (und ad hoc) über den ideellen u. den materiellen Wert unseres Hobbys.
Moin Ihrs,
auch jetzt möchte ich einfach mal so ganz spontan einige Gedanken "ausfließen" lassen.
Da oben werden Umlaufmünzen aufgeführt. Davon gehe ich zumindest mal aus. Also Münzen, die aufgrund ihres Gebrauch-adäquaten Abnutzungsgrades von Sammlern als "verpönt" bzw. nicht sammelwürdig angesehen werden. In der Regel. Aber was sammelt nun dieser Sammler? "Unwirkliche", nie im Umlauf sich befindende (womöglich aus jungfräulichen Originalrollen enstammende) u. damit ihrer Funktion nie gerecht werdende Kurantmünzen ... in dem Erhaltungsgrad vz+ - st oder dergleichen? Oder aber "wirkliche" Münzen, die jede für sich ... fiktiv ... eine/ihre Geschichte erzählen könnte? Die von Hand zu Hand gereicht worden sind.
Ich gebe zu, daß ich "damals" als Wessi zu Zeiten der chaotischen Seins-Zustände der 89iger DDR-BRD-Wende (äh ... es war auch eine Wende in der BRD!) recht hohe materielle Gewinne mit erhaschten DDR-Münzen gemacht habe. Sie lagen in den ersten Tagen des Chaos` in der DDR in den Banken "frei zum Verkauf" herum. Für nen Appel un nen Ei. Und man erhielt (für überzählige Münzen) schon kurze Zeit später viel mehr Geld dafür.
Punkt.
Die andere Seite der Medaille:
... ich frage mich heute, ob der ideelle Wert von reinen Umlaufmünzen (und gerne auch in schlechten Erhaltungsgraden wie ss) nicht der höchste ist. Für mich. Aber das wird natürlich auch immer ein subjektiver Standpunkt sein. Und bin am Überlegen, ob ich mir meine Umlaufmünzen-DDR in ss "komplett" ersammeln werde.
Denn jede einzelne, die ich dann besitze, ist ihrer geldgerechten Tauschfunktion gerecht geworden. Gibt`s denn eine größere Sammel-Würdigkeit ... ?
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