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| Deutschland vor 1948 Drittes Reich, Weimar, Kaiserreich, Taler |
6gefällt
22-10-2004, 03:38
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#51 (permalink)
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10 Mark 1872
Wilhelm Deutscher Kaiser König v. Preussen
Münzstätte A
Die Qualität kann ich schwer einschätzen, die Münze ist in den Textzwischenräumen, an Adler und Wappen und im "kaiserlichen Ohr" verschmutzt.
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Die Verschmutzung wäre egal; man kann sie ja sauber machen. Wert: ca. 100 Öro.
20 Mark 1896
Karl Günther Fürst zu Schwarzb. Sondersh.
Randtext: Gott mit uns
Münzstätte A
Bei dieser Münze kann ich mich in der Grundfläche spiegeln. Mein Vater, der aus Sondershausen stammte, hat sie wiederum von seinem Vater geerbt, welcher wohl ein glühender Anhänger des Fürstenhauses und der Monarchie gewesen ist. Seit dem Tod meines Großvaters (1945) lag sie irgendwo in einem Schrank versteckt.
Vielleicht weiß jemand mehr über diese Münzen.
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Klar, jeder der einen Katalog lesen kann, weiß mehr darüber.
Über dieses Münzchen kannst Du Dich freuen. Wenn sie echt ist - und die Vorgeschichte klingt danach - dann liegt ihr Katalogwert bei 2500-4000 Öro. Geh zum Fachhändler und laß eine Expertise machen. Bei Echtheit und bester Erhaltung (drin spiegeln !) würde ich sie an Deiner Stelle nicht verkloppen, sondern auch glühender Anhänger des Fürstenhauses Schwarzburg-Sondershausen werden und die Münze wieder in den Schrank tun. Solche edlen Stücke können nur wertvoller werden.
Das ist die einzige Goldmünze aus Schwarzburg-Sondershausen. Bei der verdreht jeder Reichsgoldsammler die Augen ...
Geändert von Bukanier (22-10-2004 um 03:46 Uhr)
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22-10-2004, 18:52
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#52 (permalink)
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Hallo Bukanier,
herzlichen Dank für Deine Auskunft und die Mühe, die Du hattest.
Das mit der Expertise ist eine gute Idee, obwohl ich mir nicht vorstellen kann, wie mein Vater zu DDR-Zeiten Nachprägungen von Reichsmünzen in Gold hätte erwerben können. Deswegen tippe ich mal stark auf die Echtheit. Nun, Anhänger des Fürstenhauses werde ich wohl nur in sofern, als ich dem Emmittenten der Münze postum Dank sage.Vielleicht ist es ja die Gelegenheit, sich mit den Herren von Schwarzburg-Sondershausen mal näher zu befassen.
Das mit dem Wert ist natürlich so eine Sache. Für mich als Nicht-Sammler ist die Münze ein Stück edel verarbeitetes Metall, für das jemand bereit wäre, eine bestimmte Summe Geldes zu zahlen. Für einen Sammler hat sie wahrscheinlich einen viel höheren ideellen Wert. Als Wertanlage? Naja, aber eine Goldmünze liegt eben irgendwo im Schrank, Safe oder sonstwo. Eine Investition in eine Unternehmung (beispielsweise) bringt dagegen vielleicht jemanden in Lohn und Brot. Da muß ich nochmal gut überlegen, ob ich die Stücke behalte.
Danke nochmals, daß Du Dir die Zeit genommen hast, die Kataloge zu wälzen. Und in Zukunft viel Sammlerglück!
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22-10-2004, 23:19
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#53 (permalink)
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Das mit der Expertise ist eine gute Idee, obwohl ich mir nicht vorstellen kann, wie mein Vater zu DDR-Zeiten Nachprägungen von Reichsmünzen in Gold hätte erwerben können. Deswegen tippe ich mal stark auf die Echtheit.
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Die Masse der bis jetzt unerkannten Fälschungen ist in den 60'er und 70'er Jahren entstanden. Insofern wäre es wichtig, wenn Du den Vorbesitz der Münze durch Papa und Opa dokumentieren könntest. Jedes Papier ist wichtig.
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Das mit dem Wert ist natürlich so eine Sache. Für mich als Nicht-Sammler ist die Münze ein Stück edel verarbeitetes Metall, für das jemand bereit wäre, eine bestimmte Summe Geldes zu zahlen. Für einen Sammler hat sie wahrscheinlich einen viel höheren ideellen Wert.
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Ach was, ich rede vom Marktwert. Der hat mit Idealismus nichts zu tun.
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Als Wertanlage? Naja, aber eine Goldmünze liegt eben irgendwo im Schrank, Safe oder sonstwo. Eine Investition in eine Unternehmung (beispielsweise) bringt dagegen vielleicht jemanden in Lohn und Brot. Da muß ich nochmal gut überlegen, ob ich die Stücke behalte.
