Bin mir eigentlich auch sicher, eine Fälschung. Da gibt es doch Bilder von echten, mal vergleichen.
Aber sage mal was du denn bezahlt? Vzgl. wäre lt. Jaeger 244 750,00 EUR.
Glaube nicht, dass jemand auf dem Flohmarkt handelt.
Gleichzeitig ist Prägestätte A mit Fälschungen bekannt.
Die Münze sieht einfach komisch aus, die Haare, das Profil, die Buchstaben.
Vielleicht kann mal jemand ein Vergleichsbild einstellen.
Hat du mal gemessen und gewogen, ob es überhaupt Gold sein kann?
Ich habe die Münze bei E-Bay dem elektronischen Flohmarkt gekauft.
Allerdings auch als falsch. Ich wollte vorher mal hören, was ihr sagt.
(ohne Beeinflussung)
Bin mal gespannt, wenn sie da ist.
Wenn so viele Experten beieinander sind, muss ich auch mal fragen.
Eine von meinen 5 Mark Stücken soll angeblich falsch sein, aber welche ist es?
Die Gewichte sind:
1. 2,13 g
2. 1,97 g
3. 1,73 g
Nach Aussage des Juveliers sind alle drei gutes Gold (er konnte aber nur bis 750 prüfen - das hier war aber mehr).
Ich denke alle 3 sind falsch ! Nummer 1 und 3 scheiden schon aufgrund des "W" anstatt "J" aus...und Nummer 2 wuerde ich max. zum Goldpreis ankaufen...nein lieber doch nicht-will mir doch kein Kuckucksei ins Nest legen
Da hab ich aber Glück gehabt.
Die mit dem W habe ich vor Jahren in Hamburg beim Uhren Weiss gekauft. Sie haben 19,- DM pro Stück gekostet, das waren rund 5 Euro pro Gramm Feingold, da kann man nichts sagen.
Der 5er mit J war etwas später, hat aber auch nicht viel mehr gekostet.
Ob ich später mal eine vertrauenswürdige Person finde, der ich die Sammlung übergeben kann?
Was hier teilweise geschrieben wird, lässt einem die wenigen Haare zu Berge stehen.
ich bin heute zu ersten mal hier. Habe mit großem Interesse euer Beiträge zum Thema Reichsgoldnachprägungen gelesen. Ich interessiere mich für Münzen (vorwiegend D 1871-1945) seit ich etwa 12 Jahre alt bin. Habe aber dieses Hobby in den letzten 10 Jahren etwas vernachlässigt, da die Stücke die mir noch fehlen doch ordentlich auf den Geldbeutel hauen.
Ich möchte mich besonders für den Beitrag über die Hausernachprägungen bedanken, denn dass Münzen in dieser Größenordnung nachgprägt wurden war mir bisher nicht bekannt.
@phoenix.. also bei den Weimar NP sieht man das zu 99%... ob echt oder falsch.
Was Gold angeht kannst du bei preussen nicht viel falsch machen, die liegen ungefähr beim Goldpreis (ok für die Prügel die jetzt kommen der 78 B Zehner liegt etwas höher OK .....)
Na Spaß bei Seite... die Randprägung ist immer shr wichtig, da die NP Goldis im Gewicht und Durchmeesser ziemlich stimmen.
Teure Stücke beim Gutachter kontrollieren lassen, wobei man sich den Zahn ziehen lassen kann ein Schnäppchen zu machen, wenn irgend ein Hirnie bei ebay schreib 20 Mark Ernst ! Coburg 1873 keine Ahnung von oma geerbt.. weiß net ob der echt ist keine Garantie bla bla.. und jemand so blöd ist dann noch mehr zu bieten als der Goldpreis... immer erst denken dann handlen..
5 Mark Gold ist noch mehr Alarmbereitschaft angesagt!!
Buch Weege Münzfälschungen ist "relativ" ok... gibt zumindest paar Hinweise die verwendungsfähig sind.
Nachdem der Goldpreis momentan wieder etwas günstiger ist und ich ein paar Euronen auf der Seite habe, möchte ich mit dem Sammeln von 20-Mark Goldstücken beginnen. Habe den Beitrag hier und viele andere zum Thema Fälschungen durchgelesen und finde das Forum hier echt klasse. Bevor ich mir aber die eine oder andere Goldmünze zulege, habe ich noch ein paar Fragen - nicht dass ich mir gleich eine Fälschung einhandle.
Also: ich möchte erstmal die gewöhnlichen 20er sammeln, also Wilhelm II und so. Ich weiß, dass ich auf Gewicht (digitale Waage bis 0,01g habe ich) und Durchmesser achten muss. Dann natürlich auf Prägeerscheinung und Randschrift. Gibt es von diesen "gewöhnlichen" Reichsgoldmünzen auch Fälschungen, die ich mit den genannten Merkmalen NICHT ausschließen kann? Quasi á la Schmidt/Hausmann? Oder wurden diese gar nicht gefälscht, da die ja eh nur zum Goldwert gehandelt werden? Gibt es irgendwo eine Aufstellung, was von Schmidt/Hausmann alles gefälscht wurde? Worauf muss ich noch achten? Gibt es irgendwo ein paar nützliche Links, die ihr mir empfehlen könnt?
