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Deutschland vor 1948 Drittes Reich, Weimar, Kaiserreich, Taler

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Alt 22-02-2005, 11:03   #26 (permalink)
 
Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation
Reichstaler 1567
Kaiser Ferdinand I.
Münzstätte Joachimstal, die Stadt, die dem Taler zu seinem Namen verhalf
Zustand: Stempelglanz
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Alt 22-02-2005, 11:14   #27 (permalink)
 
Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation
Reichstaler 1729
Kaiser Karl VI.
Münzstätte Hall
Erhaltung: vorzüglich-Stempelglanz
Davenport 1054
Kaiser Karl VI. regierte von 1711 bis 1740. Er war der Vater von Erzherzogin Maria Theresia, der er mit der "Pragmatischen Sanktion" auf den Habsburger Thron verhalf
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Alt 25-02-2005, 18:18   #28 (permalink)
 
Herzogtum Württemberg
Herzog Friedrich Eugen 1795-1797
Huldigungstaler 1795 nach dem Konventionsfuß
MzMstr. Betulius am Armelabschnitt
Fast Stempelglanz.
Das siebenfeldrige Wappen kam in dieser Form in Württemberg erst 1794 auf und wurde bis 1803 verwendet.
Es zeigt links oben das Rautenwappen der Grafen von Teck, in der Mitte oben die Reichssturmfahne, rechts oben das Wappen von Mömpelgard, dem heutigen Monbéliard in Frankreich, ehemals württembergischer Besitz, und in der Mitte die württembergischen Hirschstangen. Das viergeteilte Wappen links unten steht für den "Heerkolpen von Limpurg", das Wappen mit der Männerbüste unten in der Mitte steht für Heidenheim und das Wappen rechts unten steht für Justringen.
In Farbe sieht das Ganze dann so aus:
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Alt 05-03-2005, 10:35   #29 (permalink)
 
Römisch Deutsches Reich
Kaiser Rudolph II. 1576-1611
Taler 1585,
Münzstätte Nagybanya.
Jugendbildnis mit der Kaiserkrone/
Doppeladler unter Krone mit Jahreszahl und "NB"
Vogelhuber 102/1
vz/stgl
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Alt 05-03-2005, 11:28   #30 (permalink)
 
Drittes Reich - 5 Reichsmark Martin Luther

J 353. 5 Reichsmark Gedenkmünze zum 450. Geburtstag Martin Luthers
  • 1933 F
  • Entwurf Prof. Wissel
Besonderheit: PP/Spiegelglanz
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Alt 11-03-2005, 23:09   #31 (permalink)
 
Hier mal eines meiner Lieblingsstücke nicht ganz so schön wie jeggy´s Avatar, aber immerhin:

Jaeger Nr. 703

10 Neu-Guinea Pfennig 1894A
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Alt 18-03-2005, 23:19   #32 (permalink)
 
J 175. 3 Mark 1913 Wuerttemberg
  • Vs. Entwurf und Stempel: Karl Schwenzer, Stuttgart
Besonderheiten: PP/Spiegelglanz

Der Stempel wurde vermutlich kräftig poliert,
siehe flache Reliefstellen (fliegende Bänder)
und unvollständige Schmuckfeder rechts
neben Adlerkopf
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Alt 20-03-2005, 00:02   #33 (permalink)
 
J 601. Gebiet des Oberbefehlshabers Ost, 1 Kopeke 1916 J, Erhaltung vz+
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Knitz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-03-2005, 19:44   #34 (permalink)
 
Da habe ich auch etwas anzubieten:
J 602. Das 2-Kopeken-Stück ist bei mir in recht gutem Zustand.
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Alt 20-03-2005, 20:57   #35 (permalink)
 
J. 356 Garnisonskirche mit Datum

5 Reichsmark Drittes Reich (1934 – 1935)
Garnisonskirche (bzw. Garnisionskirche)
mit Datum "21. März 1933"

Silber 0.900, Gewicht 13.88 g (12.5g fein),
Durchmesser 29 mm
Auflage laut MünzenRevue: 400 Tausend

Rand: Gemeinnutz geht vor Eigennutz

Gültig bis 20.06.1948 (in den Westzonen) Jäger 356


(Münze scheint nur auf dem Foto "goldig")
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PCRus1988 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-03-2005, 21:55   #36 (permalink)
 
Preußen
1867 / "A"
3 Pfennig
vz
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Don_Carleone ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-03-2005, 22:00   #37 (permalink)
 
Deutsch Ostafrika
1890
1 Pesa
vz
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Alt 20-03-2005, 22:04   #38 (permalink)
 
Meißen
1921
50 Pfennig
vz
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Alt 20-03-2005, 22:07   #39 (permalink)
 
Deutsch Ostafrika
1904 / "A"
1 Heller
vz+
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Don_Carleone ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-03-2005, 22:52   #40 (permalink)
 
J 331. 5 Reichsmark Weimarer Republik 1927 A
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Alt 04-04-2005, 21:38   #41 (permalink)
 
DOA Heller

J 717. 5 Heller 1909 J
  • av: Wert im Lorbeerkranz
  • rv: Heraldische Kaiserkrone
  • Entwurf: Emil Weigand, Berlin
  • Stempel: Karl Kühl, Hamburg
  • Cu 950 / Sn 40 / Zn 10, 20g, Ø 37mm
Besonderheit: Grösste deutsche Münze in Kupferlegierung

In dieser Erhaltung (bankfrisch) recht selten, Stempelglanz-Exemplare
sind ziemlich rar. Der Katalogpreis für Stempelglanz ist zu niedrig.
Erstabschläge in Stempelglanz können €900 kosten.
Diese Münze war für €180 zu haben.
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jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-04-2005, 21:43   #42 (permalink)
 