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Wenn Du das Geld brauchst, dann verkloppe sie. Frag vorher die Reichsgoldexperten hier im Forum (goldnase, siepie u.a.), wie man das gute Stück am besten veräußert.
Wenn Du das Geld auf die hohe Kante legen willst, wäre die Goldmünze wahrscheinlich eine bessere Wertaufbewahrung als Papiereuros.
Ach so: Und nimmt Dir die Zeit, alles durchzulesen, was hier im Forum über Reichsgoldmünzen geschrieben wurde. Danach wirst Du ein ganzes Stück schlauer sein. Die 25 Euro für einen Jaeger-Katalog wären in Deiner Situation vielleicht auch nicht schlecht angelegt.
Geändert von Bukanier (22-10-2004 um 23:29 Uhr)
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08-11-2004, 23:54
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#55 (permalink)
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Entschuldigung Ihr Fachleute
Hallo allen ernsthaften Sammlern,
ich bin hier Neuling und möchte demnächst nach dem Wert von zwei Münzen fragen. (Deutsches Reich muss ich aber noch Fotos aufnehmen)
Eure Beiträge oben lesen sich etwas verbittert, wenn der Ausdruck erlaubt ist.
Mache haben Münzen und wissen nicht mal woher sie kamen oder später wie lange man sie nun schon hat.
Die Liebe eines Sammlers war nicht da, die Münze ist einfach irgendwann mal ins Leben gekommen man denkt, mal aufheben auch wenn man ev. Umzieht. War ja doch mal Geld und ist nun auch noch alt, bloß nicht wegwerfen!!
Na, seid uns Laien bitte nicht zu böse wenn wir keine Ahnung haben und blöd fragen.
Ich werde mit Sicherheit auch Dankbar sein, wenn ich Auskunft bekomme.
Hab mich hier so gut als möglich informiert und werde möglichst genaue Angaben machen.
Bitte lasst und Unwissende nicht sitzen. Ich finde Euer Angagement großartig!  . Helfen wenn man kann, kann nicht verkehrt sein
MFG
Nino
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09-11-2004, 01:44
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#56 (permalink)
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eine Anfrage hätte ich... ich suche in der Datenbank nach Infos über Münzen, von 1911, (20 Mark), sehr schön erhalten, Prägestadt A = Berlin, vorne: Wilhelm II, Reichsadler Dt. Reich. Kannst Du mir weiterhelfen ? Danke im voraus! 
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Klick mal hier drauf: http://www.bbs-winsen.de/GoBlack/Gel.../land_fra.html
und dann auf Preußen.
Da findest Du schon Anhaltspunkte.
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09-11-2004, 01:52
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#57 (permalink)
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ich bin hier Neuling und möchte demnächst nach dem Wert von zwei Münzen fragen. (Deutsches Reich muss ich aber noch Fotos aufnehmen)
Eure Beiträge oben lesen sich etwas verbittert, wenn der Ausdruck erlaubt ist.
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Da ist was Wahres dran. Aber wenn einer so nett fragt wie Du und sich auch selbst etwas Mühe macht (Fotos), dann werden wir bestimmt nicht mürrisch sein und freundlich antworten.
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09-11-2004, 15:23
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#58 (permalink)
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Hallo Ninio
wir helfen gerne.
Leider liest man oft zwischen den Zeilen
der Fragenden ein "Wie viel wert ? möchts möglichst schnell verkloppen !"
Nach einer Weile nervt das schon ein bisschen.
Auch wir haben mehr Spass dran, wenn der Fragende Interesse
hat, und nach noch anderen Geschichten und Fakzen der Münze fragt.
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09-11-2004, 15:33
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#59 (permalink)
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Hallo,
eine Anfrage hätte ich... ich suche in der Datenbank nach Infos über Münzen, von 1911, (20 Mark), sehr schön erhalten, Prägestadt A = Berlin, vorne: Wilhelm II, Reichsadler Dt. Reich. Kannst Du mir weiterhelfen ? Danke im voraus!
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Im Falle der Echtheit ist deine Münze um die 100 Euro wert.
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18-12-2004, 10:39
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#60 (permalink)
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Hallo Ninio
wir helfen gerne.
Leider liest man oft zwischen den Zeilen
der Fragenden ein "Wie viel wert ? möchts möglichst schnell verkloppen !"
Nach einer Weile nervt das schon ein bisschen.
Auch wir haben mehr Spass dran, wenn der Fragende Interesse
hat, und nach noch anderen Geschichten und Fakzen der Münze fragt.
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Hallo Don Carleone,
was macht denn eine Münze für einen Sammler wertvoll? Seltenheit? Schönheit? Geschichte? Besonderheiten der Fertigung? Das interessiert mich wirklich!
