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Deutschland vor 1948 Drittes Reich, Weimar, Kaiserreich, Taler

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Alt 04-02-2004, 17:35   #1 (permalink)
 
Frage zu Kaiserreich Sachsen

Hallo an alle,

da ich den Jäger Katalog nicht besitze möchte ich diese Frage hier stellen.
Es gibt bei den sächsischen Münzen des Kaiserreich vier Typen , die in den Münzeitschriften als Medaillen gekennzeichnet , aber mit Bewertungen und Jägernummern versehen sind.( z.Bsp J123).
Was hat es mit diesen Münzen auf sich ?
Warum sind sie als Zahlungsmittel aufgeführt, wenn sie doch Medaillen sind ?
Welchem nominalen Gegenwert entsprachen diese Gepräge ?

Danke für Euere Hilfe.

Gruss


Zoelles
Zoelles ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-02-2004, 19:41   #2 (permalink)
 
Hallo,

die Stücke, die Du meinst, sind deshalb bei den Zahlungsmitteln aufgeführt, weil Sie zum einen Zahlungsmittel, zum anderen aber auch Medaillen waren. Es gab sie nur in sehr kleinen Stückzahlen, so dass man sie heute als Sonderausgaben o.ä. bezeichnen würde. Sie wurden immer aus irgendeinem Anlass geprägt. Die einzelnen Münzen sind:

J123 Medaille zu 5 Mark 1889 silber 800 Jahre Haus Wettin Auflage 706 Stk
J126 Medaille zu 2 Mark 1892 silber Besuch Münzstätte Auflage 1004 Stk
J131 Medaille zu 2 Mark 1903 silber Besuch Münzstätte Auflage 1004 Stk
J137 Medaille zu 2 Mark 1905 silber Besuch Münzstätte Auflage 1000 Stk

J123 und J126 wurden unter König Albert,
J131 wurde unter König Georg und
J137 wurde unter König Friedrich August III geprägt.

Schönen Tag noch

BauhaseT
BAUHASET ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-02-2004, 19:50   #3 (permalink)
 
gibt es, da offensichtlich keine wertbezeichnung vorhanden ist, ein deutliches erkennungsmerkmal des wertes von 2 oder 5 mark?

einzig und allein der vergleichbare durchmesser zu den silbermünzen scheint hier ein anhaltspunkt...

wer weiss etwas genaues?

mfg

quizfire
quizfire ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-02-2004, 21:59   #4 (permalink)
 
Im Jäger sind diese Münzen übrigens nicht als Medaillen bezeichnet, sondern als "offizielle Denkmünzen".

Besagte Münzen dürften kaum in den Zahlungsverkehr gelangt sein, die Auflagezahlen sprechen für sich.

Nr 123 und 123a wurden verliehen für "hervorragende Beteiligung an der 800 Jahrfeier des Hauses Wettin"

Die anderen wurden geprägt anlässlich des Besuchs des Königs in der Münzprägeanstalt (126 & 131 in Anwesenheit des Königs, 137 nachdem der König schon wieder weg war). Der Verkaufserlös von 126 kam einer Stiftung zugute, ich vermute, bei 131 & 137 wurde ebenso verfahren.

Die Gemeinsamkeit dieser Denkmünzen mit den für den Umlauf geprägten Münzen ist, neben den Abmessungen, die Verwendung des selben Stempels für die Vorderseite.
siepie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05-02-2004, 09:48   #5 (permalink)
 
vielen Dank für Euere Hilfe.
Zoelles ist offline   Mit Zitat antworten
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