Vielen Dank schon mal vorab für eure Antworten.
Ich glaube ich hab es irgendwo mal gelesen, dass auch bei den normalen Willis 1 und 2 Fälschungen von Schmidt-Hausmann vorkommen sollen, habe aber selbst noch keine gesehen von den Typen. Es kann aber durchaus sein, dass extrem seltene 20 Mark Stücke aus Preußen von ihm gefälscht wurden. Aber von normalen 20 Mark Stücken mit hoher Auflage sind mir bisher keine bekannt, habe ich auch noch nicht bei ebay etc. gesehen.
Doch, es gibt falsche Willi2 mit Umlaufspuren, die man erst auf den dritten Blick mit der Lupe erkennen kann. Hat mir mein Händler vor Jahren schon gezeigt.
Hab gestern das neue Buch über Kaiserreich-Fälschungen bekommen. Sehr ergiebig für die hier beschriebene Thematik. Tolle Abbildungen. Kann ich nur empfehlen.
Ich will hier aber keine Werbung für den Autor oder Verlag machen.
Im aktuellen Numismatischen Nachrichtenblatt gibt es einen vierseitigen Artikel "Über das Gewicht von Reichsgoldmünzen" von Jürgen W. Faul.
Die einzelnen Zwischenüberschriften lauten:
- Gesetzliche Grundlagen
- Technische Daten der Reichsgoldmünzen
- Methode und Stichprobe
- Ergebnisse
- Zusammenfassung
Einlautend heisst es: Ein wichtiges Indiz zur Bestimmung der Echtheit einer Münze ist ihr Gewicht. Dazu wird die Münze gewogen und mit dem Sollgewicht verglichen. Doch wie stark darf das tatsächliche Gewicht von dieser Norm eigentlich abweichen ? Fertigungstoleranzen und der gebrauch der Münze als Zahlungsmittel bedingen Unterschiede zu den gesetzlich festgelegten Werten. In der nachstehenden Arbeit soll diese Frage anhand der Goldmünzen des Kaiserreichs eingehend untersucht werden. Obwohl es im kaiserreich klare gesetzliche Regelungen gab, ab wann eine Münze einzuziehen ist, kommt die Arbeit zu einem überraschenden Schluss.
Im aktuellen Numismatischen Nachrichtenblatt gibt es einen vierseitigenArtikel "Über das Gewicht von Reichsgoldmünzen" von Jürgen W. Faul.
Die einzelnen Zwischenüberschriften lauten:
- Gesetzliche Grundlagen
- Technische Daten der Reichsgoldmünzen
- Methode und Stichprobe
- Ergebnisse
- Zusammenfassung
Einlautend heisst es: Ein wichtiges Indiz zur Bestimmung der Echtheit einer Münze ist ihr Gewicht. Dazu wird die Münze gewogen und mit dem Sollgewicht verglichen. Doch wie stark darf das tatsächliche Gewicht von dieser Norm eigentlich abweichen ? Fertigungstoleranzen und der gebrauch der Münze als Zahlungsmittel bedingen Unterschiede zu den gesetzlich festgelegten Werten. In der nachstehenden Arbeit soll diese Frage anhand der Goldmünzen des Kaiserreichs eingehend untersucht werden. Obwohl es im kaiserreich klare gesetzliche Regelungen gab, ab wann eine Münze einzuziehen ist, kommt die Arbeit zu einem überraschenden Schluss.
Das klingt nach sehr interessanten Infos - gibt es die Möglichkeit darüber mehr zu erfahren, z. B. in Form einer kurzen Zusammenfassung, von Scans,... ?
bei der Internetrecherche über 2 geerbte Münzen bin ich auf dieses Forum und diesen Thread gestoßen (ein sehr interessantes Thema, wie man daran sieht, dass ich darüber ein wenig die Zeit vergessen habe ).
Es handelt sich um 2x 20 Mark Friedrich von Preussen von 1888 in, nach meiner Laienmeinung, erstaunlich gutem Zustand für so alte Münzen.
Nachdem ich mittlerweile ein wenig über die Schmidt/Hausmann Fälschungen gelesen habe fürchte ich auch zu wissen, warum .
Zur Geschichte der Münzen ist mir leider nichts bekannt, insbesondere halte ich es für nicht unwahrscheinlich, dass sie erst nach der Schmidt/Hausmann Zeit, vermutlich aber in guten Glauben, von meinem Opa erworben wurden.
Auch wenn mir klar ist, dass mir hier keiner die Echtheit bestätigen kann, würde ich mich doch freuen ein paar Meinungen zu hören, vielleicht haben die Münzen ja offensichtliche Fehler.
Ich als Laie konnte auch nach dem Lesen dieses Threads nicht wirklich welche finden, aber mir kommt die Randschrift etwas merkwürdig vor, insbesondere das "UNS" die etwas unterschiedlichen "T"s in "GOTT" und der recht ungleichmässige Schriftstand.
Über eine kurze Einschätzung zu Wert (echt und unecht) und Fälschungshäufigkeit würde ich mich ebenfalls freuen, ein Verkauf ist aber ohnehin nicht geplant.
Bin gespannt auf eure Antworten
Gruß
iFuchs
P.S.
Mangels Scanner habe ich die Münzen so gut es geht fotografiert.