Ich bringe mir von meinen Reisen regelmäßig Kursmünzen und evtl. Banknoten mit. Und mit diesen Münzen und Noten ist dann jeweils eine Geschichte verbunden, die der Reise und die des Gastlandes, welche ich vor der Reise immer intensiv studiere. Mit diesem Geld habe ich mein Bier bezahlt, meine Tortillas, meine Rice & Curries, Buddha-Statuen und Safaris. Der Materialwert des Geldes dürfte sich bei Null bewegen, der Kurswert allmählich sinken, der Erinnerungswert aber steigen. Allerdings nur für mich und ich könnte und wollte ihn nicht beziffern.
Bei den von mir geerbten Reichsgoldmünzen, deren Sammler- bzw. Marktwert Bukanier freundlicherweise recherchiert hat, fehlt mir schlichtweg das Wertgefühl und auch das Wertverständnis (abgesehen mal vom reinen Goldwert). Und so geht es offensichtlich den meisten Laien und Erben hier im Forum. Naja, zumindest der 20er Schwarzburg-Sondershausen hat für mich auch Erinnerungswert (schönes Städtchen übrigens, das Sondershausen). Bukanier schrieb auch, daß die Stücke nur wertvoller werden können, aber warum und wie?
Was ich übrigens sehr interessant finde, ist die Geschichte des Geldes an sich. Was hat denn jemanden bewegt, Silber in Barren zu gießen, mit Markierungen zu versehen und jene dann Mark oder aber auch Rubel zu nennen? Warum gibt es den Cent nicht nur in Europa und den Staaten, sondern unabhängig davon auch in Sri Lanka? Wer bezahlt wo mit runden Steinscheiben, Salzblöcken oder Muscheln? Womit hat Marco Polo auf dem Weg ins Mongolenreich seine Hotelrechnungen bezahlt? Wann bezahlen alle mit Plastik und Münzen und Noten sind dann ein abgeschlossenes Sammelgebiet? Wird es Kreditkartensammler geben?
Das reicht ja fast für ein neues Thema.
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18-12-2004, 13:59
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#61 (permalink)
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Wird es Kreditkartensammler geben?
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Die gibt es schon, genauso wie Leute, die alte Scheckkarten sammeln. Ich hatte im Nachlass meiner Schwiegereltern eine alte EC-Karte aus den 70ern gefunden. Da sowas damals i.d.R. einfach entsorgt wurde sind die Heute von den Sammlern gesucht. Ich behalte sie aber, weil es für mich ein Zeitdokument ist.
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18-12-2004, 15:17
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#62 (permalink)
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Was ich übrigens sehr interessant finde, ist die Geschichte des Geldes an sich. Was hat denn jemanden bewegt, Silber in Barren zu gießen, mit Markierungen zu versehen und jene dann Mark oder aber auch Rubel zu nennen? Warum gibt es den Cent nicht nur in Europa und den Staaten, sondern unabhängig davon auch in Sri Lanka? Wer bezahlt wo mit runden Steinscheiben, Salzblöcken oder Muscheln? Womit hat Marco Polo auf dem Weg ins Mongolenreich seine Hotelrechnungen bezahlt? Wann bezahlen alle mit Plastik und Münzen und Noten sind dann ein abgeschlossenes Sammelgebiet? Wird es Kreditkartensammler geben?
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Damit ist du dir die Magie des Geldes schon von alleine erklärt.
Der Wert erklärt sich für jeden Sammler persönlich,
ich für meinen Teil bewundere schöne Motive,
die Geschichte(n) rund um die Münze, und ihre persönlichen Eigenheiten.
Du kannst 10 verschiedene Sammler fragen, und du erhälst 10 verschiede
Gründe für das Sammeln.
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03-02-2005, 02:37
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#64 (permalink)
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habe ne münze von 1923. von der ich gerne wissen was sie wert ist. wenn mir jemand weiterhelfen könnte wäre ich sehr dankbar. also, die müne hat einen durchmesser von 4,5 cm und ist bronzefarben. auf der vorderseite ist ein pferd abgebildet. rundrum steht : notgeld der provinz westfalen. darunter steht der wert: 5 millionen. auf der anderen seite steht: minister vom stein deutschlands führer in schwerer zeit 1757-1831. und ein kopf ist abgebildet.
zustand: stempelglanz. vielen dank schon mal im voraus
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Vielleicht sehe ich es übertrieben kritisch, aber hier haben wir den Unterschied: Das ist genau die Art Frage, die zu beantworten manche keine Lust haben, ich zum Beispiel.
Warum soll sich einer ein Bein rausreißen und Kataloge wälzen, wenn Du Dir nicht die leiseste Mühe mit Deiner Frage gibst ? Oder möchtest Du eine Antwort in dem gleichen bekloppten Stil ?
