Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation
Reichstaler 1567
Kaiser Ferdinand I.
Münzstätte Joachimstal, die Stadt, die dem Taler zu seinem Namen verhalf
Zustand: Stempelglanz
Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation
Reichstaler 1729
Kaiser Karl VI.
Münzstätte Hall
Erhaltung: vorzüglich-Stempelglanz
Davenport 1054
Kaiser Karl VI. regierte von 1711 bis 1740. Er war der Vater von Erzherzogin Maria Theresia, der er mit der "Pragmatischen Sanktion" auf den Habsburger Thron verhalf
Herzogtum Württemberg
Herzog Friedrich Eugen 1795-1797
Huldigungstaler 1795 nach dem Konventionsfuß
MzMstr. Betulius am Armelabschnitt
Fast Stempelglanz.
Das siebenfeldrige Wappen kam in dieser Form in Württemberg erst 1794 auf und wurde bis 1803 verwendet.
Es zeigt links oben das Rautenwappen der Grafen von Teck, in der Mitte oben die Reichssturmfahne, rechts oben das Wappen von Mömpelgard, dem heutigen Monbéliard in Frankreich, ehemals württembergischer Besitz, und in der Mitte die württembergischen Hirschstangen. Das viergeteilte Wappen links unten steht für den "Heerkolpen von Limpurg", das Wappen mit der Männerbüste unten in der Mitte steht für Heidenheim und das Wappen rechts unten steht für Justringen.
In Farbe sieht das Ganze dann so aus:
Römisch Deutsches Reich Kaiser Rudolph II. 1576-1611
Taler 1585, Münzstätte Nagybanya.
Jugendbildnis mit der Kaiserkrone/
Doppeladler unter Krone mit Jahreszahl und "NB"
Vogelhuber 102/1
vz/stgl
Besonderheit: Grösste deutsche Münze in Kupferlegierung
In dieser Erhaltung (bankfrisch) recht selten, Stempelglanz-Exemplare
sind ziemlich rar. Der Katalogpreis für Stempelglanz ist zu niedrig.
Erstabschläge in Stempelglanz können €900 kosten.
Diese Münze war für €180 zu haben.
Vorderseite: Inschriften in chinesischen Schriftzeichen (vier grosse Zeichen) = KAISERLICH DEUTSCHE MÜNZE; die Schrift zwischen den Perlkreisen: oben (zwei kleine Zeichen): TSINGTAO, rechts und links aussen: 10 Cent, die acht Zeichen unten: 10 STÜCK AUF EINEN DOLLAR GROSSES GELD = chinesisches, nicht im Dezimalsystem ausgebrachtes Geld, die Käsch Münzen).
Rückseite: Marineadler (Reichsadler auf einem Anker)
Entwurf und Stempel Vs: Otto Schultz, Berlin
Entwurf und Stempel Rs: Paul Sturm, Berlin
Auflage: 670.412
Es sind zahlreiche Fälschungen dieser Münze auf dem Markt. Auch ist bei diesen Münzen eine gewisse Prägeschwäche eher die Regel als die Ausnahme.
Bestimmt die preiswerteste Münze in dieser Kollektion:
Kriegsgeld der Stadt Essen, Material: Zink
In dieser Erhaltung selten!
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Für alle die die Nase rümpfen (Notgeld) hier mein Vorschlag: sobald hier eine guterhaltene Zinkmünze auftaucht, lösche ich diesen Beitrag
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av: Karl Günther zu Schwarzburg-Sondershausen mit Lorbeerzweig und Jahreszahlen
rv: Großer Reichsadler
Entwurf: Otto Schultz, Berlin
Auflage: 12.500 Stück
Erhaltung: fast stempelglanz
Für die Prägung der Gedenkmünze sollte die Kopfpatrize von J.168 verwendet werden. Der Zweig und die Jahreszahlen sind von Schultz freihändig geschnitten worden. Dabei gerieten der Zweig zu flach und der Randstab zu schmal.
Deshalb wurde eine neue Matrize hergestellt. Wegen des feststehenden Ablieferungsdatums wurde mit dem neuen Stempel nur noch der Restposten (12.500 Stück), der für die anderen Bundesstaaten bestimmt war, ausgeprägt, während die für Sondershausen vorgesehenen Stücke (J.169a = 62.500) mit dem ersten Stempel geprägt wurden.
Geboren am 07.08.1830 als letzter Fürst der Sondershäuser Linie des Schwarzburgischen Fürstenhauses in Arnstadt
14.06.1869 Vermählung mit der Prinzessin Marie von Sachsen-Altenburg. Diese Ehe blieb ohne Nachkommenschaft.
17.07.1880 Antritt der Regierung. Wichtige Gesetze seiner Regierungszeit waren schon darauf abgestimmt, daß das Erlöschen der Sondershäuser Linie des Hauses Schwarzburg abzusehen war.
1906 wurde Karl Günther bei einem Jagdunfall so schwer verletzt, dass er die
letzten drei Jahre im Krankenbett verbringen mußte.
Er starb am 28.03.1909 im Sanatorium bei Dresden.
Mit ihm erlosch die Sondershäuser Linie des Hauses Schwarzburg im Mannesstamm, das Fürstentum wurde ab seinem Tod von Fürst Günther Viktor zu Schwarzburg-Rudolstadt geführt.