J 730. 10 Cent 1909 Kiautschou
  • Vorderseite: Inschriften in chinesischen Schriftzeichen (vier grosse Zeichen) = KAISERLICH DEUTSCHE MÜNZE; die Schrift zwischen den Perlkreisen: oben (zwei kleine Zeichen): TSINGTAO, rechts und links aussen: 10 Cent, die acht Zeichen unten: 10 STÜCK AUF EINEN DOLLAR GROSSES GELD = chinesisches, nicht im Dezimalsystem ausgebrachtes Geld, die Käsch Münzen).
  • Rückseite: Marineadler (Reichsadler auf einem Anker)
  • Entwurf und Stempel Vs: Otto Schultz, Berlin
  • Entwurf und Stempel Rs: Paul Sturm, Berlin
  • Auflage: 670.412
Es sind zahlreiche Fälschungen dieser Münze auf dem Markt. Auch ist bei diesen Münzen eine gewisse Prägeschwäche eher die Regel als die Ausnahme.

Erhaltung der Münze: Stempelglanz, fein.
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Alt 04-04-2005, 21:48   #43 (permalink)
 
J 702. 2 Neu Guinea Pfennig 1894 A
  • Vorderseite: Wert
  • Rückseite: Zwei gekreuzte Palmwedel
  • Entwurf und Stempel Vs: Emil Weigand, Berlin
  • Entwurf und Stempel Rs: Otto Schultz, Berlin
  • Auflage: 250.000 später eingeschmolzen: 233.232 Stück
Erhaltung der Münze: Stempelglanz.
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Alt 04-04-2005, 21:53   #44 (permalink)
 
J 127 2 Mark Sachsen 1902 E (Auf den Tod des Königs)
  • Vorderseite: Koenig Albert von Sachsen mit Lebensdaten
  • Entwurf und Stempel Vs: Max Barduleck, Dresden
  • Auflage: 167.625 (PP:250)
Erhaltung der Münze: Stempelglanz, fein mit leichter gleichmässiger Patina.
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Alt 04-04-2005, 22:49   #45 (permalink)
 
Noch mehr Kolonialgeld

J 722. 1 Rupie 1914 J
  • av: Wilhelm II. in der Uniform der Garde du Corps
  • rv: Wert im Kranz aus Palmenwedeln
  • Entwurf: Weigand, Schulz
  • Auflage: 500'000 Stück
  • Ag 916⅔ / 83⅓, 11,6637g, Ø 30,5mm
Erhaltung: stempelglanz, fein patiniert
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jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-04-2005, 23:05   #46 (permalink)
 
Bestimmt die preiswerteste Münze in dieser Kollektion:
  • Kriegsgeld der Stadt Essen, Material: Zink
In dieser Erhaltung selten!

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Für alle die die Nase rümpfen (Notgeld) hier mein Vorschlag: sobald hier eine guterhaltene Zinkmünze auftaucht, lösche ich diesen Beitrag
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Raphael ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 06-04-2005, 10:19   #47 (permalink)
 
Da ja nach einer Zinkmünze verlangt worden ist:
J373a
1945 F
stgl

@Raphael: bitte trotzdem Dein Stück nicht löschen
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maudry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-04-2005, 10:21   #48 (permalink)
 
und gleich noch ein Pfennig:
J1
1886 E
stgl
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maudry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-04-2005, 10:22   #49 (permalink)
 
zum Abschluss dann noch ein Neuguineapfennig:
J701
1894 A
stgl EA, leicht fleckig
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maudry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-04-2005, 19:39   #50 (permalink)
 
Schwarzburg-Sondershausen

J 169b 2 Mark 1905

Zum 25.Regierungsjubiläum
  • av: Karl Günther zu Schwarzburg-Sondershausen mit Lorbeerzweig und Jahreszahlen
  • rv: Großer Reichsadler
  • Entwurf: Otto Schultz, Berlin
  • Auflage: 12.500 Stück
Erhaltung: fast stempelglanz

Für die Prägung der Gedenkmünze sollte die Kopfpatrize von J.168 verwendet werden. Der Zweig und die Jahreszahlen sind von Schultz freihändig geschnitten worden. Dabei gerieten der Zweig zu flach und der Randstab zu schmal.
Deshalb wurde eine neue Matrize hergestellt. Wegen des feststehenden Ablieferungsdatums wurde mit dem neuen Stempel nur noch der Restposten (12.500 Stück), der für die anderen Bundesstaaten bestimmt war, ausgeprägt, während die für Sondershausen vorgesehenen Stücke (J.169a = 62.500) mit dem ersten Stempel geprägt wurden.

__________________________________________________

Karl Günther zu Schwarzburg-Sondershausen
  • Geboren am 07.08.1830 als letzter Fürst der Sondershäuser Linie des Schwarzburgischen Fürstenhauses in Arnstadt
  • 14.06.1869 Vermählung mit der Prinzessin Marie von Sachsen-Altenburg. Diese Ehe blieb ohne Nachkommenschaft.
  • 17.07.1880 Antritt der Regierung. Wichtige Gesetze seiner Regierungszeit waren schon darauf abgestimmt, daß das Erlöschen der Sondershäuser Linie des Hauses Schwarzburg abzusehen war.
  • 1906 wurde Karl Günther bei einem Jagdunfall so schwer verletzt, dass er die
    letzten drei Jahre im Krankenbett verbringen mußte.
  • Er starb am 28.03.1909 im Sanatorium bei Dresden.

Mit ihm erlosch die Sondershäuser Linie des Hauses Schwarzburg im Mannesstamm, das Fürstentum wurde ab seinem Tod von Fürst Günther Viktor zu Schwarzburg-Rudolstadt geführt.
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Geändert von siepie (06-04-2005 um 19:43 Uhr)
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