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03-02-2005, 20:44
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#65 (permalink)
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Vielleicht sehe ich es übertrieben kritisch, aber hier haben wir den Unterschied: Das ist genau die Art Frage, die zu beantworten manche keine Lust haben, ich zum Beispiel.
Warum soll sich einer ein Bein rausreißen und Kataloge wälzen, wenn Du Dir nicht die leiseste Mühe mit Deiner Frage gibst ? Oder möchtest Du eine Antwort in dem gleichen bekloppten Stil ?
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Na, @Bukanier, wieder mal mit dem falschen Bein aufgestanden??  Ist doch ganz einfach zu beantworten:
@sascha 1978.
Es gibt 2 Münzen die in Frage kommen. Zum einen die Wertangabe ist zweizeilig mit "Mark" ausgeschrieben. Diese Münze ist aus Kupfer, vergoldet und hat ein Gewicht von 33,5 gr. bei einem Durchmesser von 44 mm. Wert in Stgl. lt. Münzenrevue 45,--€.
Die zweite Möglichkeit ist die mit Wertangabe 3 zeilig mit "Mk" abgekürzt. Material hier Kupfer/Zink ebenfalls vergoldet. Gewicht 33 gr., Durchmesser ebenfalls 44 mm. Wert in Stgl. 350,--€
Wertangaben sind immer ca. Händlerverkaufspreise, sodaß hier noch ein gewisser Abschlag berücksichtigt werden muß, wie hoch der bei dieser Art Münze ist, kann ich leider nicht sagen, da nicht mein Sammelgebiet.
Achja, willkommen im Forum Sascha.
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08-02-2005, 13:26
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#66 (permalink)
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Danke wolle
hi wolle. wollte mich für die aussagekräftige antwort bedanken. es ist die erste von dir beschriebene münze.  gruß sascha1978
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08-02-2005, 16:58
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#67 (permalink)
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Wilhelm II. 1895
hallo, ich verfolge das forum auf dieser seite nun schon ein paar tage und hätte da auch mal ne frage. ich hoffe mir kann jemand helfen....
ich habe eine goldmünze von wilhelm II von 1895. ich würde gerne wissen woran man eine fälschung erkennen kann.
ich habe mich die letzten tage soviel mit der münze beschäftigt das mir mittlerweile der kopf raucht...
sie ist 19,5 mm breit, der adler hat ein kleines schild, sie hat verschnörkelungen an der seite und keine Inschrift, sie wiegt laut meiner waage 3,9 gr ( habe leider nur ne 0,1 aufteilung ).
Reichen diese treffer schon um zu sagen sie ist echt ??! hmmm
hilfeeee ;-)
dankeschööön schon mal im voraus.....
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08-02-2005, 21:14
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#73 (permalink)
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hi wolle. wollte mich für die aussagekräftige antwort bedanken. es ist die erste von dir beschriebene münze.  gruß sascha1978
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Hallo Sascha,
gern geschehen, dafür ist ein Forum da.
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Reichen diese treffer schon um zu sagen sie ist echt ??! hmmm
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Leider nicht so ganz. Da bei den Reichsgoldmünzen etliche z.T. hervorragende Fälschungen im Umlauf sind, wo sich selbst die Spezilisten beim Erkennen schwer tun, reicht das nicht. Die technischen Perameter der 10 Mark Reichsgoldmünzen sind: 3,982 g, Durchmesser 19,5mm, 900´er Gold.
Du solltest die Münze am besten mal einem Kenner vorlegen, vielleicht meldet sich ja hier noch einer zu Wort.
Falls die Münze schon vor den 1960´er Jahren im Familienbesitz war, ist die Wahrscheinlichkeit der Echtheit um einiges größer, da in den 1960´er Jahren die meisten Reichsgoldfälschungen auf den Markt gebracht wurden.
Geändert von wolle (08-02-2005 um 21:18 Uhr)
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08-02-2005, 21:28
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#75 (permalink)
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@ wolle
danke erst mal für die auskunft...
woran erkennt man denn ne fälschung ? weißt du das ?
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Hallo @yesterday,
gern geschehen.
Da es leider nicht mein Spezialgebiet ist, kann ich Dir auch nichts genaueres sagen. Auf jeden Fall sind diese sogenannten "Schmidt-Hausmann-Fälschungen" so gut, das sie selbst Spezialisten nicht immer erkennen. Da dürften die zuallererst das richtige Gewicht genommen haben.  Aber wie gesagt, diese Fälschungen wurden sämtlichst ab den 1960´er Jahren fabriziert. Wenn deine Münze schon länger in Familienbesitz ist, könnte man diese Fälschungsquelle schon mal ausschließen.
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